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In Madonna di Campiglio ist alles angerichtet

In Madonna di Campiglio ist alles angerichtet

In Madonna di Campiglio ist alles angerichtet

Madonna di Campiglio – Die Champions von heute und der Mythos von gestern umhüllen den Weihnachtsslalom auf der 3Tre in Madonna di Campiglio. Es knistert, denn die Spannung ist nicht aufzuhalten. Die Nacht für alle, die es gewohnt sind, zu gewinnen, wird zur Feierstunde. Einer der wertvollsten Termine des alpinen Skiweltcups kehrt zurück. Das Panorama ist einzigartig, die „Perle der Dolomiten“ ist vollständig in Tiefschnee gehüllt. Die Optik ist atemberaubend, und die „Canalone Miramonti“ ist bereit, viele Schlachtenbummler zu empfangen. Die Zahl von 16.000 Fans wird voraussichtlich übertroffen. Die offizielle FIS-Startliste und den FIS Liveticker finden Sie in der Menüleiste oben!

So werden auch die magischen Momente von Alberto Tomba wieder lebendig. Vor 30 Jahren gewann er das erste Mal in Madonna di Campiglio. Die Veranstalter haben ihn eingeladen, um daran zu erinnern, dass solche Champions selten sind. Außer Tomba hat mit Giorgio Rocca nur ein anderer Italiener hier gewonnen. Und heute? Stefano Gross will es versuchen, und Manfred Mölgg schrammte im letzten Jahr um eine Zehntelsekunde am Podium vorbei. Nach zwölf Jahren ohne Sieg wäre es der richtige Zeitpunkt, endlich das Azurblau zur Farbe des Glücksgefühls zu erheben. Doch die Konkurrenz – namentlich sind Henrik Kristoffersen aus Norwegen und Marcel Hirscher aus Österreich zu nennen – schläft nicht. Die Skiwelt staunt über die Überlegenheit des Duos. Felix Neureuther, der auf der 3Tre 2014 gewann, fehlt verletzungsbedingt.

Kristoffersen hat in den letzten beiden Jahren gewonnen. Er peilt den dritten Hunderter in Folge an. Das ist auch dem großen Schweden Ingemar Stenmark, der hier fünfmal triumphieren konnte, nicht gelungen. Hirscher gewann 2012 und will wieder auf dem höchsten Treppchen des Podests stehen. 2015 schoss ihn fast eine Drohne ab. Diese Bilder gingen um die ganze Welt. Außenseiter gibt es mehr als haushohe Favoriten. Die Schweden André Mhyrer und Mattias Hargin, aber auch DSV-Mann Fritz Dopfer, Hirschers Mannschaftskollegen Michael Matt und Marco Schwarz können genannt werden. Der Russe Aleksander Khoroshilov, der Wikinger Sebastian Foss-Solevåg, der Brite Dave Ryding, die Schweizer Daniel Yule, Luca Aerni und Loïc Meillard wollen sich zwei Tage vor Weihnachten beschenken. Die Franzosen Julien Lizeroux und Jean-Baptiste Grange sind trotz des fortgeschrittenen Alters keineswegs zu unterschätzen.

Aus italienischer Sicht wollen auch Giuliano Razzoli, Patrick Thaler, Cristian Deville und Riccardo Tonetti angreifen. Die jungen Tommaso Sala, Federico Liberatore und Fabian Bacher wollen das Feld durcheinanderwirbeln und positiv auffallen, aber auch einige Weltcupzähler mit nach Hause nehmen.

Wie damals ist der alpine Skirennsport eine Disziplin, die fesseln kann. Und in Madonna di Campiglio bereiten sich alle auf eine unvergessliche Nacht vor. Vielleicht ist es die Faszination der perfekten Champions á la Hirscher und Kristoffersen oder nur die Erinnerung an das Phänomen Alberto Tomba. Zwei Epochen, und trotzdem hat sich Madonna di Campiglio immer mit seiner Tradition und dem Glamour in harmonischer Eintracht und einem perfekten Ensemble präsentiert.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: Weltcup Madonna di Campiglio

 

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