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Lindsey Vonn dreht mit Abfahrtssieg in Cortina den Spieß um

Lindsey Vonn gewinnt Samstagsabfahrt in Cortina d'Ampezzo

Lindsey Vonn gewinnt Samstagsabfahrt in Cortina d’Ampezzo

Cortina d’Ampezzo – Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn hat die zweite Abfahrt in Cortina d’Ampezzo gewonnen. Die nunmehr 79-fache Siegerin eines Weltcuprennens benötigte für ihren zwölften Erfolg auf der Olimpia delle Tofane eine Zeit von 1.36,48 Minuten. Hinter ihr landeten Tina Weirather (+0,92) und Teamkollegin Jacqueline Wiles (+0,98) – wenn auch mit Respektabstand – auf den Plätzen zwei und drei.

Vonn freute sich und sagte: „In der Mitte bin ich etwas zu rund gefahren, aber sauber und kein Fehler. Es hat heute aber wirklich Spaß gemacht. Ich freue mich über den Sieg – dann noch die Jacqui mit mir am Podest – ich freue mich. Supercool, ich bin die Älteste (lacht). Ich bin alt, aber ich freue mich, dass ich immer noch schnell bin.“

Ramona Siebenhofer (+1,25) schwang als beste ÖSV-Dame auf Rang vier ab. Im ORF-Interview berichtete sie: „Ich habe gewusst, ich kann sehr schnell Ski fahren – vor allem da runter. Ich hoffe, dass das ein Fingerzeig Richtung Olympia war – vor allem mit der ansteigenden Form. Ich habe heute die Anfahrt zur Panorama-Kurve runder genommen als gestern, habe gleich gespürt, dass das eine gute Fahrt ist.“

Michelle Gisin (+1,38) aus der Schweiz klassierte sich auf Position fünf. Die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+1,40) war als Sechste nur eine kleine Hundertstelsekunde schneller als die US-Lady Mikaela Shiffrin, die wiederum im Super-G zu überzeugen wusste. Platz acht ging an die Tirolerin Stephanie Venier (+1,58). Hinter der Abfahrts-Vizeweltmeisterin landete die Südtirolerin Hanna Schnarf (+1,81) auf Rang neun. Die Steirerin Cornelia Hütter rundete als Zehnte – sie war 0,04 Sekunden langsamer als die Pustererin – ab.

Hütter erzählte im ORF-Interview: „Angefangen mit dem ersten Training, da war es eine Katastrophe. Es ist dann von Tag zu Tag besser geworden – aber nicht gut genug. Ich habe den Weg zwischen Durchziehen und Sommerweg nicht gefunden.“

Nicole Schmidhofer (+1,88), eine weitere Steirerin im Feld, schwang als Zwölfte ab. Der Rückstand der Eidgenossin Lara Gut – sie klassierte sich auf Platz 13 – auf Vonn betrug schon 1,98 Sekunden. Die beiden ÖSV-Athletinnen Tamara Tippler (+2,09) und Anna Veith (2,10) waren fast gleich schnell unterwegs und schwangen gleich hinter der Tessinerin ab.

Die Grödnerinnen Nicol Delago (+2,21) und Verena Stuffer (+2,47) wurden 17. und 20. Letztere teilte ihren Platz mit der Swiss-Ski-Vertreterin Corinne Suter. Nicht ins Ziel kamen Suters Mannschaftskollegin Jasmine Flury und die azurblaue Siegerin des Vortages, und das war Sofia Goggia. Pech hatte die DSV-Athletin Kira Weidle, die gestern unter die besten Zehn fuhr und heute knapp außerhalb der Punkteränge landete.

Morgen steht in Cortina ein Super-G der Damen auf dem Programm. Vonn könnte ihren 80. Weltcupsieg feiern.  Am 3. Und 4. Februar werden in Garmisch-Partenkirchen die nächsten Abfahrten der Frauen ausgetragen. Spannend werden beide Rennen allemal,  wobei es sich bei der erstgenannten Entscheidung um eine Sprintabfahrt in zwei Läufen handelt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: 2. Abfahrt der Damen (Samstag) in Cortina d’Ampezzo

 

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