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ABGESAGT – Abfahrt der Herren in Wengen – Vorbericht, Startliste und Liveticker – ABGESAGT

Abfahrt der Herren in Wengen - Vorbericht, Startliste und Liveticker

Abfahrt der Herren in Wengen – Vorbericht, Startliste und Liveticker

Wengen – Am morgigen Samstag wird in Wengen der Klassiker am Lauberhorn ausgetragen. Es handelt sich hierbei um die dritte Abfahrt in der Saison 2016/17. Um 12.30 Uhr (MEZ) wird der erste Skirennläufer aus dem Starthaus gelassen. Die offizielle FIS-Startliste und den offiziellen FIS-Liveticker finden Sie im Menü oben!

Die größten Sorgen machen dem Veranstalter aber die anhaltenden Schneefälle. Das OK und die Pistenarbeiter geben alles um am Samstag ein Rennen möglich zu machen. Kein leichtes Unterfangen, aber die Hoffnung lebt, dass der Klassiker ausgetragen werden kann.

UPDATE:

14.01.2017 – 11.00 Uhr: Die Lauberhornabfahrt 2017 ist abgesagt. Starker Schneefall, Wind und schlechte Sicht machen eine Durchführung des Rennens unmöglich.

14.01.2017 – 10.55 Uhr: Keine guten Nachrichten verkündet der SRF: „Der anhaltende Neuschnee macht dem Organisator das Leben weiter schwer. Bereits fix ist, dass höchstens eine verkürzte Abfahrt stattfinden kann. Allerdings deutet vieles auf eine Absage hin. In Kürze dürften wir mehr wissen.“

14.01.2017 – 10.00 Uhr: Auch in Wengen geht das bangen um die Lauberhornabfahrt weiter. Zur Zeit sind die Fahrer bei der Besichtigung. Laut SRF wird es sehr schwierig hier und heute ein faires Rennen durchzuführen. Auch die Prognosen sind für die Mittagszeit nicht gut. FIS Renndirektor Markus Waldner: „Ein Riesen-Kompliment ans Team! Es passiert alles mit Schaufeln. Mit Maschinen können wir nicht zu viel arbeiten, weil sonst die Rennlinie aufgebrochen werden würde.“ Eine offizielle Jury-Entscheidung wird gegen 11 Uhr erwartet.

Wenn man den gegenwärtigen Stand in der Disziplinenwertung anschaut, führt der Norweger Aksel Lund Svindal. Aus gesundheitlichen Probleme ist ein Start des 34-Jährigen Vollblutathleten jedoch nicht möglich. Svindal hat Wengen bereits verlassen und unterzieht sich in Kürze in Oslo einer eingehenden Untersuchung.

Svindals Teamkollege Kjetil Jansrud, beim Saisonauftakt in Val d’Isère Erster und auf der Saslong Zwölfter will zeigen, dass das schwächere Ergebnis in Gröden nur eine Eintagsfliege war. Max Franz aus Österreich, der in Gröden gewann und für den bisher einzigen Top-10-Athleten eines ÖSV-Abfahrers in diesem Winter sorgte, will im Berner Oberland wieder angreifen und aufs Stockerl fahren. Und auch seine Landsleute wollen eine Woche vor dem Ritt auf der „Streif“ gute Ergebnisse erzielen.

Adrien Théaux aus Frankreich überzeugte in diesem Winter mit einem fünften und vierten Platz. Geht es nach dem Gesetz der Serie, wird er in der Schweiz auf die niederste Stufe des Podests klettern. Der Südtiroler Peter Fill, der im letzten Jahr die kleine Kristallkugel in der Abfahrt für sich entscheiden konnte, wurde in Val d’Isère Zweiter. Vor heimischer Kulisse belegte er in Gröden nur den 22. Platz. In Wengen hofft er, dass die Karten neu (und zu seinen Gunsten) gemischt werden.

Erik Guay aus Kanada hat das Skifahren nicht verlernt. Das beweisen zwei ausgezeichnete Top-6-Resultate, die er in den bisherigen zwei Abfahrten erzielt hat. Dass der 35-Jährige auch ein Kandidat für einen Sprung unter die besten Drei ist, zeigte er beim Super-G in Gröden einige Tage vor Weihnachten. Für ein gutes Ergebnis beim Heimrennen in Wengen hofft Patrick Küng. Der Schweizer wurde in Val d’Isère Siebter und in Gröden 14. Die US-Amerikaner Steven Nyman und Travis Ganong wollen auch in Wengen unter die Top-10 fahren. Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen, derzeit Achter in der Disziplinenwertung, hat sich wie der Slowene Boštjan Kline, das gleiche Ziel gesetzt.

Für den DSV gehen Thomas Dreßen (SC Mittenwald), Josef Ferstl (SC Hammer e.V.) und Andreas Sander (SG Ennepetal) an den Start.

Josef Ferstl: „Ich freue mich auf die Rennen, auch wenn wir aufgrund der Wettervorhersagen in diesem Jahr mit nur einem Training auskommen müssen. Ich bin derzeit gut in Form, und wir haben uns zuletzt in Hinterreit auf die Rennen vorbereitet.“

Im letzten Jahr siegte Aksel Lund Svindal aus Norwegen. Die routinierten ÖSV-Starter Hannes Reichelt und Klaus Kröll belegten die Plätze zwei und drei.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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