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LIVE UPDATE: Super-G der Herren in Kitzbühel 2018 – Vorbericht, Startliste und Liveticker – Neue Startzeit 13.00 Uhr

LIVE: Super-G der Herren in Kitzbühel 2018 - Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Super-G der Herren in Kitzbühel 2018 – Vorbericht, Startliste und Liveticker

Kitzbühel – Mit dem Super-G der Herren wird das traditionelle Kitzbühel-Wochenende eingeläutet. Kjetil Jansrud aus Norwegen und die beiden ÖSV-Athleten Vincent Kriechmayr und Max Franz liegen in der Disziplinenwertung nur acht Punkte auseinander. Franz musste am Donnerstag wegen einer schweren Magen-Darm-Erkrankung das Abfahrtstraining auslassen. Ob er bis zum Rennen wieder einsatzfähig ist, erfahren wir kurz vor dem Start. Eines ist jedoch sicher, es wird spannend, wenn es um die erste goldene Gams geht. Um 13.00 Uhr (MEZ) verlässt der erste Läufer das Starthaus. Die offizielle FIS-Startliste und den FIS-Liveticker finden Sie im Menü oben!

Auch der deutsche Gröden-Sieger Josef Ferstl will auftrumpfen. Hannes Reichelt aus Österreich und die beiden Wikinger Aleksander Aamodt Kilde und Aksel Lund Svindal wollen am Tag vor der Abfahrt ordentlich abräumen. Erfolgreich können auch der Franzose Adrien Théaux oder die Südtiroler Christof Innerhofer, Peter Fill und Dominik Paris sein.

UPDATE 12.15 Uhr: Das Rennen und die Startzeit 13.00 Uhr wurde von der FIS bestätigt 

UPDATE 11.00 Uhr: Wie bereits befürchtet kann Max Franz an diesem Wochenende, wegen einer Magen-Darmerkranlung nicht an den Start gehen. Dies teilte der ÖSV am Freitagmorgen mit.

JURYENTSCHEID 19.01.2018 07:00: Wegen der Witterungsprognose und der Pistensituation am Hausberg ist heute Freitag, 19.01.2018 , die Strecke Hausbergkante bis Ziel nicht fahrbar.
Aufgrund der Pistenverhältnisse im oberen Streckenabschnitt beschließt die Jury den heutigen Super-G mit Start Mausefalle und Europacup Ziel Oberhausberg durchzuführen.
Die neue Startzeit ist für 13:00 Uhr geplant.

UPDATE 6.45 Uhr: Das Pistenkommando in Kitzbühel hat eine anstrengende Nachtschicht hinter sich gebracht. Trotzdem ist die Piste für ein sicheres Rennen an einigen Stellen noch zu weich. Die nächste Jury Entscheidung ob und wann heute ein Rennen stattfinden kann erfolgt um 09.00 Uhr.

UPDATE: Team-Captains Meeting – Donnerstag 17.00 Uhr
Auch das vierte Treffen der Team-Captains, das heute auf ORF Sport+ live übertragen wurde, informiert die Mannschafts- und Medienvertreter über das Programm, sowie die Wettersituation für den bevorstehenden Renntag am Freitag. FIS-Renndirektor Markus Waldner kündigt an, dass es eine intensive Nacht werden wird, um den vielen Neuschnee aus der Rennstrecke zu räumen. Der Super-G Start ist für 11:30 Uhr geplant. Weitere Updates werden morgen kurz vor dem Start veröffentlicht.
Die Topläufer wie Aksel Lund Svindal, Hannes Reichelt und Kjetil Jansrud starten mit den Nummern 15, 5 und 7 im Super-G. Das Rennen wird live in ORF1 übertragen. Morgen leider nicht am Start ist der Norweger Stian Saugestad, der beim heutigen Trainingssturz eine Gehirnerschütterung und eine Knöchelverletzung erlitten hat. – Quelle: www.Hahnenkamm.com

Das Wetter am Freitag, 18.01.2018 – Super-G Rennen in Kitzbühel
Am Freitagmorgen muss man in Kitzbühel, bei Werten von -2°C, mit Schneefall rechnen. Im Laufe des Tages steigen die Temperaturen auf -1°C und der Schnee kann zeitweise in Regen übergehen. Zum Abend hin verziehen sich die Wolken und es wird bei wolkenlosen Himmel etwas kälter. Die Temperaturen in der Nacht von Freitag auf Samstag pendel sich bei -6° und – 5° Grad ein.

Apropos erfolgreich: Wenn am Freitag der Super-G gestartet wird, werden auch die DSV- Rennläufer Andreas Sander und Thomas Dreßen mit viel Selbstvertrauen an den Start gehen. Die Schweiz hofft auf ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis von Beat Feuz. Auch der Kanadier Dustin Cook und Alexis Pinturault aus Frankreich können, wenn sie ihr Potential abrufen, ganz weit vorne landen. Im Januar 2017 wurde in Kitzbühel der bislang letzte Super-G der Männer ausgetragen. Mayer siegte vor Innerhofer und Feuz.

Daten und Fakten zum Super-G von Kitzbühel 2018

Kitzbühel – In Kitzbühel findet der letzte Super-G der Herren vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang statt. Das war bereits in den Jahren 2010 (Sieger: Svindal) und 2014 (Sieger: Défago) so.

Nur einmal gewann mit Hermann Maier der gleiche Athlet sowohl in dem letzten Super-G vor den Spielen  als auch bei Olympia. Das war 1998 der Fall.

US-Skilegende Bode Miller stieg 2014 in Kitzbühel und bei Olympia auf das Podest. Ähnliches gelang Hermann Maier 2006 und Stephan Eberharter vier Jahre zuvor.

Svindal kommt mit gemischten Gefühlen zurück in die Gamsstadt. Er konnte hier 2013 und 2016 gewinnen. Nur Maier hat mit fünf Siegen mehr erreicht. Einen Tag nach seinem Triumph im Super-G kam der Wikinger in der Abfahrt schwer zu Sturz. Er verletzte sich so schwer am Knie, sodass er die Saison beenden musste.

Mit 15 Super-G-Siegen liegt Svindal neun Erfolge hinter Maier. In diesem Winter landete der Norweger dreimal unter den besten Zehn, aber nie auf dem Podest.

Svindal ist der erfolgreichste norwegische Skirennläufer. Ihm fehlen noch zwei Siege, um mit Benjamin Raich in der ewigen Bestenliste gleichzuziehen. Heuer gewann er die Abfahrten von Beaver Creek und Gröden.

Der Norweger hat in elf Saisonen Skirennen gewonnen. Tomba war über eine Zeitspanne von zwölf, Marc Giradelli von 13 und Ingemar Stenmark von 15 Jahren erfolgreich.

Im Kalenderjahr 2017 wurden sechs verschiedene Super-G-Sieger ermittelt. Das war erstmals seit 2011 der Fall. Es könnte sogar der Fall eintreffen, dass es wie 2012 sieben unterschiedliche Athleten gibt.

Kjetil Jansrud ist der letzte Skifahrer, dem es gelang, zwei Super-G’s in Folge zu gewinnen. Er triumphierte im Dezember 2014 sowohl in Gröden als auch in Santa Catarina Valfurva.

Jansrud hat zehn Super-G’s gewonnen. Er zieht mit Pirmin Zurbriggen gleich, und vor ihm liegen nur Teamkollege Svindal und Maier. Ferner siegte Jansrud bei 20 Rennen. Nur Kjetil André Aamodt und Svindal sind von den norwegischen Athleten erfolgreicher. 18 von 20 Erfolgen feierte Jansrud in den Speedrennen. Zurbriggen hat das 20-mal geschafft. In dieser Saison gewann Svindal in Lake Louise; in Beaver Creek wurde er Zweiter.

Sowohl Hannes Reichelt als auch Max Franz kletterten in zwei von drei Super-G’s aufs Podest.

Beat Feuz aus der Schweiz gewann drei Super-G’s, aber keinen mehr seit St. Moritz im März 2016. 2017 stand er in Kitzbühel aufs Podest. Mit zwölf Ergebnissen unter den besten Drei bei Speedrennen liegt er hinter Franz Heinzer (15), Cuche (18), Zurbriggen (20) und Peter Müller (21).

Pepi Ferstl gewann in Gröden und avancierte zum zweiten DSV-Sieger in dieser Disziplin nach Markus Wasmeier.

Vincent Kriechmayr aus Österreich triumphierte in Beaver Creek. Reichelt ist der letzte ÖSV-Starter, der zwei Super-G’s in einer Saison gewann. Das war im Winter 2007/08 der Fall.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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