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Mikaela Shiffrin auch im Slalom auf dem Bärenberg ohne Konkurrenz

Mikaela Shiffrin ist die Snow Queen 2018

Mikaela Shiffrin ist die Snow Queen 2018

Zagreb-Agram – Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin fährt derzeit wohl in einer anderen Liga. Die Gesamtweltcupführende kam heute beim Slalom in der kroatischen Hauptstadt zu ihrem achten Saisonsieg. In einer Zeit von 1.53,07 Minuten distanzierte sie die Schweizerin Wendy Holdener und die Schwedin Frida Hansdotter klar auf die Plätze zwei und drei.

Shiffrin, die ihren 38. Erfolg bei einem Weltcuprennen feierte, sagte im ORF-Interview: „Im zweiten Lauf war es nicht mehr volles Risiko. Das Timing hat nicht mehr gepasst, es war sehr unruhig. Aber es war gut genug um weit vorne zu sein. Ich denke, ich bin derzeit in sehr guter Form. Die Trophäe gefällt mir sehr gut – normal denke ich da nicht viel drüber nach, aber die Krone gefällt mir wirklich gut.“

Holdener lag als Zweite schon 1,59 Sekunden zurück. Sie wurde bereits zum 13. Mal hinter Shiffrin Zweite. Und auch der Rückstand der auf Position drei fahrenden Hansdotter war mit 2,11 Sekunden sehr groß. Die Slowakin Petra Vlhová (+2,24) schwang als Vierte ab.

Beste Österreicherin wurde Bernadette Schild (+2,38) auf Position fünf. Sie wollte auf dem Bärenberg aufs Podest fahren, doch sie freute sich über ein Geburtstagsständchen, nachdem sie die Ziellinie überquerte und meinte im Interview: „Ich finde es voll cool. ich habe den beiden oben zugeschaut und mir gedacht – jetzt muss ich Gas geben. Es ist sich knapp nicht ausgegangen. Ich weiß, dass viel, viel mehr möglich ist. Ich muss locker bleiben, dann mache ich auch die blöden Fehler aus dem ersten Durchgang nicht. Ich muss einfach weiterarbeiten, ich fahre ja ganz passabel.“

Sehr gut präsentierte sich Katharina Gallhuber (+2,91). Die ÖSV-Dame wurde Sechste. Im Gespräch mit dem ORF sagte sie: „Ich bin extrem froh gewesen, als es grün aufgeleuchtet ist. Es war von oben weg ein ziemlicher Kampf – ich habe gar nicht mehr gedacht, dass es sich ausgeht.“

Erin Mielzynski (+2,96) aus Kanada schwang als Siebte ab und war und fast eine Viertelsekunde schneller als die Österreicherin Katharina Liensberger, die mit Position acht ihr bestes Weltcupergebnis erzielte. Sie bilanzierte ihr gutes Ergebnis wie folgt: „Ein Wahnsinn! Dass ich wirklich mal geschafft habe, meine Leistung abzurufen – speziell im ersten Lauf. Im zweiten habe ich doch einige Fehler gemacht. Aber im Großen und Ganzen bin ich schon zufrieden.“

Die Eidgenossin Mélanie Meillard (+3,33) und die Schwedin Anna Swenn Larsson (+3,34) waren fast genau gleich schnell und komplettierten die besten Zehn des Tages. Beste DSV-Vertreterin war Marina Wallner (+3,62) auf Rang zwölf. Die Deutsche war nur um 0,03 Sekunden besser als die Swiss-Ski-Lady Michelle Gisin, die ihrerseits um 32 Hundertstelsekunden schneller war und sich drei Ränge vor ihrer Mannschaftskollegin Denise Feierabend einreihte.

Ylva Stålnacke (17.; +3,98) aus Schweden freute sich nach 15 Anläufen das erste Mal über Weltcuppunkte. Der nächste Slalom der Damen steht in wenigen Tagen auf dem Programm. Die Mädls reisen von Kroatien nach Slowenien und hier nach Kranjska Gora. Die Deutsche Tina Geiger (+4,34) war über ihren 19. Platz nicht gerade erfreut. Katharina Truppe aus Österreich landete mit einem Rückstand von 4,42 Sekunden auf Shiffrin auf Position 20. Sie bilanzierte im Interviewe: „Im ersten klappt es bei mir momentan überhaupt nicht. Ich fahre einen Topfen zusammen und mache dann auch noch Fehler. Der zweite war etwas besser.“

Hinter Truppe reihten sich ihre Kolleginnen Katharina Huber (+4,43), Carmen Thalmann (+4,54) und Julia Grünwald (+5,47) auf den Plätzen 21, 22 und 27 ein. Manuela Mölgg (+4,62) aus Südtirol landete wie die Deutsche Lena Dürr außerhalb der besten 20. Letzter riss sogar einen Rückstand von über sechs Sekunden auf Shiffrin auf. Pech hatte die junge Schwedin Estelle Alphand, die als Sechste nach dem ersten Lauf und einer guten Fahrt im Finale noch ausschied. Der nächste Torlauf der Frauen steht in wenigen Tagen auf dem Programm. Dann reisen Shiffrin und Co. nach Kranjska Gora oder kurzerhand von Kroatien nach Slowenien.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Damen in Zagreb

 

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