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ÖSV–Rennsportleiter Andreas Puelacher macht sich etwas Sorgen

ÖSV–Rennsportleiter Andreas Puelacher macht sich etwas Sorgen

ÖSV–Rennsportleiter Andreas Puelacher macht sich etwas Sorgen

Innsbruck– Andreas Puelacher hat eine Zwischenbilanz nach knapp einem Drittel der Olympiasaison 2017/18 präsentiert. Generell sind die rot-weiß-roten Ski-Asse sehr gut unterwegs. Eine Warnung sprach er gegen die zweite Gruppe der Speedspezialisten aus, die seiner Meinung nach in der Bringschuld sind. Im Sommer konnte man mit den Besten im Team sehr gut arbeiten. In sechs Speedrennen fuhr man achtmal unter die besten Drei. Auch wenn der Abfahrtssieg noch fehlt, ist nicht alles schlecht. Die Rennen in Bormio, Wengen, Kitzbühel und Garmisch-Partenkirchen würden sowieso Hannes Reichelt und Co. mehr liegen. Im Super-G gab es nichts zu kritisieren.

Es gibt eine große Kluft zwischen Matthias Mayer, Reichelt, Vincent Kriechmayr, Max Franz und dem Rest. Die jungen, nachrückenden Athleten verfügen über eine zu kleine Performance. Das Potential ist da, es wurde noch nicht richtig abgerufen. Der Qualifikationsdruck kann ein Hemmschuh sein, zumal man den Startern kein Fallnetz Europacup mehr geben kann. Im Weltcup muss gestochen werden. In den technischen Disziplinen gab es dank Marcel Hirscher vier Podestplätze. Im Slalom ist die Dichte gut, und die jungen Athleten á la Johannes Strolz, Dominik Raschner, Simon Rueland und Thomas Hettegger haben noch eine große Karriere vor sich.

Im Riesenslalom hofft man, dass sich Roland Leitinger noch steigert. Der Ausfall von Philipp Schörghofer macht sich bemerkbar. Ferner hofft Puelacher, dass man eines Tages eine in allen Disziplinen starke und ausgeglichene Mannschaft mit mehreren Podestkandidaten auf die Beine stellen kann. Bis dahin wird noch etwas Zeit vergehen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: diepresse.com

 

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