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LIVE: Riesenslalom der Damen am Kronplatz – Vorbericht, Startliste und Liveticker

© skiworldcup-kronplatz.com / Die Rennpiste "ERTA"

© skiworldcup-kronplatz.com / Die Rennpiste „ERTA“

St. Vigil in Enneberg – Nun hat das lange Warten ein Ende. Auf Südtiroler Boden, genauer gesagt in St. Vigil in Enneberg, feiert die Erta-Piste ihre Weltcuppremiere. Auf der Heimstrecke von Manuela Mölgg wird ein Riesenslalom der Damen ausgetragen. Die erste Starterin eröffnet um 9.30 Uhr (MEZ) den ersten Durchgang, das große Finale der besten 30 Athletinnen findet drei Stunden später statt. Die offizielle FIS-Startliste – gleich nach Eintreffen – und den FIS-Liveticker finden Sie im Menü oben.

Sechs Riesenslaloms wurden in der WM-Saison 2016/17 bis jetzt ausgetragen. Es gibt bisher aber nur drei Siegerinnen. Und alle drei können in Südtirol gewinnen. Doch der Reihe nach. Die Französin Tessa Worley fuhr beim Saisonauftakt in Sölden auf Position sechs. In den folgenden Auftritten wurde sie dreimal Erste und zweimal Zweite. Da die Athletin der Grand Nation wie auf Schienen fährt, wird sie wohl im Gadertal auch aufs Treppchen fahren wollen.

Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin klassierte sich in allen sechs Riesentorläufen dieses Winters unter den besten Sechs. Am Semmering stand sie zweimal auf der höchsten Stufe des Podiums. Da sie über die Weihnachtstage auf der „Erta“ trainiert hat, kann das ein kleiner Vorteil gegenüber der Konkurrenz sein.

Die Eidgenossin Lara Gut hat den Saisonauftakt am Rettenbachferner in Sölden gewonnen. In Killington schied sie aus. Bei den anderen vier Rennen stieg sie zwei Mal als Dritte aufs Treppchen und war nie schlechter als Sechste. Sie muss hoffen, dass Shiffrin eine kleine Schwächeperiode erlebt. Ansonsten wird die Schweizerin es schwer haben, am Ende der Saison als Titelverteidigerin in Bezug auf die große Kristallkugel ganz oben zu stehen.

Viktoria Rebensburg ist in Südtirol die einzige Starterin des DSV. Ihre Formkurve zeigt steil nach oben. Die 27-Jährige ist dafür bekannt dass sie ihr Leistungspotenzial, je näher es zu Großereignissen hingeht, konstant abrufen kann. Die Bayerin zählt auf der „Erta“ zum engsten Favoritenkreis.

Die Italienerin Sofia Goggia schied bei beiden Veranstaltungen auf dem Semmering aus, klassierte sich aber ansonsten immer unter den besten Fünf. Sie sammelt in diesem Winter Spitzenplätze wie am Fließband. Ob sie in Ladinien ganz oben steht oder sich den großen Erfolg für die Ski-WM in St. Moritz aufbehält, ist eine offene Frage. Auf alle Fälle ist sie genauso wie ihre Teamkollegin Marta Bassino für eine erneute gute Position zu haben. Letztere ist mit den Positionen 3, 4, 5 und 5 mehr als sehr gut in den Winter gestartet. Beim zweiten Auftritt am Semmering wurde sie 26. und in Maribor/Marburg schied sie im Finale aus. Doch Bassino kann die letzten Auftritte wegstecken und an ihre früheren Erfolge anknüpfen.

Die Slowenin Ana Drev (10., 6., 9., 6., 24., 8.) kam in allen sechs bisherigen Riesenslaloms in die Punkteränge. Da sie sehr konstante Rennläuferin ist und nur beim zweiten Rennen am Semmering nicht überzeugen konnte, müssten normalerweise auch in St. Vigil in Enneberg Weltcupzähler drin sein.

Hausherrin Manuela Mölgg will ihr Heimpublikum begeistern. Ein Podestplatz wie beim ersten Semmering-Rennen würde dafür sorgen, dass ganz St. Vigil in Enneberg Kopf stehen würde. In den anderen fünf Riesenslaloms des WM-Winters gab es für Mölgg mit den Rängen 20, 20, 14, 8 und 7 auch jede Menge Punkte.

Die liechtensteinische Athletin Tina Weirather will genauso wie die österreichische Starterin Stephanie Brunner in Südtirol einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Alle drei genannten Skirennläuferinnen haben das Zeug für einen einstelligen Platz. Und mit ein bisschen Glück und schwankenden Nervenkostümen der dominierenden Konkurrentinnen ist sogar ein Stockerlplatz im Bereich des Möglichen.

Ragnhild Mowinckel aus Norwegen ist mit einem 26. Rang, einem elften Platz und einem Ausfall durchwachsen in die Saison gestartet. Doch danach gab sie Gas. Die Positionen 9, 4 und 6 sprechen Bände. Und es ist der sympathischen Wikingerin durchaus zuzutrauen, dass sie das erste Mal in ihrer Karriere aufs Podium fährt.

Gespannt kann man auch sein, wie sich Anna Veith schlägt. Nach dem ersten Lauf im zweiten Rennen auf dem Semmering lag sie sensationell auf Position acht, ehe sie ausschied. Ein Top-10-Rang wäre für sie und das wieder aufkommende Selbstvertrauen mehr als sehr gut.

Einen Blick auf die Chronik haben wir dieses Mal nicht zu bieten, da die Damen das erste Mal auf der „Erta“ im Kampf um Hundertstelsekunden und guten Platzierungen auftreten.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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