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Cornelia Hütter: „Es wird immer besser, aber die letzten 10-15 Prozent fehlen noch.“

Cornelia Hütter: „Es wird immer besser, aber die letzten 10-15 Prozent fehlen noch.“

Cornelia Hütter: „Es wird immer besser, aber die letzten 10-15 Prozent fehlen noch.“

Anfang Februar teilte Cornelia Hütter mit, dass sie in dieser Saison nicht mehr in den Ski Weltcup zurückkehren wird. Vor knapp 11 Monaten zog sich die 27-Jährige beim Weltcupfinale in Soldeu (AND) einen Kreuzband- und Innenmeniskusriss sowie eine Innenbandverletzung zu. Auch wenn sie bereits seit November wieder auf Schnee trainiert, ist die Zeit für ein Comeback noch nicht reif.

Die Steierin hat sich bewusst, wenn auch mit Unterstützung der Trainer und Betreuer, gegen eine verfrühte Rückkehr in den Ski Weltcup ausgesprochen, auch wenn das Herz schon ja sagen würde. Sie will sich nun genügend Zeit nehmen um dann in der WM Saison 2020/21 durchzustarten.

„Eigentlich haben mich mehr die Trainer und Betreuer zurückgehalten. Sie haben gegen meine Sturheit angekämpft und mir die Richtung vorgegeben. Das habe ich jetzt auch akzeptiert und mich damit angefreundet.“

Auch wenn Hütter bereits seit vier Monaten wieder auf den Skiern steht, ist ihr bewusst, das sie sich noch etwas Zeit geben sollte: „Ich habe zum Beispiel bei der Besichtigung die schnellste Linie im Kopf, und zur ersten Fahrt hin traue ich mir diese einfach noch nicht zu. Es wird immer besser, aber die letzten 10-15 Prozent, damit ich richtig attackieren kann, fehlen noch. So kann ich auch noch nicht zeigen, was ich wirklich drauf habe.“

Die verletzte Schulter und das Knie bereiten ihr keine Probleme mehr, und die lange Reha hatte auch etwas Gutes. „Da ich durch die Verletzung nur eingeschränkt trainieren konnte, und das Knie auch die Pause gebraucht hat, war es schon ziemlich cool, dass ich viel Zeit zuhause und mit den Pferden verbringen konnte. Das war auch mal wieder schön und eine coole Ablenkung.“ Die Ski Weltcup Rennen verfolgt Conni Hütter meistens vor dem TV, in Saalbach-Hinterglemm wird sie aber wieder einmal live vor Ort sein.

Die derzeitige Verletzungsmisere im Ski Weltcup macht die Kumbergerin nachdenklich: „Die Grenzen beim Risiko sind einfach sehr schmal. Entweder man ist auf der Sonnenseite und es geht sich auf, aber man kann genauso schnell im Netz liegen.“

Auch dies ist ein Grund dafür, dass Cornelia Hütter ihr Weltcup-Comeback physisch und psychisch vollkommen fit in der kommenden Saison bestreiten möchte.

Quelle: ORF.at

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