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Der Kombi-König von Bansko heißt Alexis Pinturault

Der Kombi-König von Bansko heißt Alexis Pinturault

Der Kombi-König von Bansko heißt Alexis Pinturault

Bansko – Am heutigen Freitag wurde im bulgarischen Bansko eine Super-Kombination der Herren ausgetragen. Dabei hatte der Franzose Alexis Pinturault zwei Gründe zum Feiern. Er gewann nicht nur in einer Zeit von 1.55,55 Minuten die Tagesentscheidung, sondern auch die kleine Kristallkugel.

Der Athlet der Equipe Tricolore verwies den Österreicher Marcel Hirscher (+0,68) auf Platz zwei. Der Salzburger lag nach dem Super-G auf Rang 20. Dritter wurde der Slowene Stefan Hadalin (+0,69).

Alexis Pinturault: „Heute ist ein guter Tag und natürlich bin ich glücklich, auch wenn ich es traurig finde, dass sich Marco (Schwarz) sich heute verletzt hat. Damit ist ein spannendes Duell ausgefallen. Ich habe gewusst, dass nach dem Super-G kein ernsthafter Konkurrent für mich um die Kugel da ist. Ich war mein eigener Gegner. Das wichtigste war, dass ich sicher runterkomme.“

Marcel Hirscher: „Im Slalom habe ich alles rausgeholt. Aber es ist irrsinnig schwer, hier Zeit gutzumachen. Dass es sich so aufgeht und das Hundertstel auf meiner Seite ist, das hat mich zurückerinnert an die WM 2017, da war es andersrum. Aber davon kannst du nicht ausgehen. Aber es ist mehr als aufgegangen. Wenn der Super-G morgen noch mehr Kurven-auf-Kurven gesetzt ist, dann würde ich fahren. Mit dem 2. Platz habe ich mehr erreicht, als ich für die ersten zwei Rennen kalkuliert habe. Darum muss ich noch wegen morgen schauen, der Riesentorlauf hat auf jeden Fall Priorität.“

Daten und Fakten zur
Alpinen Kombination der Herren in Bansko

Offizielle FIS-Startliste – Kombi-Super-G in Bansko
Offizieller FIS-Liveticker – Kombi-Super-G in Bansko
Offizieller Zwischenstand – Kombi-Super-G in Bansko
Offizielle FIS-Startliste – Kombi-Slalom in Bansko
Offizieller FIS-Liveticker – Kombi-Slalom in Bansko
Offizieller Endstand – Kombi-Slalom in Bansko

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

Ein gutes Rennen zeigte Riccardo Tonetti (+1,11). Der Südtiroler verwies den Kanadier Trevor Philip um vier Hundertstelsekunden auf Rang fünf. Der nach dem Super-G führende Mauro Caviezel (+1,17) wurde bis auf Rang sechs zurückgereicht.

Die besten Zehn eines bunten Teilnehmerfeldes wurden vom Norweger Rasmus Windingstad (+1,26), dem Kroaten Filip Zubcic (+1,38), dem Deutschen Linus Straßer (+1,81) und dem Schweizer Loic Meillard (+1,90) komplettiert. Die beiden ÖSV-Starter Vincent Kriechmayr (+1,85) und Johannes Strolz (+2,14) schrammten als Elfte und Zwölfte knapp an den Top-10 der heutigen Kombination vorbei.

Der Eidgenosse Gino Caviezel (+2,62), seines Zeichen Bruder des Sechstplatzierten, wurde 15. und landete vor seinem Teamkollegen Stefan Rogentin (+2,83), der 18. wurde. Ebenfalls für das Swiss-Ski-Team ist Marco Odermatt (+3,17) unterwegs. Er klassierte sich vor dem Tiroler Romed Baumann (22.; +3,37) und dem Südtiroler Christof Innerhofer (23.; +3,43) auf Position 21.

Für Alexis Pinturault war der heutige Erfolg nicht nur kristallklar, sondern auch in Bezug auf einen kleinen Kristallbecher wunderschön. Schon in den Saisonen 2012/13, 2013/14, 2015/16 und 2016/17 konnte sich der Franzose über den Sieg in dieser Disziplinenwertung freuen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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