6 Dezember 2019

LIVE: Abfahrt der Damen am Freitag in Lake Louise 2019, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Neue Startzeit 21.30 Uhr

LIVE: Abfahrt der Damen am Freitag in Lake Louise 2019, Vorbericht, Startliste und Liveticker
LIVE: Abfahrt der Damen am Freitag in Lake Louise 2019, Vorbericht, Startliste und Liveticker

Lake Louise – Nun ist es auch für die Speedspezialistinnen soweit. Eine Woche nach den Herren sind sie im kanadischen Lake Louise im Einsatz. Die schnellen Frauen bestreiten zwei Abfahrten und einen Super-G. Die erste Abfahrt am Freitag wird um 20.30 Uhr gestartet. (Die offizielle FIS Startliste und Startnummern, sowie den FIS Liveticker finden Sie, gleich nach Eintreffen, in unserem Menü oben!)

 

Grünes Licht für die Damen Abfahrt in Lake Louise

FIS Damen Renndirektor Peter Gerdol
hat grünes Licht gegeben.
Neue Startzeit 21.30 Uhr wurde bestätigt.

 

Daten und Fakten zur 1. & 2. Abfahrt der Damen in Lake Louise

FIS-Startliste – 1. Abfahrtstraining in Lake Louise
FIS-Liveticker – 1. Abfahrtstraining in Lake Louise
FIS-Endstand – 1. Abfahrtstraining in Lake Louise
FIS-Startliste – 2. Abfahrtstraining  in Lake Louise
FIS-Liveticker -2. Abfahrtstraining in Lake Louise
FIS-Endstand – 2. Abfahrtstraining in Lake Louise
FIS-Startliste – 3. Abfahrtstraining in Lake Louise
FIS-Liveticker – 3. Abfahrtstraining in Lake Louise
FIS-Endstand – 3. Abfahrtstraining in Lake Louise
FIS-Startliste – 1. Abfahrt der Damen in Lake Louise
FIS-Liveticker – 1. Abfahrt Damen in Lake Louise
FIS-Endstand – 1. Abfahrt Damen in Lake Louise

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Sofia Goggia: Die Italienerin ist sicher eine heiße Kandidatin. Die Olympiasiegerin von Pyeongchang hat alle Chancen der Welt, ihre zweite kleine Kristallkugel zu gewinnen, nachdem sie 2018 der mittlerweile zurückgetretenen US-Lady Lindsey Vonn um drei Punkte einen Strich durch die Rechnung machte. Goggia verfügt über ein großes Potenzial und ist mit 26 Jahren reif für Großtaten.

Ilka Stuhec: Die 28-Jährige hat ihre WM-Goldmedaille in der Abfahrt in Åre verteidigt. Kurze Zeit später verletzte sie sich in Crans-Montana. Trotzdem ist die Speedspezialistin immer für ein sehr gutes Ergebnis zu haben. Auch kann sie Rennen gewinnen. Die kleine Kristallkugel ist keine Utopie, und die Slowenin möchte im Kampf um diese Auszeichnung lange mithalten.

Nicole Schmidhofer: Die Titelverteidigerin ist guter Dinge. Die Österreicherin ist letztes Jahr mit zwei Siegen in Lake Louise optimal in die Abfahrtssaison 2018/19 gestartet. Sie steht gut auf den Skiern und wird von erfolgreichen Mannschaftskolleginnen immer aufs Neue motiviert. Die Steirerin kann konstant gute Resultate einfahren und hofft, dass sie auch am Ende des bevorstehenden Winters ganz oben steht.

Mikaela Shiffrin: Die US-Amerikanerin muss man aufgrund ihrer fahrerischen Klasse immer auf dem Zettel haben. Sie kennt keine Limits und will immer gewinnen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich hierbei um einen Torlauf oder eine Abfahrt handelt. Sie will allezeit zu den Protagonistinnen des Rennens zählen.

Corinne Suter: Die Eidgenossin hat uns mit dem Gewinn zweier WM-Medaillen in Schweden mehr als nur überrascht. Sie kann durchaus als positiver Lichtblick des letzten Winters beschrieben werden. In den letzten Weltcuprennen konnte sie ihre Überform von Åre mitnehmen. Und wer sie kennt, weiß, dass sie noch lange nicht genug hat. Ihr Fahrstil beweist einmal mehr, dass sie Hunger auf mehr hat und durch ihren Trainingsfleiß mehr als nur auffallen will.

Stephanie Venier: Im letzten Jahr gewann die Tirolerin die Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen. Das war zugleich ihr erst Weltcupsieg. Die Österreicherin freute sich auch über die WM-Silbermedaille, die sie 2017 in St. Moritz einfahren konnte. Wenn man ihre Freundinnen Nicole Schmidhofer und Ramona Siebenhofer und viele andere mit ins Spiel bringt, will sie mit ihrem forschen Fahrstil dafür Sorge tragen, dass auch in der kommenden Saison mit dem ÖSV-Wunderteam zu rechnen ist.

Ramona Siebenhofer: Im letzten Winter überzeugte die rot-weiß-rote Speedlady mit ihrem Doppelsieg in Cortina d’Ampezzo. Ihre Konstanz ist ihre Stärke. Sie möchte an den Erfolgslauf der letzten Saison anknüpfen und darüber hinaus weitere Rennen gewinnen. Der dritte Platz in der Disziplinenwertung wird ihr gewiss eine große Portion Selbstvertrauen geben. Außerdem weiß sie, was sie kann. Und das, was sie kann, kann sie mehr als gut.

Nicol Delago: Die junge Südtirolerin Nicol Delago verfügt über ein sehr großes Leistungspotenzial. Beim Heimrennen auf der Saslong, das kurzfristig in das Rennprogramm aufgenommen wurde, zeigte sie ihr ganzes Talent. Sie wurde hinter der Slowenin Ilka Stuhec hervorragende Zweite. Hinter der Weltmeisterin abzuschwingen ist keine Schande. Die Grödnerin bestätigte ihr Talent mit dem sechsten WM-Platz und dem achten Rang in der Disziplinenwertung. Ihr gehört nichtsdestotrotz die Zukunft.

Tina Weirather aus Liechtenstein, Michelle Gisin aus der Schweiz und die Deutsche Kira Weidle haben durchaus auch Chancen, die Abfahrtswertung gehörig durcheinanderzuwirbeln. Die Voraussetzungen sind unterschiedlich. Die Athletin aus dem alpinen Fürstentum kann mit ihrer Erfahrung punkten und blickt auf ein schweres Jahr zurück. Die Swiss-Ski-Dame verfügt über sehr große Fähigkeiten, die sie gerne ausspielen möchte. Der Sturz ihres Bruders Marc in Gröden hat sie etwas aus dem Konzept gebracht. Trotzdem kann sie überall gut fahren und ebensolche Resultate erreichen. Die DSV-Starterin ist 23 Jahre jung und noch die ganze Karriere vor sich. So kann man sagen, dass man – ähnlich wie bei Delago – noch Großes von ihr erwarten kann.

Das 1. Abfahrtstraining der Damen in Lake Louise

Kajsa Vickhoff Lie aus Norwegen und Alice McKennis aus den USA teilten sich beim 1. Abfahrtstraining in Lake Louise, in einer Zeit von 1.52.54, die Tagesbestzeiten. Auf Rang drei schwang das US-amerikanische Ski-Ass Mikaela Shiffrin (+0,17) ab. Nicole Schmidhofer (+0,82) aus Österreich, die im Vorjahr in Kanada beide Abfahrten für sich entscheiden konnte, wurde Vierte. Die italienische Abfahrts-Olympiasiegerin Sofia Goggia aus Italien belegte mit einem Rückstand von 0,89 Sekunden auf das zeitgleiche Duo Lie/McKennis den fünften Platz. Die Salzburgerin Mirjam Puchner (+0,99) klassierte sich auf Position sechs. Die Liechtensteinerin Tina Weirather (+1,08), die in der letzten Saison oft unter Wert geschlagen wurde, beendete ihre erste Trainingsfahrt auf Rang sieben. Sehr gut präsentierte sich die Tschechin Ester Ledecká (+1,11), die auf Platz acht fuhr. Beste Schweizerin wurde Corinne Suter (+1,17) auf Position neun. ÖSV-Starterin Ramona Siebenhofer (+1,30) rundete trotz eines Torfehlers die Top-10 ab.

Das 2. Abfahrtstraining der Damen in Lake Louise

Am Mittwoch hätte in Lake Louise der zweite von drei Trainingsläufen für die beiden Weltcup-Abfahrten am Freitag und Samstag stattfinden sollen. Diese zweite Übungseinheit musste wetterbedingt abgesagt werden. Eine schlecht Wetterfront und Neuschnee auf der Piste, sowie in den Sturzräumen sorgten für die Absage. Viele Rennläuferinnen nutzen die erste Übungseinheit am Dienstag um die Rennpiste besser kennenzulernen. Gerade die Favoritinnen legten noch nicht alle Karten auf den Tisch. Dies muss sich nun beim 3. Abfahrtstraining, welches am Donnertag um 20.30 Uhr gestartet wird, ändern. Wenn sich am Donnerstag die Rennläuferinnen zum zweiten Mal, auf die in der Zwischenzeit ruppige und unruhige „Mens Olympic Downhill Run“ Piste wagen, werden auch die Favoritinnen, wenigstens Abschnittsweise, mehr Gas geben müssen. Welche ist die schnellste Linie, wie schnell kann man gewisse Passagen fahren, wo kann man Risiko nehmen und wo muss man Vorsicht walten lassen.

Das 3. Abfahrtstraining der Damen in Lake Louise

Die Wikingerin Kajsa Vickhoff Lie zauberte in einer Zeit von 1.51,54 Minuten die Bestzeit in den Schnee. Dahinter folgten mit Tamara Tippler (+0,15), Nina Ortlieb (+0,29), Nicole Schmidhofer (+0,33) und Ramona Siebenhofer (+0,47) vier weitere ÖSV-Damen auf den Rängen zwei, drei, vier und sechs. Auch die tschechische Starterin Ester Ledecká (+0,34) verstand es als Fünfte, die rot-weiß-rote Phalanx zu durchbrechen. Die junge Südtirolerin Nicol Delago (+0,61) schwang als Siebte ab. Hinter der Grödnerin reihte sich mit Stephanie Venier (+0,69) die fünftbeste Vertreterin des Teams Austria als Achte ein. Elisabeth Reisinger machte aus den Ambitionen der ÖSV-Damen keinen Hehl und klassierte sich mit einem Rückstand von 0,81 Sekunden auf Vickhoff Lie auf Platz neun. Die besten Zehn wurden von der Italienerin Sofia Goggia (+0,89) aus der Schweiz abgerundet.

 

Blick zurück: Die Abfahrtsrennen der Damen in der WM-Saison 2018/19

  1. Abfahrt in Lake Louise

Nicole Schmidhofer aus Österreich gewann in Lake Louise ihr erstes Rennen im Ski Weltcup. Die Steirerin fing mit der Nummer 15 die lange führende Michelle Gisin aus der Schweiz ab. Letztere war mit der Startnummer 1 ins Rennen gegangen. Die Deutsche Kira Weidle konnte sich als Dritte über einen mehr als gelungenen Saisonauftakt 2018/19 freuen. Die Tirolerin Stephanie Venier schwang als Vierte ab. Die Liechtensteinerin Tina Weirather beendete ihr erstes Speedrennen im Winter 2018/19 auf Platz fünf. Die slowenische Weltmeisterin Ilka Stuhec belegte in ihrem Comebackrennen den sechsten Rang. Die junge Vorarlbergerin Christine Scheyer freute sich über Position sieben. Die Eidgenossin Joana Hählen, die US-Athletin Mikaela Shiffrin und die Steirerin Conny Hütter komplettierten die besten Zehn.

  1. Abfahrt in Lake Louise

Auch in der zweiten Abfahrt von Lake Louise stand die Steirerin Nicole Schmidhofer auf der obersten Stufe des Podests. Ihre Landsfrau Cornelia Hütter freute sich über Platz zwei. Michelle Gisin vom Swiss-Ski-Team war als Dritte erneut auf dem Siegerfoto der besten Drei zu sehen. Mikaela Shiffrin aus den USA unterstrich ihre Speedambitionen und landete auf Rang vier. Nicol Delago aus Südtirol freute sich über den ausgezeichneten fünften Platz. Ramona Siebenhofer, die routinierte Mannschaftskollegin Schmidhofers, schwang als Sechste ab. Die azurblaue Athletin Nadia Fanchini wurde vor Corinne Suter aus der Schweiz, der Tirolerin Stephanie Venier und der Super-G-Olympiasiegerin von 2018, der Tschechin Ester Ledecká abgerundet.

  1. Abfahrt in Gröden

Nachdem der Abfahrtslauf im französischen Val d’Isère aufgrund zu hoher Temperaturen, Schneemangel und ungünstiger Wettervorhergesagt abgesagt wurde, sprang Gröden als Ersatzort kurzfristig ein. Auf der Saslong zeigte Ilka Stuhec, dass die Nummer 13 ihr Glück brachte. Sie siegte vor der Hausherrin Nicol Delago und der Österreicherin Ramona Siebenhofer. Die Schweizerin Jasmine Flury schwang als Vierte ab. Michaela Wenig aus Deutschland belohnte ihre sehr gute Leistung mit Rang fünf. Hinter der DSV-Vertreterin schwangen mit Mirjam Puchner und Stephanie Venier zwei ÖSV-Damen auf den Positionen sechs und sieben ab. Die Tessinerin Lara Gut-Behrami kam mit den Pistenverhältnissen recht gut zurecht und beendete ihren Arbeitstag auf Platz acht. Die besten Zehn des Rennens in Südtirol wurden von Kira Weidle aus Deutschland und der zweifachen Saisonsiegerin Nicole Schmidhofer vervollständigt.

  1. Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen

Stephanie Venier aus Tirol freute sich in Garmisch-Partenkirchen über ihren Sieg in der Abfahrt. Sofia Goggia aus Italien belegte bei ihrem Comebackrennen den mehr als guten zweiten Rang. Kira Weidle vom DSV-Team verwöhnte ihr Heimpublikum mit ihrem zweiten dritten Platz des Winters. Die Schweizerin Corinne Suter belegte den vierten Rang. Ilka Stuhec aus Slowenien wurde Fünfte. Die azurblaue Skirennläuferin Nadia Fanchini war mit ihrem sechsten Platz durchaus zufrieden. Nicole Schmidhofer aus der Steiermark fuhr mit dem siebten Rang in allen vier bisher ausgetragenen Abfahrten unter die Top-10. Dieses Mal reichte es für Position sieben. Alice Merryweather schwang als Achte, direkt vor den beiden ÖSV-Vertreterinnen Ricarda Haaser und Ramona Siebenhofer ab. Die Rennleitung entschied sich nach Rücksprache mit der FIS, die Abfahrt am Tag des Super-G’s auszutragen und umgekehrt.

  1. Abfahrt in Crans-Montana

Die imposante Bergwelt des Schweizer Kantons Wallis lud die Speeddamen zur fünften Saisonabfahrt in Crans-Montana ein. Dabei gab es allerhand Probleme mit der Zeitnahme. Dessen ungeachtet raste Sofia Goggia aus Italien auf Platz eins. Die Steirerin Nicole Schmidhofer wurde vor der Hausherrin Corinne Suter Zweite. Joana Hählen wurde ein Opfer der chaotischen Zeitmessung. Die Eidgenossin rutschte vom zwischenzeitlichen zweiten auf den vierten Rang zurück. Stephanie Venier schwang vor der Tessinerin Lara Gut-Behrami auf Position fünf ab. Goggias Teamkolleginnen Federica Brignone und Nadia Fanchini reihten sich dahinter auf den Positionen sieben und acht ein. Als viertbeste Eidgenossin konnte sich Jasmine Flury über Rang neun freuen. Die Französin Romane Miradoli schwang als Zehnte ab. Überschattet wurde das Rennen vom Sturz der frischgebackenen Abfahrtsweltmeisterin Ilka Stuhec aus Slowenien, die aufgrund ihrer schweren Knieverletzung von nun an bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Rennen mehr bestreiten konnte.

  1. Abfahrt in Cortina d’Ampezzo

Weil Frau Holle in St. Anton am Arlberg zu stark ihre Betten ausschüttelte, konnte im WM-Ort von 2001 kein Rennen durchgeführt werden. In Cortina d’Ampezzo siegte bei der ersten Abfahrt die ÖSV-Athletin Ramona Siebenhofer. Sie verwies Ilka Stuhec aus Slowenien und die Tirolerin Stephanie Venier auf die Ränge zwei und drei. Die Schweizerin Corinne Suter schwang vpr der Französin Romane Miradoli auf Position vier ab. Gut präsentierte sich Francesca Marsaglia. Bei ihrem Heimrennen landete sie auf Platz sechs. Tamara Tppler wurde als drittbeste Österreicherin Siebte. Kira Weidle aus Deutschland unterstrich ihre gute Form mit Position acht. Die auf Platz neun gereihten Laurenne Ross aus den USA und Cornelia Hütter aus der Steiermark waren auf die Hundertstelsekunde gleich schnell unterwegs. Daher landete keine Starterin auf Rang zehn.

  1. Abfahrt in Cortina d’Ampezzo

Ramona Siebenhofer freute sich auch beim zweiten Auftritt auf der Olimpia delle Tofane über ihren Sieg. Nicole Schmidhofer landete knapp dahinter auf Rang zwei. Somit konnten die Österreicherinnen sich über einen Doppelsieg freuen. Ilka Stuhec schwang als Dritte ab. Hinter der Slowenin ließ die Deutsche Kira Weidle als Vierte ihr Talent abermals aufblitzen. Weidles erfahrene Mannschaftskollegin Viktoria Rebensburg klassierte sich auf Platz fünf. Cornelia Hütter landete als drittbeste ÖSV-Starterin auf Position sechs. Die Schweizerin Michelle Gisin fuhr auf Rang sieben und war die einzige Swiss-Ski-Vertreterin unter den besten Zehn. Letztere wurden von der Tschechin Ester Ledecká, der baumlangen Tirolerin Christina Ager, einer früheren Slalomspezialistin, und der niemals müden Lindsey Vonn aus den USA vervollständig. Die beiden zuletzt angeführten Skirennläuferinnen teilten sich den neunten Platz. Somit gab es wie am Vortag keine Athletin, die auf Position zehn ins Ziel kam.

  1. Abfahrt in Soldeu

Zum Saisonkehraus im andorranischen Soldeu siegte, nachdem das Rennen in der Olympiastadt Sotschi wegen ausgefallener Trainingseinheiten abgesagt wurde, Mirjam Puchner aus dem Salzburger Land. Nicht nur wir gönnten ihr diesen Erfolg von ganzem Herzen. Auf Rang schwang Viktoria Rebensburg vor Corinne Suter aus der Schweiz auf Position zwei ab. Vierte wurde Nadia Fanchini aus Italien. Tamara Tippler aus Österreich belegte vor Sofia Goggia aus Italien den fünften Endrang. Nicol Delago aus Südtirol wusste zu überzeugen und erreichte Position sieben, noch vor Stephanie Venier aus Tirol, Kira Weidle aus Deutschland und Tina Weirather aus Liechtenstein. Die Athletin aus dem alpinen Fürstentum hatte sich in der Abfahrt im Laufe des Winters 2018/19 sicherlich mehr erwartet.

WM-Abfahrt in Åre

Bei der Ski-WM im schwedischen Åre verteidigte die Slowenin Ilka Stuhec ihre Abfahrts-Goldmedaille, die sie zwei Jahre zuvor im schweizerischen St. Moritz gewonnen hatte. Auf Position zwei fuhr Corinne Suter aus der Schweiz. Lindsey Vonn krönte ihre Karriere mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Für die US-Dame war es das letzte Rennen ihrer langen, erfolgreichen, aber auch von vielen Verletzungen geprägten Laufbahn. Die im Vorfeld favorisierten Österreicherinnen gingen leer aus. Stephanie Venier, in St. Moritz Zweite, musste dieses Mal mit dem undankbaren vierten Rang und „Blech“ zufrieden sein. Ragnhild Mowinckel aus Norwegen wurde vor der jungen Südtirolerin Nicol Delago Fünfte. Ramona Siebenhofer aus Österreich schwang als Siebte ab. Lara Gut-Behrami aus der Schweiz beendete ihren Einsatz in der Abfahrt auf Position acht. Nicole Schmidhofer, eine der Top-Favoritinnen, wurde nur Neunte. Ein schwacher Trost war es, dass sie sich mit ihrer Mannschaftskollegin Tamara Tippler diese Position teilte.

In der Disziplinenwertung gewann Nicole Schmidhofer aus Österreich. Sie sammelte 468 Punkte. Hinter ihr freuten sich ihre Teamkolleginnen Stephanie Venier (372) und Ramona Siebenhofer (354) über die Ränge zwei und drei. Ilka Stuhec (343) konnte nach ihrem Sturz in Crans-Montana nicht mehr eingreifen und wurde Vierte. Kira Weidle sammelte 307 Zähler und belohnte sich mit dem sehr guten fünften Rang.

Lake Louise (CAN)

– Fr., 06.12.2019, , 20:30 Uhr (MEZ)/12:30 Uhr (LOC): Abfahrt Damen (AF)
– Sa., 07.12.2019, 20:30 Uhr (MEZ)/12:30 Uhr (LOC): Abfahrt Damen (AF)
– So., 08.12.2019, 19:00 Uhr (MEZ)/11:00 Uhr (LOC): Super-G Damen (SG)

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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