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LIVE: Abfahrtslauf der Damen in Garmisch-Partenkirchen 2019, Vorbericht, Startliste und Liveticker

© Gerwig Löffelholz / Garmisch-Partenkirchen (GER)

© Gerwig Löffelholz / Garmisch-Partenkirchen (GER)

Die Speed-Damen treten am Sonntag in Garmisch-Partenkirchen zur sechsten Saisonabfahrt an. Dies ist die letzte Möglichkeit für die Speed-Rennläuferinnen noch das WM-Ticket zu lösen. Um 11.30 Uhr (MEZ) wird die erste Athletin aus dem Starthaus gelassen, wenn auf der Kandahar eine spektakuläre Abfahrt gestartet wird. Die offizielle FIS Startliste für die Abfahrt der Damen, am Sonntag um 11.30 Uhr in Garmisch-Partenkirchen, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

Vor der Leistung der vielen freiwilligen Helfer/innen in Garmisch-Partenkirchen muss man den Hut ziehen. Mit viel Engagement und Einsatzbereitschaft machte das OK mit der Pistencrew am Samstag das Super-G Rennen möglich. Da für den Sonntag eine Wetterbesserung vorhergesagt ist, können wir uns auf ein spannendes Rennen auf der Kandahar 1 freuen.

Daten und Fakten zur
6. Abfahrt der Damen in Garmisch-Partenkirchen

Offizielle FIS-Startliste – 1. Training in Garmisch
Offizieller FIS-Liveticker – 1. Training in Garmisch
Offizieller FIS-Endstand – 1. Training in Garmisch
Offizielle FIS-Startliste – 2. Training in Garmisch
Offizieller FIS-Liveticker -2. Training in Garmisch
Offizieller FIS-Endstand – 2. Training in Garmisch
Offizielle FIS-Startliste – Abfahrt Damen in Garmisch
Offizieller FIS-Liveticker – Abfahrt Damen in Garmisch
Offizieller FIS-Endstand – Abfahrt Damen in Garmisch

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

Die Favoritinnen für die Abfahrt am Samstag in Garmisch-Partenkirchen

Nach ihren beiden Siegen in Cortina d’Ampezzo geht die Steirerin Ramona Siebenhofer, neben Abfahrts-Weltmeisterin Ilka Stuhec aus Slowenien, und Stephanie Venier als Topfavoritin ins Rennen. Zu diesem Trio muss man seit Samstag auch Sofia Goggia hinzurechnen, die bei ihrem Comeback beim Super-G in Garmisch auf den zweiten Rang raste.

Auch Corinne Suter, Tina Weirather und Nicole Schmidhofer wollen bei der Abfahrt am Podest anklopfen, oder gar nach ganz oben steigen. Auf einen solchen Podiumsplatz spekulieren auch die beiden Schweizerinnen Michelle Gisin** und Lara Gut-Behrami, die Österreicherinnen Tamara Tippler und Cornelia Hütter, sowie die Südtirolerin Nicol Delago und Ragnhild Mowinckel aus Norwegen.

Während man Viktoria Rebensburg** immer auf der Rechnung haben muss, können in der Zwischenzeit auch Kira Weidle und Michaela Wenig für eine Überraschung sorgen. Eine solche Überraschung kann man auch der Österreicherin Mirjam Puchner, sowie den Schweizerinnen Corinne Suter, Jasmine Flury und Joana Hählen zutrauen.

Die beiden US-Amerikanerinnen Mikaela Shiffrin und Lindsey Vonn werden in Garmisch-Partenkirchen nicht an den Start gehen. Während Vonn aufgrund einer Knieverletzung das Rennen absagen musste, möchte Shiffrin Kräfte für die Ski-Weltmeisterschaft in Are sparen und ihren Energiespeicher wieder aufladen.

** nicht am Start 

Neben Gisin, die aus verletzungsbedingten Gründen passen muss, wird auch Viktoria Rebensburg nicht bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen an den Start gehen. DSV Damen Cheftrainer Jürgen Graller teilte mit, dass man auf den Start im Heimrennen verzichtet, um Kräfte für die WM zu sparen. Vor der WM steht für Rebensburg noch ein Riesenslalom, am nächsten Freitag in Maribor, auf dem Programm.

Das 2. Abfahrtstraining der Damen in Garmisch-Partenkirchen

Das Abschlusstraining der Damen in Garmisch-Partenkirchen stand ganz im Zeichen der ÖSV-Rennläuferinnen. Einzig eine Schweizerin störte den totalen österreichischen Triumph im Werdenfelser Land. Die Tagesbestzeit sicherte sich in 1:40.22 Minuten die Salzburgerin Mirjam Puchner, gefolgt von Corinne Suter (+ 0.08) aus der Schweiz und der zweifachen Abfahrtssiegerin von Cortina d’Ampezzo, Ramona Siebenhofer (+ 0.25) aus der Steiermark.

Auch die Plätze vier bis sieben waren mit Stephanie Venier (4. – + 0.44), Nicole Schmidhofer (5. – + 0.46), Christina Ager (6. – + 0.47) und Cornelia Hütter (7. – + 0.55), die sich Platz sieben zeitgleich mit der italienischen Abfahrts-Olympiasiegerin Sofia Goggia (7. – + 0.55), sowie der Schwedin Lisa Hörnblad (7. – + 0.55) teilte, fest in österreichischer Hand.

Die deutsche Michaela Wenig (11. – + 0.78) verpasste den Sprung in die Top Ten um 13 Hundertstelsekunden und reihte sich hinter der Schweizerin Michelle Gisin (10. – + 0.65) und vor der Österreicherin Ricarda Haaser (12. – + 0.81) auf dem elften Rang ein.

Die Top 15 rundeten die Französin Romane Miradoli (14. – + 0.98) und Ragnhild Mowinckel (15. – + 1.10) aus Norwegen, ab.

Das 1. Abfahrtstraining der Damen in Garmisch-Partenkirchen

Am Donnerstag stand in Garmisch-Partenkirchen das erste Abfahrtstraining der Damen, für die am Sonntag  stattfindende Abfahrt auf dem Programm. Am Ende des Trainings konnte sich Corinne Suter über die Bestzeit freuen. Die Schweizerin meisterte die Kandahar in einer Zeit von 1:40.00 Minuten und verwies die Schwedin Lisa Hörnblad (2. + 0.69) aus Schweden und die Österreicherin Tamara Tippler (3. – + 1.09) auf die Ränge zwei und drei. Direkt hinter dem Führungstrio konnten sich mit Christina Ager (4. – + 1.19) und Stephanie Venier (5. – + 1.36) zwei weitere ÖSV-Rennläuferinnen innerhalb der Top 5 klassieren.

Einen deutlichen Aufwärtstrend in der Abfahrt zeigte die Schweizerin Lara Gut-Behrami (6. – + 1.41), die sich vor ihrer Trainingskollegin Tina Weirather (7. – + 1.46) aus Liechtenstein und ihrer Landsfrau Jasmine Flury (8. – + 1.49) auf dem sechsten Rang einreihte. Auf den Rängen acht und neun konnten sich mit Ramona Siebenhofer (9. – + 1.51), die beide Abfahrten in Cortina gewinnen konnte, und Nicole Schmidhofer (10. – + 1.59), zwei weitere Österreicherinnen unter den besten Zehn positionieren.

Die Tschechin Ester Ledecka (11. – + 1.62) verpasste den Sprung in die Top Ten um drei Hundertstelsekunden und beendete die 1. Trainingseinheit vor Cornelia Hütter (12. – +1.79) aus der Steiermark und der Eidgenossin Michelle Gisin (13. – + 1.80), auf Platz 11. Sofia Goggia (15. – + 1.85) konnte sich bei ihrem ersten Renneinsatz in der Saison 2018/19 hinter der US-Amerikanerin Laurenne Ross (14. – + 1.83) und vor der Salzburgerin Mirjam Puchner (15. – + 1.85) auf dem 15. Rang einreihen.

Vorfreude der DSV-Rennläuferinnen auf die Heimrennen

Viktoria Rebensburg: „Da Garmisch-Partenkirchen von meiner Heimat Kreuth nicht wirklich weit weg ist, finden immer viele Freunde und Fans den Weg ins Werdenfelser Land. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf den Heim-Weltcup. Die Kandahar ist eine fordernde, technisch anspruchsvolle, aber auch schöne Strecke. In der Vergangenheit konnte ich hier schon gute Resultate einfahren. Bei der Abfahrt in Cortina ging es zuletzt wieder in die richtige Richtung. In Garmisch-Partenkirchen möchte ich diese positive Entwicklung fortsetzen. Im Super-G möchte ich mich steigern, da kann ich besser fahren als zuletzt, und möchte das vor unserem Heimpublikum auch zeigen.“

Kira Weidle: „Ich freue mich sehr auf die Heimrennen in Garmisch-Partenkirchen. Es ist einfach ein schönes Gefühl, Familie, Freunde und Fans unten im Ziel zu wissen. Dazu kommt die kurze Anreise, alles zusammen ist eine große Motivation, um die Kandahar gut zu meistern. Die letzten Rennwochenenden sind gerade in der Abfahrt toll für mich gelaufen. Von mir aus, könnte das grad so weitergehen … Aber, das Leben ist ja bekanntlich kein Wunschkonzert, und deshalb gilt auch für die Rennen in Garmisch-Partenkirchen: Neue Strecke, neue Herausforderung, alles wieder auf Null gestellt. Die Kandahar mag ich generell gerne. Bei der aktuellen Schneelage sollte die Präparation auch gut gelingen. Vielleicht haben wir ja Glück, und das Wetter hält. Dann könnte ich auch vom Start aus bis nach Hause zum Starnberger See sehen.“

Die Rennstrecke der Damen auf der Kandahar

Die Abfahrten der vergangenen Jahre im Werdenfelser Land machten deutlich, dass die Kandahar mit ihren Streckenabschnitten Tröglhang, Himmelreich, Eishang, Hölle und FIS-Schneise zu den spektakulärsten und technisch anspruchsvollsten Abfahrten des Weltcup-Zirkus gehört. Die 2008 durchgeführten Änderungen an der Damenstrecke haben die Kandahar noch attraktiver gemacht.

Die Damen fahren hauptsächlich auf der „alten“ Kandahar. Lediglich der Mittelteil auf Höhe des Eishangs wurde neu geschaffen, damit eine separate Streckenführung möglich wurde. Die Damenstrecke ist technisch sehr anspruchsvoll und verspricht erstklassigen Rennsport.

Streckendaten Damenstrecke
Start: 1478 m
Ziel: 741 m
Länge: 2.936 Meter
erwartete Laufzeit: ca. 1:40 Minuten

Die aktuelle Situation im Gesamt & Abfahrts-Weltcup

Im Abfahrtsweltcup liegen mit Nicole Schmidhofer (328 Weltcuppunkte) und Ramona Siebenhofer (320) zwei ÖSV-Rennläuferinnen in Führung. Knapp dahinter folgt die Slowenische Abfahrts-Weltmeisterin Ilka Stuhec (298). Mit einem Abstand von über Weltcuppunkten folgen Michelle Gisin (207), Kira Weidle (198), Stephanie Venier (195) und Cornelia Hütter (175). Im Gesamtweltcup führ unangefochten die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin mit 1.494 Punkten vor Petra Vlova (898) aus der Slowakei und der Schweizerin Wendy Holdener (637).

Bisher standen in der WM-Saison 2018/19 fünf Abfahrten auf dem Programm.

  1. Abfahrt der Damen in Lake Louise 2018/19

Bei der ersten Abfahrt in Lake Louise feierte Super-G Weltmeisterin Nicole Schmidhofer ihren ersten Sieg in einem Skiweltcup-Rennen. Diesen ersten Sieg verpasste die Schweizerin Michelle Gisin knapp, war aber auch mit Platz zwei mehr als zufrieden. Groß war die Freude bei DSV-Rennläuferin Kira Weidle, die mit Startnummer 20 als Dritte auf das Podest fuhr. Die Tirolerin Stephanie Venier (4.) verpasste den Sprung auf das Podium um sieben Hundertstelsekunden und reihte sich vor Tina Weirather (5.) aus Liechtenstein, auf dem vierten Rang ein. Ein starkes Comeback feierte nach ihrer langen Verletzungspause die Slowenin Ilka Stuhec (6.) die sich, vor der Österreicherin Christine Scheyer (7.) auf dem sechsten Rang klassierte.

  1. Abfahrt der Damen in Lake Louise 2018/19

Die zweite Damen Abfahrt in Lake Louise endete mit einem österreichischen Doppelerfolg. Der Sieg ging erneut an Nicole Schmidhofer. Die Steirerin setzte sich vor ihrer Teamkollegin Cornelia Hütter und der Schweizerin Michele Gisin durch. Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (4.) verpasste den Sprung auf das Siegerpodest knapp und reihte sich vor der Südtirolerin Nicol Delago (5.) auf dem vierten Rang ein. Mit Ramona Siebenhofer (6.) und Stephanie Venier (9.) konnten sich zwei weitere ÖSV Rennläuferinnen innerhalb der Top Ten einreihen. Dazwischen schoben sich die Italienerin Nadia Fanchini (7.) und die Schweizerin Corinne Suter (8.).

  1. Abfahrt der Damen in Gröden 2018/19

Weltpremiere in Gröden. Erstmals fand eine Weltcup-Abfahrt der Damen auf der Saslong statt. Groß war die Freude bei Abfahrts-Weltmeisterin Ilka Stuhec die sich über den ersten Sieg in ihrer Comeback-Saison freute. Die Slowenin setzte sich vor der Südtirolerin Nicole Delago (2.) und der Österreicherin Ramona Siebenhofer (3.) durch. Hinter der Schweizerin Jasmine Flury (4.) reihte sich, Michaela Wenig (5.) auf dem fünften Rang ein. Die beiden Österreicherinnen Mirjam Puchner (6.) und Vize-Weltmeisterin Stephanie Venier (7.) beendeten die Abfahrt auf der Saslong auf den Rängen sechs und sieben.

  1. Abfahrt der Damen in Cortina d’Ampezzo (Samstag)

Ramona Siebenhofer hat in ihrem  111. Rennen ihren ersten Sieg im Skiweltcup gefeiert. Die Österreicherin zeigte eine fast fehlerfreie Fahrt und sicherte sich den Erfolg vor der slowenischen Abfahrtsweltmeisterin Ilka Stuhec (2.) und ihrer Teamkollegin Stephanie Venier (3.). Die Schweizerin Corinne Suter (4.) verpasste den Sprung auf das Podest um eine Hundertstelsekunden, und reihte sich vor der Französin Romane Miraldoli (5.) und Francesca Marsaglia (6.) aus Italien auf dem vierten Rang ein. Immer besser ins Fahren kommen die Österreicherin Tamara Tippler (7.) und DSV Rennläuferin Kira Weidle (8.), die ihre starken Trainingsleistungen beim Rennen auf der „Olimpia delle Tofane“ unter Beweis stellten. Über ein gute Platzierung bei ihrem Comeback-Rennen konnte sich auch die Steirerin Cornelia Hütter (9.) freuen, die sich zeitgleich mit der US-Amerikanerin Laurenne Ross (9.) den neunten Rang teilte.

  1. Abfahrt der Damen in Cortina d’Ampezzo (Sonntag)

Am Sonntag in Cortina d’Ampezzo zeigte Ramona Siebenhofer, dass sie sich zur Zeit in einer brillanten Form befindet. Binnen 24 Stunden feierte die Steirerin ihren zweiten Weltcupsieg und verwies ihre Zimmerkollegin Nicole Schmidhofer (2.) und die slowenische Abfahrts-Weltmeisterin Ilka Stuhec (3.) auf die Plätze zwei und drei. Groß war die Freude im DSV-Team über das Abschneiden von Kira Weidle (4.) und Viktoria Rebensburg (5.), die sich auf den Rängen vier und fünf einreihen konnten. Einen starken Auftritt lieferte die Österreicherin Cornelia Hütter (6.) die sich, vor der Schweizerin Michelle Gisin (7.) und Ester Ledecka (8.) aus Tschechien auf dem sechsten Platz klassierte. Lindsey Vonn (9.) verbesserte sich am Samstag um sechs Plätze und reihte sich zeitgleich mit Christina Ager (9.) auf dem neunten Rang ein.

Blick zurück: Die Abfahrtsrennen der Saison 2017/18 in Garmisch Partenkirchen

Der Sieg bei der Sprintabfahrt am Samstag in Garmisch-Partenkirchen, die auf verkürzter Strecke ausgetragen werden musste, ging an Lindsey Vonn. Die US-Amerikanerin setzte sich von Sofia Goggia (2.) und Cornelia Hütter (3.) durch. Vonns Teamkollegin Breezy Johnson (4.) konnte ihre Trainingsleistung wenige Stunden zuvor bestätigen und schwang als Vierte ab. Auf Position fünf klassierte sich Anna Veith (5.) aus Österreich. Die Tessinerin Lara Gut (6.) positionierte sich auf Rang sechs. Die Liechtensteinerin Tina Weirather (7.) wurde noch vor der Norwegerin Ragnhild Mowinckel (8.) Siebte. Drittbeste ÖSV-Lady wurde Nicole Schmidhofer (9.) als Neunte. Die Italienerin Nadia Fanchini (10.) vervollständigte die besten Zehn. Lokalmatadorin Viktoria Rebensburg (11.) schrammte als Elfte nur um eine lächerliche Hundertstelsekunde an den Top-10 vorbei.

Auch bei traditionellen Weltcupabfahrt am Sonntag ging der Sieg an Lindsey Vonn. Die Italienerin Sofia Goggia (2.) belegte wie am Vortag den zweiten Rang. Die Liechtensteinerin Tina Weirather (3.) schwang als Dritte ab. Die junge Schweizerin Michelle Gisin (5.) wurde Fünfte. Wiederum im Spitzenfeld landete die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (6.); sie freute sich über Position sechs. Nicole Schmidhofer (7.) aus der Steiermark klassierte sich auf Rang sieben. Vonns Teamkollegin Breezy Johnson (8.) wurde vor Lokalmatadorin Viktoria Rebensburg (9.) und der jungen, aber pfeilschnellen Grödnerin Nicol Delago (10.) Achte.

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