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LIVE: Super-G der Damen in Val di Fassa am Sonntag, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit: 11.00 Uhr

LIVE: Super-G der Damen in Val di Fassa am Sonntag, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit: 11.00 Uhr (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)

LIVE: Super-G der Damen in Val di Fassa am Sonntag, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit: 11.00 Uhr (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)

Fassatal – Die Schweizerin Lara Gut-Behrami ist einfach sagenhaft unterwegs. Das müssen die Konkurrentinnen neidlos anerkennen. Im heurigen Super-G-Winter gewann sie vier von fünf Rennen. Bei den Weltmeisterschaften schürfte sie ordentlich Edelmetall, und zudem hat sie hier im Trentino die beiden Abfahrten für sich entschieden. In großen Schritten läuft sie zudem der großen Kristallkugel entgegen, der Gewinn der kleinen Super-G-Kugel ist für die Favoritin schlechthin nur noch Formsache. Um 11Uhr (MEZ) beginnt der Super-G. Die offizielle FIS Startliste für den Super-G der Damen, am Sonntag um 11.00 Uhr in Val di Vassa, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben. 

 

Ski Weltcup Daten und Fakten
6. Super-G der Damen in Val di Fassa 2020/21

FIS-Startliste – Super-G der Damen in Val di Fassa
FIS-Liveticker – Super-G der Damen in Val di Fassa
FIS-Endstand – Super-G der Damen in Val di Fassa

Gesamtweltcupstand der Damen 2020/21
Weltcupstand Super-G der Damen 2020/21

Nationencup: Gesamtwertung
Nationencup: Damenwertung

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Es muss schon mit dem Teufel zugehen, wenn Gut-Behramis Teamkollegin Corinne Suter, die als Zweite in der Disziplinenwertung bei zwei ausstehenden Rennen 195 Zähler zurückliegt, ihre kleine Kristallkugel des Vorwinters verteidigt. Trotzdem hat Suter eine gute Saison erlebt. Und überhaupt wissen die Schweizer Mädels durch kompakte Mannschaftsleistungen zu überzeugen. Die Österreicherin Tamara Tippler, die in den Abfahrten nicht so unterwegs war, wie sie sich es vorgestellt hat, will zumindest auf den zweiten Rang in der Disziplinenwertung springen. Der zweite Platz von Crans-Montana und der dritte Rang von Garmisch-Partenkirchen zeigen ihr Talent eindrucksvoll und dass der erwünschte Sprung berechtigt sein kann.

Die Italienerinnen Federica Brignone, Francesca Marsaglia und Marta Bassino, vielleicht noch enttäuscht von dem mehr als durchwachsenen Auftritt bei der Heim-Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo, wollen einiges gutmachen und im Trentino aus dem Vollen schöpfen. Es bleibt abzuwarten, ob die Trotzreaktion auf dem Podium endet oder nicht. Dass sich Kanadierin Marie-Michèle Gagnon in den Speeddisziplinen wohlfühlt, zeigen ihre ausgezeichneten Ergebnisse in der Abfahrt am San-Pellegrino-Pass. Und auch der neunte Platz in der Disziplinenwertung zeigt offensichtlich ihre Stärken, die sie bei ihrem dritten Antreten auf der „La VolatA“-Strecke ausspielen möchte.

Da wäre noch die Slowakin Petra Vlhová, die mit ansehen musste, wie Gut-Behrami an ihr vorbeizog und nun im Gesamtweltcup einen komfortablen Vorsprung herausgefahren hat. Sollte sie ihren zweiten Rang von Garmisch-Partenkirchen bestätigen, könnte noch ein wenig Spannung aufkommen, zumal die Schweizerin im Slalom nicht fährt und hier die bis zum Stelldichein im Trentino in der Gesamtwertung führende Mittelosteuropäerin ihre Ambitionen auf Kristall bestätigen will.

Gute Ergebnisse können wir uns von den Eidgenossinnen Priska Nufer und Michelle Gisin erwarten. Letztgenannte besticht durch ihre Allrounderfähigkeiten und kann immer wieder einmal mehr als nur positiv überraschen. Die Französinnen Tessa Worley und Tiffany Gauthier stehen gut auf den Skiern und wollen genauso wie die ÖSV-Athletinnen Ariane Rädler und Christine Scheyer, die beide im Ländle beheimatet sind, beim Super-G im Fassatal überzeugen. Auch die routinierte Azzurra Elena Curtoni will zeigen, dass sie den ernüchternden Auftritts bei der Heim-WM in den bellunesischen Dolomiten weggesteckt und sich neue Ziele gesetzt hat.

 

Damen Super-G Rennen der Saison 2020/21

  1. Super-G der Damen in Val d’Isere

Die Tschechin Ester Ledecká gewann den Super-G in Val d’Isère hauchdünn vor der Schweizerin Corinne Suter und der Italienerin Federica Brignone. Überhaupt stark präsentierten sich die azurblauen Damen. So kamen Marta Bassino, Sofia Goggia und Elena Curtoni auf die Ränge vier, sieben und acht. Suters Mannschaftskollegin Lara Gut-Behrami konnte auch überzeugen und schwang auf dem fünften Platz ab. Die Slowakin Petra Vlhová sammelte als Sechste wieder jede Menge Punkte in Bezug auf den Gesamtweltcup. Michelle Gisin, ihres Zeichens drittbeste Swiss-Ski-Dame und die junge Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie rundeten als Neunte und Zehnte die Top-10 des heutigen Rennens ab.

  1. Super-G der Damen in St. Anton

Die Schweizerin Lara Gut-Behrami gewann den Super-G in St. Anton am Arlberg. Auf Rang zwei schwang die Italienerin Marta Bassino ab; Dritte wurde Gut-Behramis Landsfrau Corinne Suter. Auf Position vier landete mit Tamara Tippler die beste ÖSV-Athletin. Auf Position fünf klassierte sich die azurblaue Skirennläuferin Federica Brignone. Hinter der letztjährigen Gesamtweltcupsiegerin kam Ester Ledecká auf Platz sechs; sie hatte den ersten Super-G der Saison im französischen Val d’Isère für sich entschieden. Eine exzellente Vorstellung zeigte die mit der hohen Startnummer 34 ins Rennen gegangene Österreicherin Ariane Rädler, sie belohnte sich mit dem sehr guten siebten Rang, und verwies die Swiss-Ski-Damen Michelle Gisin auf Rang acht. Wendy Holdener aus der Schweiz und die Tirolerin Stephanie Venier teilten sich zeitgleich den neunten Rang.

  1. Super-G der Damen in Crans-Montana

Die Schweizerin Lara Gut-Behrami gewann den Super-G von Crans-Montana. Sie verwies in ihrem Heimrennen die Österreicherin Tamara Tippler und die Italienerin Federica Brignone auf die Ränge zwei und drei. Brignones Landsfrau Francesca Marsaglia, die als Vierte abschwang, verpasste um gerade einmal vier Hundertstelsekunden den Sprung aufs Treppchen. Christine Scheyer, mit der Nummer 33 ins Rennen gegangen, ließ die besten Athletinnen zittern. Am Ende reichte es für die Vorarlbergerin für Rang fünf. Die Swiss-Ski-Ladies traten bei ihrem Heimrennen mit einem kompakten Mannschaftsresultat auf; so klassierten sich Priska Nufer, Corinne Suter, und Joana Hählen auf den Rängen sechs, neun und elf. Aber auch Marta Bassino konnte sich freuen. Als Drittbeste der azurblauen Auswahl reichte es hinter der auf Position sieben fahrenden Tirolerin Ricarda Haaser für Platz acht. Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie zeigte abermals eine gute Vorstellung und reihte sich auf Rang zehn ein.

  1. Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen (Samstag)

Beim ersten Ski Weltcup Super-G auf der Kandahar zeigte abermals die Schweizerin Lara Gut-Behrami, aus welchem Holz sie geschnitzt ist und gewann vor der talentierten Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie und der sensationell fahrenden Marie-Michele Gagnon aus Kanada. Die italienische Abfahrtskönigin Sofia Goggia schwang als Vierte ab. Mit der Nummer 25 ging Christine Scheyer vom Team Austria ins Rennen. Sie zeigte eine ansprechende bis sehr gute Leistung und wurde am Ende mit Platz fünf belohnt. Die Tschechin Ester Ledecká landete heute auf Rang sechs. Dahinter ging es ziemlich eng zur Sache, denn Gut-Behramis Landsfrauen Corinne Suter (7.) und Priska Nufer (8.) lagen nur knapp dahinter. Zweitbeste Österreicherin wurde Tamara Tippler, die auf die Hundertstelsekunde gleich schnell wie Nufer war. Den zehnten Platz teilten sich die Französin Tiffany Gauthier und Petra Vlhová aus der Slowakei.

  1. Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen (Sonntag)

Am Montag wurde der 2. Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen. Dabei triumphierte erneut die Schweizerin Lara Gut-Behrami vor der erstaunlich stark fahrenden Slowakin Petra Vlhová und der in diesem Winter konstante Ergebnisse erzielenden Österreicherin Tamara Tippler. Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie, schwang als Vierte ab. Gut-Behramis Landsfrau Corinne Suter beendete den 2. Super-G auf bayerischem Schnee auf Position fünf. Sie war um zwei Hundertstelsekunden schneller als die Tschechin Ester Ledecká, die sich auf Rang sechs klassierte. Die Italienerin Federica Brignone reihte sich auf Position sieben ein.

 

WM-Super-G der Damen in Cortina d’Ampezzo 2021

Beim WM-Super-G der Damen behielt die Schweizerin Lara Gut-Behrami Nerven wie Stahl. Sie wurde anhand ihrer vier bisherigen Saisonsiege ihrer Favoritenrolle mehr als nur gerecht und gewann die heiß ersehnte WM-Goldmedaille. Ihre Teamkollegin Corinne Suter, die 2019 im schwedischen Åre Zweite wurde, konnte sich erneut über die WM-Silbermedaille freuen. Eine positive Überraschung lieferte Mikaela Shiffrin aus den USA ab. Die 25-Jährige raste auf der Olimpia delle Tofane, ohne ein einziges Speedrennen in diesem Winter bestritten zu haben, zu WM-Bronze. Ester Ledecká aus der Tschechischen Republik schrammte knapp an einem weltmeisterlichen Edelmetall vorbei und musste sich mit „Blech“ bzw. mit dem undankbaren vierten Rang begnügen. Die junge Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie konnte mit dem fünften Platz mehr als nur zufrieden sein. Die Kanadierin Marie-Michele Gagnon zeigte eine forsche wie gleichermaßen freche Fahrt und wurde mit Position sechs belohnt. Die Österreicherin Tamara Tippler war mit dem erzielten siebten Platz gewiss nicht glücklich. Die besten Zehn wurden von der Eidgenossin Michelle Gisin (8.), der Slowakin Petra Vlhová (9.) und der Italienerin Federica Brignone (10.) vervollständigt.

 

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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