2 März 2022

Sofia Goggia lässt die Rennen in der Lenzerheide aus

Sofia Goggia und Lindsey Vonn verbindet eine außergewöhnliche Freundschaft
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Lenzerheide – Wenn am Wochenende in der Lenzerheide ein Super-G und ein Riesentorlauf der Damen auf dem Programm stehen, wird mit der Italienerin Sofia Goggia ein bekannter Name fehlen. Sie konzentriert sich auf das entscheidende Abfahrtsrennen beim Saisonkehraus in Courchevel/Méribel. Dabei geht es um die kleine Kristallkugel.

Die azurblaue Skirennläuferin hat vor dem letzten Einsatz 75 Punkte Vorsprung auf die Weltmeisterin und Olympiasiegerin Corinne Suter aus der Schweiz. Zudem verzichtet die Bergamaskin auch auf den Riesenslalom im schwedischen Åre. Man merkt gleich, wie wichtig ihr die Abfahrtstrophäe ist. Da Goggia nicht am Super-G auf eidgenössischem Schnee teilnimmt, wird der Dreikampf um die Kristallkugel in dieser Disziplin nur mehr zum Zweikampf. Sowohl Federica Brignone als auch Elena Curtoni haben gute Chancen.

Aus azurblauer Sicht werden in der Lenzerheide neben Brignone und Curtoni auch Marta Bassino, Nadia und Nicol Delago, Francesca Marsaglia, Roberta Melesi, Karoline Pichler, Roberta Midali und Asja Zenere sehen. Letztere wird nach vielen Verletzungen und Problemen endlich ihr Debüt im Weltcup geben. Bei den letzten Europacup-Riesenslaloms konnte sie mehrere Male ihre fahrerische Klasse unter Beweis stellen. Die Nominierung für ein Rennen im Konzert der Großen hat sich die 25-Jährige aus Vicenza, die seit Jahren im Valsassina lebt, mehr als nur verdient.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

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