19 Oktober 2018

Start von Fritz Dopfer beim Skiweltcup-Auftakt in Sölden bleibt fraglich!

Start von Fritz Dopfer beim Skiweltcup-Auftakt in Sölden bleibt fraglich! (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)
Start von Fritz Dopfer beim Skiweltcup-Auftakt in Sölden bleibt fraglich! (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Noch ist nicht sicher ob Fritz Dopfer beim Riesenslalom-Weltcupauftakt in Sölden am Start stehen wird. Die Leidensgeschichte des 31-Jährigen ist lange. Im November 2016 hatte sich Fritz Dopfer einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. In der Olympia-Saison feierte er sein Comeback und versuchte den Wiederanschluss an die Weltspitze zu finden.

Geduldig kämpfte er sich zurück, musste aber immer wieder Rückschläge hinnehmen. Im Olympischen Riesentorlauf musste er sich mit Platz 26 begnügen, im Slalom wurde er 20. In der Vorbereitung auf den WM-Winter 2018/19 sollte nun alles etwas einfacher und vor allem schmerzfrei ablaufen. Doch eine erneute Verletzung zwang den 31-Jährigen zu einer erneuten, ungewollten Pause. Adduktorenprobleme stoppten den gebürtigen Innsbrucker.

An ein „Aufgeben“ wollte Fritz Dopfer nicht denken. Er ist sich sicher, dass sein Einsatz in der letzten Saison, wo er viele Schmerzen bei den Rennen erleiden musste, nicht umsonst gewesen sein darf. Er will sich zurück in die Weltspitze kämpfen, auch wenn er weiß, dass sein Trainingsrückstand gegenüber der Konkurrenz groß ist.

Dopfer ist ein Athlet, wie ihn sich jeder Trainer nur wünschen kann. Er arbeite hart und konzentriert, und stellt dabei eigene Befindlichkeiten hinten an. Trotzdem muss auch er seinem Körper Tribut zahlen. Gegenüber den Tiroler Nachrichten analysierte er sein umfangreiches Trainingsprogramm: „Du trennst dich relativ schwer von Dingen, die dich zum Erfolg geführt haben. Anderseits signalisiert mir der Körper, dass ich so nicht mehr weitermachen darf.“

Auch wenn er sich körperlich fit fühlt, kann er den Trainingsrückstand auf Skier nicht leugnen. Ob sich in diesem Zustand ein Start in Sölden, beim Ski-Weltcup-Auftakt ausgeht ist mehr als fraglich.

Quelle: Tiroler Nachrichten

Verwandte Artikel:

Ilka Stuhec freut sich über gute Trainingsbedingungen in Ushuaia (Foto: © SloSki Alpine team / Facebook)
Ilka Stuhec freut sich über gute Trainingsbedingungen in Ushuaia (Foto: © SloSki Alpine team / Facebook)

Ushuaia – Die slowenischen Technikerinnen und Techniker und Speedkönigin Ilka Stuhec sind vor sieben Tagen zur Saisonvorbereitung nach Argentinien gereist. Auch die Speed-Herren folgen. Doch die Reise steht unter keinem guten Stern. Einer von den Athleten steht unter dem Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Wer der Betroffene ist, wurde nicht verraten. Nur… Ilka Stuhec freut sich über gute Trainingsbedingungen in Ushuaia weiterlesen

Swiss-Ski News: Selina Egloff legt eine Pause ein (Foto: © Swiss-Ski.ch)
Swiss-Ski News: Selina Egloff legt eine Pause ein (Foto: © Swiss-Ski.ch)

Selina Egloff hat sich in Absprache mit ihrem Betreuerteam dazu entschieden, eine längere Pause einzulegen. Die B-Kader-Athletin, welche im Ski Weltcup bereits fünf Mal am Start stand, fühlt, dass sich ihr Energietank durch den Spitzensport stark geleert hat. «Ich werde eine Pause einlegen und voraussichtlich diese Saison keine Rennen fahren. Es ist mir wichtig, genügend… Swiss-Ski News: Selina Egloff legt eine Pause ein weiterlesen

Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Pier Marco Tacca)
Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Pier Marco Tacca)

Pozza di Fassa – Der italienische Ski Weltcup Rennläufer Stefano Gross, der im September 36 Jahre alt wird, ist ein routinierter Athlet. Er kann gemeinsam mit Giuliano Razzoli zu den Führungspersönlichkeiten im azurblauen Slalomteam gezählt werden. Er berichtet im Skiweltcup.TV-Interview über den Slalom als seine Lieblingsdisziplin, Marcel Hirschers Skifirma „Van Deer“, Henrik Kristoffersen und vieles… Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ weiterlesen

Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)
Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)

Rovereto – Martina Peterlini, die beste italienische Slalomläuferin der Gegenwart, kann aufatmen. Acht Monate nach ihrer schweren Knieverletzung hat sie wieder ihre Skier angezogen. Sie schielt auf den Saisonauftakt in Levi und möchte in Finnland – das Rennen geht in etwas mehr als drei Monaten über die Bühne – positiv auffallen und vorne mitmischen. Vor… Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da weiterlesen

Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 (© Kraft Foods / Akira Sasaki)
Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 (© Kraft Foods / Akira Sasaki)

Bariloche – Nach einer achtjährigen Abwesenheit kehrte der japanische Skirennläufer Akira Sasaki auf die Piste zurück. So belegte er im Rahmen der argentinischen Ski-Meisterschaften am Cerro Catedral den ersten Platz im Torlauf. Zudem träumt der Athlet aus Fernost von einer Olympiateilnahme im fernen Jahr 2026. Wie wir wissen, finden die Spiele im Zeichen der fünf… Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 weiterlesen