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Start von Fritz Dopfer beim Skiweltcup-Auftakt in Sölden bleibt fraglich!

Start von Fritz Dopfer beim Skiweltcup-Auftakt in Sölden bleibt fraglich! (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Start von Fritz Dopfer beim Skiweltcup-Auftakt in Sölden bleibt fraglich! (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Noch ist nicht sicher ob Fritz Dopfer beim Riesenslalom-Weltcupauftakt in Sölden am Start stehen wird. Die Leidensgeschichte des 31-Jährigen ist lange. Im November 2016 hatte sich Fritz Dopfer einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. In der Olympia-Saison feierte er sein Comeback und versuchte den Wiederanschluss an die Weltspitze zu finden.

Geduldig kämpfte er sich zurück, musste aber immer wieder Rückschläge hinnehmen. Im Olympischen Riesentorlauf musste er sich mit Platz 26 begnügen, im Slalom wurde er 20. In der Vorbereitung auf den WM-Winter 2018/19 sollte nun alles etwas einfacher und vor allem schmerzfrei ablaufen. Doch eine erneute Verletzung zwang den 31-Jährigen zu einer erneuten, ungewollten Pause. Adduktorenprobleme stoppten den gebürtigen Innsbrucker.

An ein „Aufgeben“ wollte Fritz Dopfer nicht denken. Er ist sich sicher, dass sein Einsatz in der letzten Saison, wo er viele Schmerzen bei den Rennen erleiden musste, nicht umsonst gewesen sein darf. Er will sich zurück in die Weltspitze kämpfen, auch wenn er weiß, dass sein Trainingsrückstand gegenüber der Konkurrenz groß ist.

Dopfer ist ein Athlet, wie ihn sich jeder Trainer nur wünschen kann. Er arbeite hart und konzentriert, und stellt dabei eigene Befindlichkeiten hinten an. Trotzdem muss auch er seinem Körper Tribut zahlen. Gegenüber den Tiroler Nachrichten analysierte er sein umfangreiches Trainingsprogramm: „Du trennst dich relativ schwer von Dingen, die dich zum Erfolg geführt haben. Anderseits signalisiert mir der Körper, dass ich so nicht mehr weitermachen darf.“

Auch wenn er sich körperlich fit fühlt, kann er den Trainingsrückstand auf Skier nicht leugnen. Ob sich in diesem Zustand ein Start in Sölden, beim Ski-Weltcup-Auftakt ausgeht ist mehr als fraglich.

Quelle: Tiroler Nachrichten

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