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Tommy Ford begeistert vom ersten Training am Mt. Bachelor

Tommy Ford begeistert vom ersten Training am Mt. Bachelor

Tommy Ford begeistert vom ersten Training am Mt. Bachelor

Bend – Der US-amerikanische Riesentorläufer Tommy Ford, der in der letzten Ski Weltcup Saison vor heimischer Kulisse in Beaver Creek gewann und in der Disziplinenwertung den fünften Rang belegt hatte, blickt mehr als positiv auf die ersten Trainingseinheiten des Teams zurück. Der Schnee des Mt. Bachelor begrüßte das US-Aufgebot, während Mikaela Shiffrin in den vergangenen Wochen in Copper Mountain trainierte. Angesichts der Corona-Pandemie ist das US-Team so wenig wie möglich unterwegs. Trotzdem ist es der Gruppe der Techniker gelungen, ein qualitätsvolles Trainingslager auf die Beine zu stellen.

Aber nicht nur Tommy Ford will in der kommenden Saison durchstarten. Auch Luke Winters, ein Jungspund im Stars-and-Stripes-Team und Ryan Cochran-Siegle haben sich hohe Ziele gesetzt. Veteran Ted Ligety wird wohl bis zu den Olympischen Winterspielen in Peking im Jahr 2022 weiterfahren. Und Ben Ritchie, der bei den Junioren-Welttitelkämpfen eine Medaille gewann, hat die ganze Karriere noch vor sich. Auch wenn die Biografien der einzelnen US-Athleten unterschiedlich sind, wollen alle in der kommenden Saison ein Ausrufezeichen setzten und mit guten Leistungen bereits für Peking 2020 empfehlen.

Die Betreuer und die Athleten berichten, dass man ein, in jeder Hinsicht ideales Umfeld gefunden habe. Alle sind begeistert und motiviert. Auch von medizinischer Seite seitens Dr. Gingold fühlt man sicher. Im Skigebiet, das für die Öffentlichkeit geschlossen ist, kamen für den Transport Schneemobile zum Einsatz. Man konnte acht Riesentorlauf-Tage mit Durchgängen zu 55 Sekunden und zwei Slalomtage durchführen. Allen Athleten tat der Umstand gut, mit der gesamten Nationalmannschaft auf heimischen Schnee Ski zu fahren. Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeitern des Resorts, die fabelhaft gearbeitet und immer hilfsbereit waren.

Luke Winter, der beim Slalom von Val d’Isère mit der hohen Startnummer 40 Zweiter wurde, sprach von frühlingshaften Bedingungen. Die Strecke wurde gesalzen und wies Ähnlichkeiten wie unter der Saison mit den Strecken in Alta Badia, Hinterstoder oder Yuzawa Naeba auf. Der junge Cowboy aus dem Bundesstaat Oregon gestand, dass er noch mehr an sich arbeiten muss, um auch im Ski Weltcup Riesentorlauf erfolgreich zu sein.

Für Tommy Ford war es einfach fantastisch, nach langer Zeit wieder auf den Brettern zu stehen und mit seinen Mannschaftskollegen an einem für ihn besonderen Ort zu arbeiten. Man erlebte ein Gefühl der Normalität. Trotzdem will man nicht vergessen, was in den USA derzeit auf der Tagesordnung steht. Innerhalb des Teams hat man oft über die gegenwärtige Lage gesprochen, und alle hoffen, dass sich die Dinge bald ändern werden. So ist die Corona-Pandemie aber auch die „Black Lives Matter“-Aktionen, eine Situation welche die gesamte Nation bewegt.

Im Juli will man sich zur nächsten Einheiten im Schnee von Nordoregon, auf dem Mt. Hood wieder mit dem gesamten Team treffen. Die genauen Termine werden noch bekanntgegeben und alle hoffen, dass sich bis dahin die Corona-Situation etwas verbessert hat.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

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