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Alpin Direktor Swiss Ski Walter Reusser: „Wettkämpfe ohne Publikum und öffentliche Siegerehrungen wären der Bedeutung des Anlasses nicht gerecht geworden.“

Alpin Direktor Swiss Ski Walter Reusser: „Wettkämpfe ohne Publikum und öffentliche Siegerehrungen wären der Bedeutung des Anlasses nicht gerecht geworden.“ (Foto: Swiss-Ski.ch)

Alpin Direktor Swiss Ski Walter Reusser: „Wettkämpfe ohne Publikum und öffentliche Siegerehrungen wären der Bedeutung des Anlasses nicht gerecht geworden.“ (Foto: Swiss-Ski.ch)

Der Schweizerische Skiverband Swiss-Ski kann den Entscheid, aufgrund des Coronavirus das Weltcup-Finale der Alpinen in Cortina d’Ampezzo abzusagen, nachvollziehen. Wie für den Internationalen Skiverband FIS hat auch für Swiss-Ski die Gesundheit der Athletinnen und Athleten, Betreuer, Organisatoren und Fans oberste Priorität.

«Der heute von der FIS kommunizierte Entscheid hat uns nach den jüngsten Entwicklungen in Bezug auf das Coronavirus und die damit verbundenen Absagen in Norditalien bei anderen Sportarten nicht überrascht», erklärt Bernhard Aregger, CEO von Swiss-Ski. «Uns ist bewusst, wie schwierig es ist, einen solch folgenschweren Entscheid in einer in der Geschichte des Ski-Weltverbandes noch nie dagewesenen Situation zu fällen. Umso mehr freuen wir uns jetzt, in einem Jahr anlässlich der alpinen Ski-Weltmeisterschaften nach Cortina d’Ampezzo zu reisen.»

«Unsere Athletinnen und Athleten sorgen mit ihren Topleistungen dafür, dass Swiss-Ski bei den Alpinen die beste Saison seit rund drei Jahrzehnten leben darf», so Walter Reusser, Alpin-Direktor von Swiss-Ski. «Dass wir diese Saison nicht gemeinsam anlässlich des Weltcup-Finales in Cortina d’Ampezzo beenden können, bedauere ich natürlich sehr. Unser Team hätte eine grosse Bühne hierfür verdient gehabt. Allfällige Wettkämpfe ohne Publikum und öffentliche Siegerehrungen wären der Bedeutung des Anlasses aber auch nicht gerecht geworden.»

Swiss-Ski begrüsst die Tatsache, dass es nach dem heutigen Entscheid Klarheit betreffend den weiteren Verlauf der Weltcup-Saison gibt. In Kvitfjell (Abfahrt und Super-G Männer), Åre (Parallel-Slalom, Riesenslalom und Slalom Frauen) und Kranjska Gora (Riesenslalom und Slalom Männer) stehen insgesamt noch sieben Wettkämpfe auf dem Programm.

Durch die Absage der Rennen in Cortina d’Ampezzo steht fest, dass Corinne Suter nach der Abfahrts- auch die Super-G-Kristallkugel gewinnt. Vor dem siebten und letzten geplant gewesenen Rennen in dieser Disziplin beträgt der Vorsprung der Schwyzerin auf die zweitplatzierte Italienerin Federica Brignone 19 Zähler. Auch der Gewinn der Abfahrts-Wertung bei den Männern durch Beat Feuz ist nun bereits Tatsache. Vor der nun letzten Abfahrt am Samstag in Kvitfjell liegt der Emmentaler 194 Punkte vor dem Deutschen Thomas Dressen. Feuz ist der fünfte Fahrer, der die kleine Kristallkugel für den Gewinn des Abfahrtsweltcups zum dritten Mal in Folge gewinnen konnte.

Walter Reusser: «Unser Fokus gilt den nun noch verbleibenden Rennen. In diesen geht es für uns um sehr viel. Mauro Caviezel führt die Disziplinenwertung im Super-G an, zudem liegen wir sehr aussichtsreich im Rennen, um die Nationenwertung erstmals seit 1989 wieder für uns zu entscheiden.»

Quelle: www.Swiss-Ski.ch

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