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Die Saison-Vorbereitung von Petra Vlhová verläuft nach Plan

Die Saison-Vorbereitung von Petra Vlhová läuft nach Plan (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))

Die Saison-Vorbereitung von Petra Vlhová verläuft nach Plan (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))

Druskininkai – Das Training in der Skihalle im litauischen Druskininkai verläuft für die Ski Weltcup Rennläuferin Petra Vlhová nach Plan. Trainerfuchs Livio Magoni und sein Team kümmern sich um jedes Detail und möchten dafür Sorge tragen, dass die Athletin noch besser wird.

Nach der olympischen Enttäuschung von Pyeongchang zündete die Slowakin den Turbo. So gewann sie 2019 den Riesentorlauf-Weltmeistertitel und im letzten Jahr die ersten beiden kleinen Kristallkugeln in der noch jungen Geschichte ihres Heimatlandes. Und allen ist bewusst, dass die Sportlerin aus Liptovský Mikuláš auch die große Kristallkugel in die Höhe stemmen kann.

Seit Anfang August arbeitet Vlhová in Litauen. Weit weg vom Schnee auf dem Stilfser Joch, auf dem sie zwischen Juni und Juli ihre Kurven zog, kann sie auch im kleinen baltischen Land auf die bewährte Hilfe von Cheftrainer Livio Magoni und ihrem Betreuerteam zählen. Magoni, der seit 2016 mit der Slowakin arbeitet und früher mit der Slowenin Tina Maze alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gab, ist ein harter Trainer. Seine Ideensetzungen sind klar. Er will mit Professionalität, Demut und großem Engagement Vlhová an die Spitze bringen.

Die 25-Jährige ist bereit, für diesen Traum zu kämpfen. Sie will mit der notwendigen Liebe zum Detail, die den Trainerfuchs aus Bergamo auszeichnet, punkten. Bis zum 12. August ist sie in Druskininkai. Die Slowakin kann auf einer 450 Meter langen Piste Slalom- und kleine Riesentorlauf-Einheiten fahren. Auch stehen Videoanalysen an. Bisweilen geht sich auch eine Runde mit dem Mountainbike aus. Dabei fordert der Coach seinen Schützling heraus. Dann geht es mit den Vorbereitungen in Bezug auf die neue Saison, die voraussichtlich in Sölden am 17. Oktober beginnen wird, weiter. Wie bekannt, wurde der Rennstart um eine Woche vorverlegt.

Nichtsdestotrotz kann man davon ausgehen, dass, wenn das Rennen im Ötztal über die Bühne geht, Petra Vlhová erfolgreicher sein wird als im vergangenen Jahr. Damals landete die Slowakin nur auf den enttäuschenden 14. Platz. Man muss auch sagen, dass sie 2019 einen sehr schweren Sommer hatte, der von einer nicht optimalen körperlichen Verfassung gezeichnet war. Heuer schaut alles anders aus, und es ist möglich, dass diese Enttäuschung im Ötztal 2019 nur eine dunkle und gleichermaßen ferne Erinnerung bleibt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: neveitalia.it, sport.aktuality.sk

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