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DSV Sportvorstand Wolfgang Maier: „Das Potenzial in den Mannschaften ist vorhanden.“

DSV Sportvorstand Wolfgang Maier: „Das Potenzial in den Mannschaften ist vorhanden.“

DSV Sportvorstand Wolfgang Maier: „Das Potenzial in den Mannschaften ist vorhanden.“

Am kommenden Wochenende startet der Ski Weltcup in Sölden in die WM-Saison 2020/21. Neben der Belastung durch die Corona-Pandemie, muss man sich beim Deutschen Skiverband, nach den Rücktritten von Fritz Dopfer, Dominik Stehle, Klaus Brandner und Benedikt Staubitzer bei den Herren, sowie Viktoria Rebensburg, Christina Ackermann und Veronique Hronek, bei den Damen, darum bemühen, ein neues schlagfertiges Team auf die Beine zu stellen. Grund genug um einen Blick auf die Saison-Vorschau von DSV-Sportvorstand Wolfgang Maier zu wagen.

„Mit der Vorbereitung für den kommenden WM-Winter sind wir – unter den gegebenen Umständen – zufrieden. Zwar mussten wir unsere Trainingscamps in Südamerika aufgrund der Covid-bedingten Einschränkungen absagen, haben aber auf den europäischen Gletschern gute Alternativen gefunden. Den Teams ist es gelungen, sich an die Situation zu adaptieren und das Beste daraus zu machen. Daher war es uns auch trotz der schwierigen Rahmenbedingungen und den damit verbundenen Umstellungen möglich, unser geplantes Trainingspensum zu erfüllen. Nach den Aufenthalten auf den Gletschern am Stilfser Joch, im Schnalstal, Zermatt, Saas-Fee und Norwegen freuen wir uns jetzt, in den WM-Winter zu starten.

Die Vorverlegung des traditionellen Weltcup-Auftaktes am Rettenbachferner in Sölden/Österreich ist für uns alle nachvollziehbar. Neben dem sportlichen Aspekt wird Sölden ein wichtiger Testlauf für den kommenden Winter sein. Wir wollen und müssen zum Auftakt demonstrieren, dass Hochleistungssport im Schnee unter den gegebenen Umständen und Auflagen in der Saison 2020/2021 stattfinden kann. Sölden, als hochprofessioneller und seit vielen Jahren bewährter Austragungsort, bringt für diesen Testlauf sicherlich ideale Voraussetzungen mit.

Mit Christina Ackermann, Veronique Hronek, Fritz Dopfer, Dominik Stehle, Benedikt Staubitzer und Klaus Brandner haben viele Leistungsträger ihre aktiven Karrieren beendet. Überraschend kam für uns alle der Rücktritt von Viktoria Rebensburg. Auch wenn sich Viktoria, wie die oben genannten Aktiven auch, bereits im Herbst ihrer Karrieren befanden und die Entschlüsse daher auch nachvollziehbar sind.

Unseren jungen Sportlern bietet sich nun die Chance in die Fußstapfen ihrer Vorgänger zu treten. Das Potenzial in den Mannschaften ist vorhanden. Denn unsere Aktiven sind hoch motiviert, arbeiten zielstrebig und werden von unseren Trainern bestmöglich in ihrer Entwicklung gefördert. Gemeinsam wollen wir die nächsten beiden Saisonen nutzen, um die notwendigen Schritte auf dem Weg in die Weltspitze zu gehen.

Im Bereich des Trainerpersonals setzen wir dabei auf Kontinuität. Zwar gab es den ein oder anderen internen und strategischen Wechsel zwischen den einzelnen Lehrgangsgruppen, doch generell sind die Bundestrainer mit ihrem Personal sehr zufrieden. Die Qualität im Trainerteam ist hoch, permanente Fortbildungen im Rahmen unserer sehr professionell arbeitenden Trainerschule sichert die für uns so wichtige permanente Entwicklung unseres Personals.

Alles in allem sind wir also gut auf die bevorstehenden Aufgaben und Herausforderungen vorbereitet und blicken dem anstehenden WM-Winter zuversichtlich entgegen.“

*** Programm AUDI FIS Skiweltcup Sölden *                                       

Samstag, 17.10.2020: Riesentorlauf Damen (10.00 bzw. 13.00 Uhr)
Sonntag, 18.10.2020: Riesentorlauf Herren (10.00 bzw. 13.15 Uhr)

Quelle: Deutscher Skiverband

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