19 Dezember 2021

Einfach super, diese Sofia Goggia! Platz 1 auch im Super-G von Val d‘Isère

Olympia 2022: Sofia Goggia kämpft wie eine Löwin um ihren Olympiatraum
Olympia 2022: Sofia Goggia kämpft wie eine Löwin um ihren Olympiatraum

Val d’Isère – Heute fand im französischen Val d’Isère ein Super-G der Damen statt. In Abwesenheit der Schweizerin Lara Gut-Behrami, der Miss Super-G par excellence, gab es erneut azurblaue Festspiele. Sofia Goggia, die bereits in der gestrigen Abfahrt nicht zu stoppen war, war in einer Zeit von 1.19,23 Minuten die Schnellste. Sie verwies ihre Teamkolleginnen Elena Curtoni (+0,51) und Federica Brignone (+0,52), die beinahe gleich schnell waren, auf die Ränge drei und vier. Lediglich die strahlende Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,33) verhinderte mit ihrem zweiten Platz einen italienischen Dreifacherfolg.

 

Sofia Goggia: „Ich bin sehr glücklich über meine Leistung heute. Ich denke, das war heute mein bestes Super-G-Fahren in meiner Karriere. Mit meinem Start bin ich nicht so zufrieden, da muss ich arbeiten. Aber im unteren Teil war ich sehr, sehr gut, das war wichtig für die Geschwindigkeit im unteren Teil. Ich freue mich, dass ich gemeinsam mit Elena auf dem Podest stehen. Wir fahren schon gemeinsam Ski, seit wir Kinder waren.“

 

Daten und Fakten Ski Weltcup Saison 2021/22
Super-G der Damen in Val d‘Isere

FIS-Startliste – Super-G der Damen
FIS-Liveticker – Super-G der Damen
FIS-Endstand – Super-G der Damen

Gesamtweltcupstand der Damen 2021/22
Weltcupstand Super-G der Damen 2021/22

Nationencup: Damenwertung
Nationencup: Gesamtwertung

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (+0,75) belegte den fünften Rang. Die Schweizerin Corinne Suter büßte als Sechste des Tages bereits acht Zehntelsekunden auf Goggia ein. Beste ÖSV-Damen wurden Tamara Tippler (+0,92) und Cornelia Hütter (+1,00) auf den Plätzen sieben und acht. Shiffrins Mannschaftskollegin Breezy Johnson (+1,08), gestern in der Abfahrt sehr gute Zweite, klassierte sich im Super-G auf der Oreiller-Killy-Piste heute auf Platz neun und konnte sich über jede Menge Weltcuppunkte freuen.

Tamara Tippler: „Heute war es wieder besser. Im Super-G komme ich generell besser zurecht. Aber es wäre mehr drinnen gewesen. Ich habe den Ski teilweise ein bisserl ‚hergerichtet‘, das Probleme habe ich derzeit im Super-G. Da ist dann sofort Zeit weg. Sicher war es wichtig, mal wieder ins Ziel zu kommen. Aber ich fahre nicht Rennen, um sicher ins Ziel zu kommen.“

Cornelia Hütter: „Es freut mich, dass ich hier überhaupt fahren konnte. Ich habe aus St. Moritz doch mehr mitgenommen als gedacht. Mit einem angebrochenen Ellbogen und einer Lungenquetschung. Ich bin einfach froh, dass ich hier dabei sein konnte. Jetzt geht es heim, ein bisserl Kekserl essen und regenerieren.“

Romane Miradoli (+1,24) aus Frankreich freute sich über die zehnte Position, die sie bei ihrem Heimrennen erzielte. Die Österreicherin Ramona Siebenhofer (+1,47) schwang unmittelbar vor ihrer Teamkolleginnen Ariane Rädler (13.; +1,47) und Elisabeth Reisinger (14.; +1,49) als Zwölfte ab. Die Deutsche Kira Weidle (+1,50) positionierte sich, nachdem sie sich im Abfahrtstraining und in der gestrigen Abfahrt mehr als nur schwer tat, heute auf Rang 16.

Christine Scheyer (+1,63), Mirjam Puchner (+1,66), Stephanie Venier (+1,72) und Nadine Fest (+1,75) alle vier sind für das Team Austria im Einsatz, belegten die Plätze 20, 21, 22 und 23. Die Eidgenossin Jasmine Flury (+1,99) wurde hinter ihrer Mannschaftskollegin Noemie Kolly (25.; +1,76) 27. Die Südtirolerin Nicol Delago schied als einzige der ersten 40 Starterinnen aus; ihre Schwester Nadia verpasste die Punkteränge.

Der nächste Super-G der Damen, der im Skiweltcupkalender 2021/22 auf dem Programm steht, findet am 16. Januar 2022 statt. Austragungsort ist Saalbach-Hinterglemm.

Mirjam Puchner: „Im Super-G geht es noch nicht ganz so leicht wie in der Abfahrt. Ich tue mir da noch schwer, es richtig einzuschätzen. Ich werde die Weihnachtszeit nutzen, da drüber nachdenken und dann wieder durchstarten. Ich muss im Super-G das Selbstverständnis wieder finden.“

Der nächste Super-G der Damen, der im Skiweltcupkalender 2021/22 auf dem Programm steht, findet am 16. Januar 2022 statt. Austragungsort ist Saalbach-Hinterglemm.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Stand nach 30 Starterinnen

Verwandte Artikel:

Corinne Suter entscheidet 1. Abfahrtstraining in Garmisch-Partenkirchen für sich
Corinne Suter entscheidet 1. Abfahrtstraining in Garmisch-Partenkirchen für sich

Garmisch-Partenkirchen – Die Startnummer 13 hat der Schweizerin Corinne Suter Glück gebracht; sie war im ersten Abfahrtsprobelauf in Garmisch-Partenkirchen in einer Zeit von 1.41,30 Minuten die Schnellste eines Feldes, in dem viele zahlreiche prominente Namen fehlen. Auf Rang zwei reihte sich die Deutsche Kira Weidle (+0,06) ein; Dritte wurde mit Jasmine Flury (+0,30) eine weitere… Corinne Suter entscheidet 1. Abfahrtstraining in Garmisch-Partenkirchen für sich weiterlesen

Der offizielle Ski Alpin Terminplan der Olympischen Winterspiele 2022
Der offizielle Ski Alpin Terminplan der Olympischen Winterspiele 2022

Peking – Langsam aber sicher wird es Zeit die Uhren umzustellen – auf Olympia-Zeit! In Peking gehen die Uhren anders, besser gesagt sind uns die Chinesen in Sachen Zeitunterschied 7 Stunden voraus. Nicht nur für unsere Skiweltcup-Redaktion eine Herausforderung, auch die Skifans müssen den Wecker mitten in der Nacht stellen, wenn sie bei den Entscheidungen… Der offizielle Ski Alpin Terminplan der Olympischen Winterspiele 2022 weiterlesen

Schulterbruch setzt Marie-Therese Sporer außer Gefecht
Schulterbruch setzt Marie-Therese Sporer außer Gefecht

Finkenberg – Die österreichische Skirennläuferin Marie-Therese Sporer kam bei einem Slalomtraining zu Sturz. Dabei renkte sie sich die Schulter aus, die weiteren Untersuchungen ergaben dass sie sich einen Schulterbruch zuzog. Die Tirolerin begab sich bereits unters Messer und wird ein paar Wochen pausieren müssen. Die ÖSV-Lady, 25 Jahre jung, wurde abseits des Sturzes nicht für… Schulterbruch setzt Marie-Therese Sporer außer Gefecht weiterlesen

Patrick Feurstein blickt voller Zuversicht auf die Ski-WM 2023 (Foto: © Mirja Geh)
Patrick Feurstein blickt voller Zuversicht auf die Ski-WM 2023 (Foto: © Mirja Geh)

Mellau – Zugegeben, im Stillen hoffte der österreichische Skirennläufer Patrick Feurstein, seines Zeichens sensationeller Vierter beim Riesentorlauf auf der Gran Risa in Alta Badia, auf ein Olympiaticket. Der Vorarlberger wurde jedoch nicht nominiert. Im zweiten Moment rutschten Max Franz und Stefan Brennsteiner noch ins Aufgebot. Feurstein weiß, dass wohl das fehlende zweite Top-Ergebnis ausschlaggebend war.… Patrick Feurstein blickt voller Zuversicht auf die Ski-WM 2023 weiterlesen

Olympia News Italien: Sofia Goggia Reha statt Fahnenträgerin - Tommaso Sala mit Olympiaticket - Mattia Casse nicht nominiert - Lara Della Mea kann Olympiatraum leben.
Olympia News Italien: Sofia Goggia Reha statt Fahnenträgerin - Tommaso Sala mit Olympiaticket - Mattia Casse nicht nominiert - Lara Della Mea kann Olympiatraum leben.

Peking – Die italienische Skirennläuferin Sofia Goggia, die nach einer Verletzung um ihren Olympiastart bangt und folglich ihre Anreise nach China verschiebt, wird bei der Eröffnungsfeier in Peking nicht die Tricolore tragen. Ihre Freundin und ebenfalls aus der Gegend um Bergamo stammende Michela Moioli, vor vier Jahren Snowboardcross-Olympiasiegerin in Südkorea, wird mit der grün-weiß-roten Fahne… Sofia Goggia Reha statt Fahnenträgerin – Tommaso Sala mit Olympiaticket – Mattia Casse nicht nominiert – Lara Della Mea ……. weiterlesen