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Klaus Mayrhofer ist vom Potenzial Wendy Holdeners überzeugt

Klaus Mayrhofer ist vom Potenzial Wendy Holdeners überzeugt (Foto: © HEAD/ Stanko Gruden/Agence Zoom)

Klaus Mayrhofer ist vom Potenzial Wendy Holdeners überzeugt (Foto: © HEAD/ Stanko Gruden/Agence Zoom)

Untereriberg – Die Schweizer Skirennläuferin Wendy Holdener setzt mit dem Österreicher Klaus Mayrhofer von nun an auf einen neuen Trainer. Doch wie tickt der Steirer, der in der jüngeren Vergangenheit auch Eva-Maria Brem betreute? Der 47-Jährige ist überzeugt, dass die Eidgenossin der US-amerikanischen Slalomqueen Mikaela Shiffrin das Wasser reichen und um den Sieg in dieser Disziplin mitkämpfen kann. So ist es das Ziel, um die kleine Kristallkugel mitzufahren. Mayrhofer geht sogar davon aus, dass Holdener die begehrte Trophäe gewinnen kann.

Der neue Trainer weiß, dass in der Eidgenossin viel Potenzial steckt. Nach 24 Podestplatzierungen im Torlauf ist sie überreif für ihren ersten Hunderter in dieser Disziplin. Mehr noch: Mayrhofer ist von dem Ehrgeiz und der Zielstrebigkeit der Swiss-Ski-Dame sehr angetan. So will das Duo erfolgreich sein, sich Ziele setzen, hart arbeiten und gewinnen. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass auch die Schweizerin diese Absicht verfolgt. Und mit dem notwendigen Risiko, der erforderlichen Stabilität und dem dosierten Gas geben kann man gewinnen.

Derzeit muss man noch etwas warten, ehe man die Schneetrainings in Angriff nimmt. Während der Corona-Pandemie nutzt die Skirennläuferin Skype um mit ihren Betreuer in Kontakt zu bleiben. Dabei werden Fahrten der vergangenen Saisonen analysiert. Ferner weiß Mayrhofer, das die mentale Stärke, gleichzusetzen mit dem psychologischen Aspekt, das Um und Auf ist oder zumindest eine bedeutsame Rolle im Ski Weltcup spielt.

So sind die Technik, die Fitness und das Material auch nicht unwesentlich, wenn man erfolgreich sein möchte. Zum Drüberstreuen ist der Steirer optimistisch, was die bevorstehende WM-Saison betrifft. Und dass der Optimismus auch auf die Athletin überschwappen kann, ist naheliegend. Sollte das gleich auf Anhieb gelingen, wäre das ein gutes Zeichen für den kommenden Winter. Es ist gut möglich, dass sich die 26-Jährige zum dritten Mal in Folge zur Kombi-Weltmeisterin kürt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

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