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Miri Puchner will nicht (zu) lange auf ihren dritten Abfahrtssieg warten

Stephanie Venier und Mirijam Puchner beim Atomic-Day in Altenmarkt

Stephanie Venier und Mirijam Puchner beim Atomic-Day in Altenmarkt

St. Johann in Pongau – Beim letzten Rennen des Ski Weltcup Winters 2018/19 gab es für die Österreicherin Mirjam Puchner jede Menge Grund zu feiern. Sie gewann in ihrer Comebacksaison, beim Weltcupfinale in Soldeu die Abfahrt, und zum Drüberstreuen gab es einen ÖSV-Dreifachtriumph in der Abfahrtswertung.

Die Salzburgerin schaut zuversichtlich in die Zukunft. Außerdem ist sie erleichtert, denn der Schienbeinnagel fährt nicht mehr mit. Die Vorbereitung läuft etwas anders. Aber davon lässt sich Puchner nicht beirren. Der erste Einsatz steht am Nikolotag (6. Dezember, Anm. d. Red.) auf dem Programm. Die ÖSV-Speeddamen setzen erst am 20. November zum Sprung über den großen Teich an.

Puchner ist nicht traurig, dass sie nicht für die Weltmeisterschaft in Åre nominiert wurde. Im Gegenteil: Sie ist froh, dem besten Abfahrtsteam der Welt anzugehören. Denn im letzten Jahr siegten neben der Salzburgerin in alphabetischer Reihenfolge auch Nicole Schmidhofer, Ramona Siebenhofer und Stephanie Venier. Und Conny Hütter will auch das Gefühl erleben, wieder ganz oben zu stehen.

Die baumlange Mirjam Puchner hat sich bekanntlich während der Ski-Welttitelkämpfe in St. Moritz vor zwei Jahren einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. Ein Karriere-Aus stand zur Debatte. Doch die sympathische Sportlerin kämpfte sich zurück. Der Sieg in den Pyreänen kann gewiss als positiver Motivationsschub angesehen werden. Der Kampf zahlte sich allemal aus. Selbst das Überseetraining in Südamerika hat ihr gut getan.

Das Skitraining steht wieder an. Puchner gibt wieder alles und betont, dass sie in der bevorstehenden Saison nicht bis zum letzten Rennen warten will, um zum dritten Mal auf der höchsten Stufe des Treppchens zu stehen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.krone.at

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