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Petra Vlhová sollte, wenn alles klappt, im Juni auf Schnee trainieren können

Petra Vlhová sollte, wenn alles klappt, im Juni auf Schnee trainieren können (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))

Petra Vlhová sollte, wenn alles klappt, im Juni auf Schnee trainieren können (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))

Stefano di Cadore – Wie berichtet, hat die FIS das Regelwerk für die Parallelrennen verändert. Schenkt man Matteo Baldissarutti, dem italienischen Co-Trainer der slowakischen Skirennläuferin Petra Vlhová Glauben, werden die Veranstaltungen nach den neuen Richtlinien fairer werden. Er nimmt das Ganze als positiv wahr, denn es gab in der jüngeren Vergangenheit Situationen, in denen nicht alles fair zur Sache ging.

Die Parallelstrecken waren nie gleichwertig; eine war immer schneller. Es wird schwieriger, sich für das Finale der besten 16 zu qualifizieren. So glaubt der Coach der Siegerin der kleinen Kristallkugel in dieser Disziplin aber auch, dass sich nicht viel ändern wird. Das betrifft auch die Vorbereitung; es gilt für alle, schnell in der Qualifikation zu sein und auch mehr im Parallel-Riesentorlauf zu trainieren. In der Tat ist die Slowakin schnell im Parallel-Torlauf, aber sie muss noch sicherer im Riesenslalom werden.

Aber Parallel-Riesentorlaufs sind auch riskant. So ist es gefährlich, das Risiko einzugehen, die ganze Saison wegen eines eigenen Fehlers oder des gegnerischen Fehlers zu verpassen oder aufs Spiel zu setzen. Darum ist Matteo Baldissarutti auch kein Freund von dieser Disziplin.

Auf die Frage nach der Spekulation, wonach in der bevorstehenden Ski Weltcup Saison nur Einsätze in Europa mit nur europäischen Athletinnen und Athleten durchgeführt werden, meint der Italiener, dass das Plan B wäre. Dieses Szenario findet er aber nicht realistisch, denn irgendwie muss der Weltskiverband auch Rennen mit Konkurrenten aus der ganzen Welt organisieren.

So muss man der Weltskiverband ein gutes Konzept vorlegen. Wenn die FIS die gleiche Rennanzahl im Kalender wie in der letzten Saison belässt, wird es schwer. Es könnte dem Weltcup helfen, wenn die Verantwortlichen die Anzahl der Wettbewerbe verkleinern würde. In Italien hat sich die Lage rund um die Corona-Pandemie gebessert und alles schaut auf die Lombardei. Dort muss man besonders vorsichtig sein.

Cheftrainer Livio Magoni  und er nutzen die Möglichkeit, mit Vlhová und den Teammitgliedern täglich zu kommunizieren. Im Juni wird man aller Voraussicht nach auf den Skiern stehen. Für die Athletin ist es derzeit schwer, die Grenzen der Slowakei zu übertreten. Man hat alles organisiert und angerichtet und will demzufolge bald auf der weißen Grundlage trainieren.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: sport.aktuality.sk

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