11 April 2020

Romane Miradoli will in der WM-Saison 2020/21 durchstarten.

© Kraft Foods / Romane Miradoli (FRA)
© Kraft Foods / Romane Miradoli (FRA)

Flaine – Die französische Ski Weltcup Rennläuferin Romane Miradoli nutzt in Zeiten des Coronavirus die Gelegenheit, auf ihren letzten Winter zurückzublicken. Sie hofft, dass sie bald wieder mit den Trainingseinheiten beginnen kann. Auf ihre Übungen zuhause angesprochen, berichtet sie, dass es ein cooles Programm sei.

Sie organisiert sich so, wie sie will. Alle vier Tage konzentriert sie sich auf das Kraft- und Ausdauertraining,  in den restlichen Tagen geht es um den Oberkörper, die Schultern usw. Sie macht viel Aerobic. Des Weiteren hat sie einen Hometrainer zuhause. Ein Freund lieh ihr einige Kraftgeräte. Ansonsten räumt sie auf und unternimmt Dinge, für die man normalerweise keine Zeit hat. Und zudem liest sie ziemlich viel.

Als das Saisonfinale in Cortina d’Ampezzo abgesagt wurde, wollte sie im schwedischen Åre im Riesentorlauf starten. Das war zwar nicht geplant aber es sollte das letzte Rennen des Winters sein. Am Mittwoch vor dem Rennen wurde ihr eine Nachricht geschickt, dass alles abgesagt wurde. Es ist nicht schön, dass die Saison so abrupt beendet wurde. Sie denkt auch an die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise für ihre Eltern, die in ihrem Restaurant und den Geschäften in Flaine viele Angestellte haben. Das ist nicht lustig, mehr noch: Es tut sehr weh!

Man weiß nicht, wie die Pandemie in Frankreich enden wird. Es ist sehr schwierig, ein Programm zu erstellen. Die Athletinnen und Athleten stehen im ständigen Kontakt mit den Trainern. Man wollte die nationalen Meisterschaften austragen; doch diese fielen wie zwei Einheiten in Méribel und in Italien aus verständlichen Gründen ins Wasser. Im nächsten Monat wollte sie mit ihrem Freund in den Urlaub fahren. Ende Mai steht ein Kurs beim französischen Militär an. Jetzt muss jeder Plan überprüft werden.

Auf den Gesamteindruck des letzten Winters angesprochen, meint Miradoli, dass diese nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut war. Nach zwei Jahren voller Schwierigkeiten kam sie zurück. Sie wollte ihr Niveau verbessern, doch die Regelmäßigkeit, die normalerweise von Rennen zu Rennen zurückkommt, war noch nicht da.

Die Angehörige der Equipe Tricolore hat Hunger auf mehr. Ihre letzte Saison war anstrengend, da sie neben den Speedrennen auch den Riesentorlauf bestritt. Es ist eine Erfahrung, die ihr für die Zukunft dienen soll. In der Summe war die Ski Weltcup Saison 2019/20 für die seit einem guten Monat 26 Jahre alte Athletin aus Frankreich nicht schlecht, aber noch nicht das maximal Möglichste.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: ledauphine.com

Verwandte Artikel:

Mirjam Puchner hat ihr Olympiaticket schon sicher in der Tasche
Mirjam Puchner hat ihr Olympiaticket schon sicher in der Tasche

Innsbruck – Auch wenn die ÖSV-Skirennläuferinnen in der gegenwärtigen Weltcupsaison 2021/22 noch keinen Sieg eingefahren haben, können wir uns langsam, aber sicher Gedanken machen, wer das Team Austria bei den Spielen im Zeichen der fünf Ringe vertreten wird. Chiara Mair aus Tirol brachte sich mit dem vierten Rang beim Nachtslalom auf der Planai ins Spiel.… Olympia 2022: Das Olympiaaufgebot der alpinen ÖSV-Damen nimmt Konturen an weiterlesen

Marco Schwarz freut sich auf die Slalom-Klassiker in Kitzbühel und Schladming
Marco Schwarz freut sich auf die Slalom-Klassiker in Kitzbühel und Schladming

Kitzbühel/Schladming – Die letzten alpinen Skirennen der Herren in Adelboden und Wengen waren regelrechte Volksfeste. In Österreich geht man aufgrund der immer noch grassierenden Corona-Pandemie wesentlich vorsichtiger um. In Kitzbühel und Schladming werden höchstens 1.000 Fans mit FFP2-Masken erwartet. In Anbetracht der rechtlichen Zwänge müssen die österreichischen Veranstaltungsorte so vorgehen. Michael Matt, seines Zeichens ein… Marco Schwarz freut sich auf die Slalom-Klassiker in Kitzbühel und Schladming weiterlesen

Grünes Licht für Schladming: Dem Nachtslalom der Herren auf der Planai steht nichts im Wege
Grünes Licht für Schladming: Dem Nachtslalom der Herren auf der Planai steht nichts im Wege

Schladming – In diesem Jahr gibt es zwei Weltcuprennen auf der Schladminger Planai. Während die Damen bereits eine spannende Entscheidung erleben durften, sind nun die Herren dran. Nach der positiven Schneekontrolle und dem grünen Licht seitens der FIS werden wir hoffentlich ein Spektakel der Herren erleben. Am 25. Januar, zwei Tage nach dem Rennen auf… Grünes Licht für Schladming: Dem Nachtslalom der Herren auf der Planai steht nichts im Wege weiterlesen

Beat, Katrin und Clea feiern das nächste Weihnachtsfest mit Louisa. (Foto: © Beat Feuz / Instagram)
Beat, Katrin und Clea feiern das nächste Weihnachtsfest mit Louisa. (Foto: © Beat Feuz / Instagram)

Aldrans/Emmental – Der schweizerische Skirennläufer Beat Feuz ist derzeit der glücklichste Mensch der Welt. Seine Freundin Katrin Triendl schenkte ihm zum zweiten Mal eine kleine Tochter. Das Baby hört auf den Namen Luisa. Während des langen Wengen-Wochenendes ließ sich das kleine Mädchen noch etwas Zeit. So berichtete der Eidgenosse, dass, wenn die Wehen vorzeitig einsetzen,… Ski-Ass Beat Feuz und seine Katrin sind zum zweiten Mal Eltern geworden weiterlesen

Olympia 2022: Für Petra Vlhová steht die Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele im Mittelpunkt
Olympia 2022: Für Petra Vlhová steht die Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele im Mittelpunkt

Zauchensee – Die slowakische Ski Weltcup Rennläuferin Petra Vlhová bestritt im österreichischen Zauchensee ihre ersten Speedrennen im alpinen Skiwinter 2021/22. Vom ersten Zeittraining am Donnerstag bis hin zum gestrigen Super-G konnte sich die 26-Jährige sukzessive steigern. Darüber hinaus gewann sie an Schnelligkeit und Selbstvertrauen. Die Athletin zeigte in beiden Rennen solide Ergebnisse. Trotz der verbesserten… Olympia 2022: Für Petra Vlhová steht die Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele im Mittelpunkt weiterlesen