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Romane Miradoli will in der WM-Saison 2020/21 durchstarten.

© Kraft Foods / Romane Miradoli (FRA)

© Kraft Foods / Romane Miradoli (FRA)

Flaine – Die französische Ski Weltcup Rennläuferin Romane Miradoli nutzt in Zeiten des Coronavirus die Gelegenheit, auf ihren letzten Winter zurückzublicken. Sie hofft, dass sie bald wieder mit den Trainingseinheiten beginnen kann. Auf ihre Übungen zuhause angesprochen, berichtet sie, dass es ein cooles Programm sei.

Sie organisiert sich so, wie sie will. Alle vier Tage konzentriert sie sich auf das Kraft- und Ausdauertraining,  in den restlichen Tagen geht es um den Oberkörper, die Schultern usw. Sie macht viel Aerobic. Des Weiteren hat sie einen Hometrainer zuhause. Ein Freund lieh ihr einige Kraftgeräte. Ansonsten räumt sie auf und unternimmt Dinge, für die man normalerweise keine Zeit hat. Und zudem liest sie ziemlich viel.

Als das Saisonfinale in Cortina d’Ampezzo abgesagt wurde, wollte sie im schwedischen Åre im Riesentorlauf starten. Das war zwar nicht geplant aber es sollte das letzte Rennen des Winters sein. Am Mittwoch vor dem Rennen wurde ihr eine Nachricht geschickt, dass alles abgesagt wurde. Es ist nicht schön, dass die Saison so abrupt beendet wurde. Sie denkt auch an die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise für ihre Eltern, die in ihrem Restaurant und den Geschäften in Flaine viele Angestellte haben. Das ist nicht lustig, mehr noch: Es tut sehr weh!

Man weiß nicht, wie die Pandemie in Frankreich enden wird. Es ist sehr schwierig, ein Programm zu erstellen. Die Athletinnen und Athleten stehen im ständigen Kontakt mit den Trainern. Man wollte die nationalen Meisterschaften austragen; doch diese fielen wie zwei Einheiten in Méribel und in Italien aus verständlichen Gründen ins Wasser. Im nächsten Monat wollte sie mit ihrem Freund in den Urlaub fahren. Ende Mai steht ein Kurs beim französischen Militär an. Jetzt muss jeder Plan überprüft werden.

Auf den Gesamteindruck des letzten Winters angesprochen, meint Miradoli, dass diese nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut war. Nach zwei Jahren voller Schwierigkeiten kam sie zurück. Sie wollte ihr Niveau verbessern, doch die Regelmäßigkeit, die normalerweise von Rennen zu Rennen zurückkommt, war noch nicht da.

Die Angehörige der Equipe Tricolore hat Hunger auf mehr. Ihre letzte Saison war anstrengend, da sie neben den Speedrennen auch den Riesentorlauf bestritt. Es ist eine Erfahrung, die ihr für die Zukunft dienen soll. In der Summe war die Ski Weltcup Saison 2019/20 für die seit einem guten Monat 26 Jahre alte Athletin aus Frankreich nicht schlecht, aber noch nicht das maximal Möglichste.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: ledauphine.com

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