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Tessa Worley freut sich über Riesenslalom-Erfolg in der Lenzerheide 2018

Tessa Worley gewinnt Riesenslalom in Lenzerheide 2018

Tessa Worley gewinnt Riesenslalom in Lenzerheide 2018

Lenzerheide – Genau rechtzeitig hat sich die Französin Tessa Worley zurückgemeldet. Die Weltmeisterin siegte beim heutigen Riesentorlauf auf der Lenzerheide in einer Zeit von 2.10,81 Minuten. Auf Rang zwei landete die Deutsche Viktoria Rebensburg (+0,07). Freuen konnte sich auch die Slowenin Meta Hrovat (+1,45), die als 14 des ersten Laufs noch aufs Podest raste. Für sie war es der erste Podiumplatz ihrer Karriere.

Rebensburg erzählte im Interview: „Es war von oben bis unten nicht einfach! Ich war über meinen Vorsprung im Ziel erstaunt. Ich habe versucht zu fighten, drin zu bleiben. Ich bin froh, dass ich im Ziel bin und auch so weit vorne bin. Tessa hat verdient gewonnen, es passt gut.“

Simone Wild (+1,49) aus der Schweiz zeigte auch eine mehr als anständige Vorstellung und belegte den vierten Rang. Auf das Treppchen fehlten ihr nur vier Hundertstelsekunden. Die Slowenin Ana Drev (+1,59) belegte den fünften Platz. Weiterhin in einer konstant guten Form befindet sich die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+1,84), die heute Sechste wurde. Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (+1,97) wurde vor der Slowakin Petra Vlhová (+2,07) Siebte.

Den neunten Rang teilten sich die Österreicherin Bernadette Schild und die Italienerin Federica Brignone (+je 2,13). Letztere fiel von einem möglichen Podestplatz zurück. Die Salzburgerin sagte im ORF-Interview: „Ich bin sehr zufrieden. Im zweiten Durchgang war sicher noch einiges drinnen – herunten bin ich sehr rund gefahren. Aber ich wollte ins Ziel kommen. Ich denke, bei Olympia wird es zwei Läufe auf Angriff geben und dann schauen wir!“

Die beiden ÖSV-Vertreterinnen Stephanie Brunner (+2,20) und Ricarda Haaser (+2,22) schwangen auf den Plätzen elf und zwölf ab. Brunner berichtete über ihr Rennen: „Oben geht es gleich schwierig los. Da heißt es gut vorbereitet und mit Spannung reinfahren. Das ist mir im ersten nicht gelungen – im zweiten besser. Aber zurzeit passen einfach ein paar Sachen nicht zusammen – dann ist man gleich weiter hinten. Aber jetzt haben wir wieder ein paar Tage Zeit bis zum nächsten Rennen!“

Die Eidgenossin Wendy Holdener (+2,58) fuhr einen Tag nach ihrem Sieg in der Kombination auf Position 15. Ihre Landsfrau Mélanie Meillard (+3,59) machte dank der besten Laufzeit im Finale elf Ränge gut und klassierte sich auf Platz 17. Die Tessinerin Lara Gut (+3,83) musste mit dem 20. Rang zufrieden sein. Camille Rast (+4,28), eine weitere Swiss-Ski-Athletin am Start, schwang als 22. ab und war um 13 Hundertstelsekunden schneller als die routinierte Liechtensteinerin Tina Weirather, die direkt hinter ihr 23. wurde. Eva-Maria Brem (+6,93) aus Österreich nahm sich mehr vor, als es ihr enttäuschender 28. Rang widerspiegelte.

Sie meinte danach: „Ich habe nach dem ersten Durchgang geglaubt, ich muss meine Sachen packen, weil es sich nicht mehr ausgeht. Zum zweiten Durchgang: Wenn es so geht wie in diesem Winter, dann musst du so einen Lauf nutzen. Wir haben am Material was probiert und wollten Erfahrungen sammeln!“

Abgerundet wird das Lenzerheide-Wochenende am morgigen Sonntag mit einem Slalom der Frauen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Damen in Lenzerheide

 

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