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Triumph für Henrik Kristoffersen beim heutigen Riesenslalom in Kranjska Gora

Henrik Kristoffersen gewinnt Riesenslalom in Kranjska Gora

Henrik Kristoffersen gewinnt Riesenslalom in Kranjska Gora

Kranjska Gora – Am heutigen Samstag wurde der vorletzte Riesentorlauf der Herren im alpinen Ski-Winter 2018/19 ausgetragen. Dabei siegte der Norweger Henrik Kristoffersen in einer Zeit von 2.26,63 Minuten vor seinem Landsmann Rasmus Windingstad (+0,24) und dem Eidgenossen Marco Odermatt (+0,56).

Kristoffersen analysierte seinen Tag so: „Die Siege sind der Lohn für viel Arbeit. Ich habe in den letzten Jahren viel im Riesentorlauf gearbeitet. Im Moment geht es jetzt im Riesentorlauf wirklich gut. Ein norwegischer Doppelsieg, das hat schon etwas!“

Windingstad beschrieb seine Gefühlslage wie folgt: „Es ist einfach unglaublich! In dieser Saison ist es schrittweise nach oben gegangen. Mit meinem zweiten Lauf bin ich sehr zufrieden. Sehr schade mit Leif, er war sehr schnell! Aber ich freue mich, dass ich mit Henrik auf dem Podest stehe.“

Odermatt, der durch seine Laufbestzeit aufs Podium im wahrsten Sinn des Wortes von Platz 15 nach vorne preschte und seine forsche und aggressive Fahrt mit Position drei und 60 Weltcupzähler belohnte, war glücklich: „Es ist sensationell, besser könnte es nicht gehen. Es ist unglaublich! Es ist eine Super-Teamarbeit und wir haben einen sensationellen Spirit im Team. Wir haben im Sommer schon super gearbeitet, und jetzt funktioniert es endlich. Ich bin extrem zufrieden, wie diese Saison gelaufen ist!“

Daten und Fakten zum
6. Riesenslalom der Herren in Kranjska Gora 2018/19

Offizielle FIS-Startliste RTL in Kranjska Gora – 1. Durchgang
Offizieller FIS-Liveticker RTL in Kranjska Gora – 1. Durchgang
Offizieller FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Offizielle FIS-Startliste RTL in Kranjska Gora – Finallauf
Offizieller FIS-Liveticker RTL in Kranjska Gora – Finallauf
Offizieller FIS-Endstand Riesentorlauf in Kranjska Gora

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

Ebenfalls aus der Schweiz kommt Cédric Noger (+0,86). Er freute sich über den vierten Rang. Auf Platz fünf schwang der Franzose Alexis Pinturault (+0,87) ab. Der Österreicher Marcel Hirscher war um eine halbe Zehntelsekunde langsamer als der Athlet aus den Reihen der Equipe Tricolore; doch diese Position reichte ihm, um die achte große Kristallkugel in Folge zu gewinnen.

Hinter dem Salzburger klassierte sich der Swiss-Ski-Athlet Loic Meillard (+1,03) auf Platz sieben. Der Kanadier Trevor Philip (+1,05) reihte sich vor dem Slowenen Zan Kranjec (+1,14) auf Position acht ein, Zweitbester ÖSV-Athlet wurde Manuel Feller (+1,22); der Tiroler vervollständigte die besten Zehn des heutigen Rennens.

Der Deutsche Alexander Schmid (+1,55) konnte sich im zweiten Durchgang um fünf Plätze verbessern und beendete seinen Einsatz auf Platz 15. Pech hatte der Wikinger Leif-Kristian Netvold-Haugen, der als Dritter des ersten Durchgangs ausschied und vielleicht für einen norwegischen Dreifach-Erfolg gesorgt hätte.

Hirscher, der mit dem vorzeitigen Gewinn der großen Kristallkugel und zwei kleinen Kugeln in den technischen Disziplinen 20 Kristallbecher sicher hat und in dieser Situation mit Lindsey Vonn gleichgezogen ist, berichtete nach seinem sechsten Platz: „In Anbetracht der Umstände kann ich mit Platz sechs sehr gut leben. Soweit ich rechnen kann, ist jetzt im Gesamtweltcup alles entschieden. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich Rennfahrer aus Leidenschaft bin. Daher war das für meine Verhältnisse heute nichts, und ich ärgere mich. Aber ich denke, in zehn Minuten wird die Freude über eine unglaubliche Saison riesengroß sein. Auf der einen Seite Riesenfreude, auf der anderen Seite große Enttäuschung, das ist der Sport. Das bleibt für die Lebensschule. Nach dieser Saison darf ich aber nicht jammern. Der achte Gesamtweltcupsieg am Stück ist schon etwas Gewaltiges. Das ist eine Leistung über eine lange Zeit, auch vom ganzen Team, das alles tut, damit wir erfolgreich sind.“

Feller sagte im ORF-Interview: „Im Großen und Ganzen war ein Top-10-Ergebnis das Ziel vor dem heutigen Tag. Daher muss ich unter Anführungszeichen zufrieden sein. Aber der zweite Durchgang war nicht optimal. Was ich falsch gemacht habe, muss ich mir erst anschauen. Das Gefühl war anders. Aber es war ein Schritt in die richtige Richtung. Die Frühjahrsrennen waren normal meine besten, aber heuer ist es schon eine elendig lange Saison.“

Der letzte Riesenslalom findet beim Saisonkehraus im andorranischen Soldeu statt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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