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Tumorerkrankung: Gott sei Dank geht es Elena Fanchini wieder gut

© Archivio FISI: Tumorerkrankung: Gott sei Dank geht es Elena Fanchini wieder gut (Foto: Pier Marco Tacca/Pentaphoto)

© Archivio FISI: Tumorerkrankung: Gott sei Dank geht es Elena Fanchini wieder gut (Foto: Pier Marco Tacca/Pentaphoto)

Lovere – Die italienische Skirennläuferin Elena Fanchini erhielt zu Beginn des Jahres eine schockierende Meldung. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht, dass sie an einem Tumor leide. Die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Südkorea, auf die sie sich so freute, geriet zur Nebensache. Gesundheit geht nun mal vor. Nun steht sie sechs Monate danach wieder im Training.

Am 28. Mai unterzog sich die am 30. April 33 Jahre alt gewordene Skirennläuferin einer Operation. Zwei Tage später durfte sie schon nach Hause gehen. Daheim hat sie gleich wieder mit dem Training begonnen. Gegenwärtig trainiert sie mit ihren Mannschaftskolleginnen, muss aber seit 20 Tagen Chemotherapien machen. Ihr Körper hat bis jetzt gut reagiert. Den Kampfgeist hat die Italienerin nicht aufgegeben.

Auch an ein Ende ihrer sportlichen Laufbahn denkt Fanchini nicht. Die azurblaue Sportlerin wusste auch, dass der Gedanke, irgendwann wieder auf den Brettern zu stehen, ihr sehr viel Kraft gegeben hat. Und auch der sportliche Ehrgeiz trug wesentlich dazu bei, zu kämpfen. Jetzt will sie weiter an sich arbeiten, um bald möglichst in den Skiweltcup zurückkehren.

In Lake Louise, wenn der WM-Speedwinter 2018/19 beginnt, möchte die Italienerin schon wieder am Start stehen. Verrückt macht sie sich deswegen nicht. Derzeit standen nur Einheiten mit den Riesenslalomspezialistinnen auf dem Programm, in wenigen Tagen stößt sie zu den Speed-Ladies Hanna Schnarf und Co. Die Abfahrts-Vizeweltmeisterin aus dem Jahre 2005 hat noch lange nicht genug.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.sportnews.bz

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