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Wegen Corona: Verkürzte Ski Weltcup Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen

Daniel Danklmaier hofft in Garmisch-Partenkirchen auf das WM-Ticket.

Daniel Danklmaier hofft in Garmisch-Partenkirchen auf das WM-Ticket.

Garmisch-Partenkirchen – Am heutigen Donnerstag wurde die einzige Trainingsfahrt der Herren in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen. Dabei hatte mit Max Franz ein ÖSV-Mann die Nase vorn. Er sah seine Fahrt als insgesamt gut an und hofft im Stillen, dass die Piste noch zwei Tage hält. Matthias Mayer, auch ein Kärntner, sagte indessen, dass der Hang interessant sei, einige Schläge aufweise und aufgrund diffuser Sichtverhältnisse schlecht zu fahren wäre. Die Temperaturen spielen auch eine entscheidende Rolle. Wenn es zu warm ist, schlage sich das auch auf die Piste nieder.

Die gestoppte Zeit war im Vergleich zu anderen Trainings oder Ski Weltcup Abfahrten wesentlich kürzer. Im normalen Startbereich der Kandahar ist es zu eng, sodass die Covid-Maßnahmen nicht umgesetzt werden konnten. 20 Fahrsekunden weiter unten können die erforderlichen Sicherheitsregeln besser umgesetzt werden.

Vincent Kriechmayr ist erfreut, dass man noch ein Rennen vor der Weltmeisterschaft austragen kann. Während der Oberösterreicher sich bereits über eine WM-Fahrkarte freuen kann, hoffen ein paar seiner Freunde noch auf die berühmt-berüchtigte letzte Chance.

Franz verweist auf den Umstand, dass ihm bei den letzten Auftritten schwere Fehler passiert seien. Er fühlt sich nun gut, dass endlich das heiß ersehnte Ergebnis kommt und dass endlich der sprichwörtliche Knopf aufgeht.

Altmeister Hannes Reichelt, der über zwei Sekunden auf Franz aufriss, hofft natürlich auch, noch in Cortina dabei zu sein. Dazu muss der Salzburger aber auch eine ordentliche Leistung auf der Kandahar zeigen. Selbst wenn der Hang in Garmisch-Partenkirchen in der Vergangenheit gute Resultate für ihn bereitstellte, fängt jedes Rennen bei Null an. Das Ziel des 40-Jährigen ist es keineswegs, mit Müh und Not zu den Welttitelkämpfen in die italienische Provinz Belluno zu fahren.

Selbst Daniel Danklmaier glaubt an seine Chance. Beim Training schwang er als 16. ab. Ein richtig gutes Rennen, einhergehend mit einem mehr als nur zufriedenstellenden Resultat, könnte so manchen möglicherweise bereits feststehenden Trainerentschluss auf den Kopf stellen. Das weiß der Skirennläufer. Und daher kann er sich nur selbst aufstellen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: laola1.at

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