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Wendy Holdener will weiterhin vorne mitmischen

Wendy Holdener will weiterhin vorne mitmischen

Wendy Holdener will weiterhin vorne mitmischen

Untereriberg – Die Swiss-Ski-Athletin Wendy Holdener trotzt der Corona-Pandemie und spult zuhause Konditionstrainings ab. In Zeiten des Virus kann sie wie viele Skirennläuferinnen nicht wie gewohnt mit den Teamkolleginnen trainieren. Im Normalfall wäre sie im Hoch-Ybrig, ihrem Heimatskigebiet um am frühen Morgen, wenn die liebe Sonne lacht, zu arbeiten.

Holdener ist erfinderisch und hat sich einen kleinen Kraftraum eingerichtet. Sie lieh sich die wichtigsten Geräte aus und kaufte sich die Langhantelständer. Gemeinsam mit der Familie hält sie sich natürlich an den Vorgaben der Politik, um sich nicht zu gefährden. Allgemein nehmen die Holdeners die Corona-Geschichte sehr ernst, weil Kevin, der Bruder von Wendy, Krebs hatte und es wichtig ist, die Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.

Auf den Vorwurf, die Eidgenossin hätte Petra Vlhovás Trainer Livio Magoni ausspannen wollen, muss die Skirennläuferin lachen. Die Schweizerin entkräftet das Ganze und meint, dass der Italiener sicher nicht die slowakische Konkurrentin verlassen würde. Mit dem Österreicher Klaus Mayrhofer hat Holdener einen guten Trainer gefunden, der ins Team passt.

Im Hinblick auf die neue Ski Weltcup Saison will sie vorne mitmischen und in Disziplinen, in denen sie noch nicht so erfolgreich ist, anständige Resultate erzielen. So gibt sie sich eine 5,25 als Note in Bezug auf den abgelaufenen Winter. Man muss wissen, dass eine Sechs in der Schweiz die beste Note ist.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

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