15 Juni 2018

Alessandro Serra will italienische Riesentorläufer an die Weltspitze führen

© Archivio FISI / Alessandro Serra will italienische Riesentorläufer an die Weltspitze führen
© Archivio FISI / Alessandro Serra will italienische Riesentorläufer an die Weltspitze führen

Cesana – Alessandro Serra kehrt heim. Der Skitrainer hat vier Jahre lang in Finnland gearbeitet. Jetzt möchte der azurblaue Betreuer wieder zuhause anpacken und das Beste aus dem Potenzial, das in seinen Athleten schlummert, herausholen. Der Verantwortliche der Riesenslalom-Asse findet derzeit nur Manfred Mölgg als einzigen Athleten in der ersten Gruppe vor.

Luca De Aliprandini und Riccardo Tonetti sind unter den besten 30 zu finden, während Roberto Nani und Giovanni Borsotti jenseits dieser Gruppierung aufscheinen. Die zwei zuletzt angeführten Skirennläufer kämpfen mit Giulio Bosca und Alex Hofer um den Anschluss, zumal sie einer Disziplin angehören, in der Italien in der Vergangenheit viele Erfolge gefeiert hat.

Was sind Serras erste Schritte? Er möchte sich auf Spurensuche begeben und wissen, warum der Ist-Stand so ist, wie er ist. Viele Athleten, wenn wir Mölgg ausklammern, haben noch nicht alles aus sich herausgeholt und waren nicht so oft auf höchstem Niveau unterwegs. Man will beispielsweise Borsotti, De Aliprandini, Nani und Tonetti an die eigenen Limits heranführen. Hofer ist noch jung, und kann durch seine ersten Erfahrungswerte im Kreis der Großen nur lernen.

Es ist wichtig, dass jeder weiß, was er kann. Und man muss stark sein, die Kraft aus jeder Kurve holen und gemeinsam dann erfolgreich sein. Der Riesenslalom von heute verlangt von den Athleten eine gute Physis und viel mehr. Bereits im Europacup- und Jugendbereich muss intensiver gearbeitet werden.

Es ist im Interesse aller, sich zu entwickeln. In Ushuaia trainieren alle zusammen, doch zuerst stehen einige athletische Einheiten in Formia (20.-25. Juni) und Schneetrainings am Stilfser Joch (28.6.-6.7. und im August) an. Der lange Flug nach Südamerika steht am 22. August auf dem Programm. Einen Monat lang trainieren die Azzurri in Argentinien, ehe Ende Oktober in Sölden der Startschuss zur WM-Saison 2018/19 erfolgt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fisi.org

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