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Asja Zenere bleibt trotz aller Rückschläge zuversichtlich

Asja Zenere bleibt trotz aller Rückschläge zuversichtlich (Foto: Asja Zenere / Instagram)

Asja Zenere bleibt trotz aller Rückschläge zuversichtlich (Foto: Asja Zenere / Instagram)

Valsassina – In der letzten Zeit ging es mit der jungen italienischen Skiennläuferin Asja Zenere drunter und drüber. Aber zum Glück sieht sie jetzt ein Licht am Ende des Tunnel. Die Athletin, die nun in Valsassina stationioert ist, hat viel durchgemacht. Das Riesentorlauftalent verletzte sich im Laufe des letzten Winters während des Europacuprennens in Andalo schwer.

Die Saison war gelaufen, obwohl die bislang erzielten Resultate sehr gut waren. Nach dem eindrucksvollen Start in den Winter – zwei Podestplatzierungen auf kontinentaler Ebene  bewiesen dies eindrücklich – war die Verletzung natürlich ein Rückschlag. Die 1996 geborene Skirennläuferin biss aber die Zähne zusammen und arbeitet hart an ihrem Comeback. Denn es tut weh, wenn man weiß, dass, wenn sie sich nicht in Andalo verletzt hätte, in Courchevel ihr Ski Weltcup Debüt gefeiert hätte.

Professor Dr. Mariani hat Zeneres Knie operiert. Nun will sie im Juli wieder auf den Skiern stehen, auch wenn die Zusammenkunft mit den Europacup-Kolleginnen später stattfinden wird. Am Anfang träumte die azurblaue Athletin oft von diesem verhängnisvollen Tag in Andalo und dem Schmerz, den sie fühlte. Trotzdem sucht sie immer nach der positiven Seite, und glaubt fest daran, dass trotzt dieser Verletzung ihr erster Einsatz im Ski Weltcup immer näherkommt.

Dass die Corona-Pandemie auch ihre Schattenseiten hat, weiß Zenere. Die Skirennläuferin, die in der Freizeit gerne im Garten arbeitet und malt, konnte in der Phase keine Physiotherapie machen. Das lädierte Knie entzündete sich, zumal das sportliche Training bereits begonnen hatte. Zu allem Überfluss musste sie ihre, für den 19. Juni geplante, Hochzeit verschieben. Doch da Asja Zenere von Grund aus ein zuversichtlicher Charakter ist, wird sie alles nachholen. Es ist eben alles nur eine Frage der Zeit. Man kann auch die jüngere Vergangenheit so beschreiben: Wenn etwas dazwischen kommt, kommt alles auf einmal.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

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