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Blick auf den Nationencup: Die Schweiz bleibt in Führung

Österreichs Vormachtstellung bröckelt, Spannung pur im Nationencup

Österreichs Vormachtstellung bröckelt, Spannung pur im Nationencup

Schladming – Nach dem gestrigen Ski Weltcup Slalom der Herren in Schladming muss das ÖSV-Team in zweierlei Hinsicht Wunden lecken. Zum einen wuchs der Rückstand auf die Schweiz, die prestigeträchtige Nationenwertung betrifft und zum anderen zeigten Feller und Co. keine gute Leistung vor dem Heimpublikum. Lediglich Marco Schwarz wusste mit der Bestzeit im ersten Durchgang eine sehr gute Leistung, sein Fehler und die folgende Disqualifikation im Finale machten aus dem Kärntner die wohl traurigste Figur in der Ennstaler Skidestination.

Insgesamt wurden bis jetzt 46 von 85 Rennen ausgetragen. Das Swiss-Ski-Team hat 5.492 Zähler gesammelt; Österreich liegt mit 153 Punkten Rückstand auf Rang zwei. Die Squadra Azzurra rangiert auf Position drei; der Rückstand beträgt 1.031 Zähler.

Bei den Herren haben die Eidgenossen, nicht nur wegen Beat Feuz und Daniel Yule, mit 3.381 Punkten den Platz an der Sonne inne. Dahinter liegen die Teams aus Norwegen (3.113), Frankreich (2.979) und Österreich (2.749). Bislang gingen 25 von 44 Herrenrennen über die Bühne.

Wenn man die nackten Zahlen emotionslos betrachtet, kommt etwas Wehmut auf. Denn der zurückgetretene Österreicher Marcel Hirscher hat stets den Löwenanteil der ÖSV-Zähler eingeheimst.

Bei den Damen führt Italien mit 2.796 Punkten. Auf den Positionen zwei bis vier liegen die Mannschaften aus Österreich (2.590), der Schweiz (2.111) und der USA (1.510). Von den 1.510 Zählern der USA gingen 1.225 auf das Konto von Mikaela Shiffrin, und das sind unglaubliche 81,12 Prozent.

Zur Erinnerung: Die Frauen bestritten 21 von 40 Rennen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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