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Daniel Yule macht sich Sorgen über die Zukunft

Daniel Yule macht sich Sorgen über die Zukunft

Daniel Yule macht sich Sorgen über die Zukunft

Branche d’en-Haut – Der 27-jährige Slalomspezialist Daniel Yule aus der Schweiz verzichtet während der Saison auf alkoholische Getränke und fette Speisen. Ist der Ski Weltcup Winter zu Ende, feiert er gerne mit seinen Freunden. Das Coronavirus jedoch hindert ihn daran, mit seinen Kollegen etwas zu trinken oder einmal auf den Putz zu hauen.

Der dreimalige Saisonsieger wohnt daheim, da seine eigenen vier Wände noch nicht bezugsfertig sind. Außerdem muss er auf den Vater schauen, der mit 70 Jahren zur Risikogruppe, das heimtückische Coronavirus betreffend, zählt.

Wie verbringt der Eidgenosse, der britische Wurzeln hat und der in der vergangenen Saison die Klassiker in Madonna di Campiglio, Adelboden und Kitzbühel für sich entschieden hat, die schwere Zeit? Er hat sich viele historische Dokumentationen angesehen.

Diese beschäftigen sich mit dem Zweiten Weltkrieg und Vietnam. Wenn Yule einigen großen Führern und Präsidenten der heutigen Zeit zuhört, erinnert die Rhetorik der Machthaber erschreckend an jene von Adolf Hitler.

Die Ski-Industrie, gleichzusetzen mit Yules Broterwerb, leidet unter finanziellen Problemen. Der Skirennläufer, der Wirtschaft studiert hat und sein Studium im vergangenen Jahr abgeschlossen hatte, vertritt die Meinung, dass es für viele Athletinnen und Athleten nach dem Ende der Pandemie schwieriger wird, vom Skirennsport leben zu können.

Der Walliser, der auch als FIS-Athletensprecher tätig ist, sagt auch, dass in den letzten Jahrzehnten viele Fehler gemacht worden sind. Diese sorgen dafür, dass das weltweite Ansehen des Skirennsports zurückgeht. Jungen Leuten fehlt daher der Zugang. Nun steht jedoch einmal das Aufbautraining für den WM-Winter 2020/21 für Yule an. Und irgendwann wird das Essen mit seinen Freunden nachgeholt. Garantiert. Bleibt zu hoffen, dass die Sorgenfalten des Swiss-Ski-Athleten verschwinden und einem zuversichtlichen Zukunftslächeln weichen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

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