15 August 2021

Das Südamerika-Training steht für Christof Innerhofer und Co. auf der Kippe

Das Südamerika-Training steht für Christof Innerhofer und Co. auf der Kippe (Foto: © Christof Innerhofer / Instagram)
Das Südamerika-Training steht für Christof Innerhofer und Co. auf der Kippe (Foto: © Christof Innerhofer / Instagram)

Ushuaia – Die Problematik um das italienische Speed-Trainingslager in Südamerika ist bekannt und betrifft die Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sowie die Tatsache, dass die Staatsführung in Buenos Aires dem Fremdenverkehr auf lokaler Ebene mehr Gewicht und Priorität einräumen möchte, nachdem man schon in der letzten Saison darauf verzichten musste.

Die Squadra Azzurra hat zwar noch nicht auf die Möglichkeit verzichtet die Speedteams nach Südamerika zu senden, trotzdem steht das „Projekt Südamerika Schneetraining“ auf sehr wackeligen Füßen. Drei Wochen Trainingsarbeit wären gut, um die notwendigen Pistenkilometer zu sammeln und genügend Vertrauen in sich und das Material zu bekommen. Danach könnte man beruhigt in den neuen Winter starten. Eine Entscheidung ob man die Südamerikareise antreten kann, wird in Kürze bekanntgegeben.

Auch die Frage, ob die verschiedenen europäischen Ski-Nationalmannschaften die weite Reise auf sich nehmen, um auf argentinischem Schnee zu trainieren, ist zu beantworten. Für viele ist, lassen wir die Corona-Pandemie einmal außen vor, ein Training in Südamerika mehr als wünschenswert, bevor der Beginn der Weltcupsaison in unmittelbare Nähe rückt.

In Feuerland herrscht Winter: ideale Bedingungen also für den Beginn der Saison 2021/22, nachdem die letzte beinahe komplett übersprungen wurde. Bei den ersten FIS-Rennen waren die heimischen Athleten erfolgreich. Bei den argentinischen Meisterschaften war Delfin Van Ditmar im Riesentorlauf nur um sechs Hundertstelsekunden schneller als Tomas Birkner De Miguel. Letzterer revanchierte sich mit seinem Erfolg im Slalom. Bei den Frauen gewann Maria Belen Simari Birkner im Torlauf; zwischen den breiten Toren war Carolina Blaquier erfolgreich.

Der Start des Südamerika-Cups, der am 28./29. August von Chile aus starten soll, wurde verschoben. Normalerweise würden in El Colorado ein Riesenslalom und ein Torlauf in La Parva auf dem Programm stehen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it 

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