6 November 2020

Der nationale Lockdown bringen Alexis Pinturault & Co. in Schwierigkeiten

Der nationale Lockdown bringen Alexis Pinturault & Co. in Schwierigkeiten
Der nationale Lockdown bringen Alexis Pinturault & Co. in Schwierigkeiten

Annecy – Die französischen Ski Weltcup Asse sind nicht zu beneiden. Aufgrund des coronabedingten Lockdown gibt es für viele Athleten Probleme, die das Training auf den heimischen Gletschern wie etwa in Tignes betrifft. Bis zur letzten Woche hat die Equipe Tricolore dort gearbeitet. Alexis Pinturault, Clement Noel und Co. müssen sich an die schwere Lage anpassen. Alle Teams der Herren müssen neue Trainingsorte suchen; die Speed-Asse wahren gemeinsam mit ihren italienischen Freunden in Breuil. Dort werden sie mit den zur Mannschaft stoßenden Brice Roger und Adrien Théaux bis nächsten Montag bleiben.

Pinturault organisierte für sich ein einsames Training am Pass Thurn. Die Slalomspezialisten reisen in den hohen Norden, genauer gesagt ins schwedische Kåbdalis. Die Trainingseinheiten beginnen am heutigen Freitag und gehen bis zum 14. November. Simone Del Dio, der bereits am Mittwoch nach Nordeuropa abgereist war, hat die entsprechenden Vorarbeiten getätigt. Es ist wichtig, zu trainieren, ohne in Levi in die Saison zu starten. Die Ausbildungseinheiten und -möglichkeiten in dieser Zeit dienen, die Routine zu festigen und gute Leistungen zu ermöglichen.

Clement Noel, der junge und aufstrebende Torläufer, kann als Flaggschiff angesehen werden. Auch die Veteranen Jean-Baptiste Grange und Julien Lizeroux sind im Einsatz. Die Riesentorläufer um Victor Muffat-Jeandet arbeiten im Vorbereitungszentrum von Albertville an der Physis.

Man verliert einige wichtige Skitage, hat aber Verständnis für die gegenwärtige Situation. Das sagt Frederic Perrin, einer der Betreuer der Techniker, der seine Besorgnis über die derzeitigen Einschränkungen, die die Arbeit der französischen Skinationalmannschaften beeinträchtigen, auf keinen Fall verbergen konnte.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: ledauphine.com

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