24 Oktober 2018

Der Weltcuphang am Rettenbachgletscher in Sölden

© Gerwig Löffelholz - Sölden
© Gerwig Löffelholz – Sölden

Die Rennpiste in Sölden mit ihrem imposanten Steilhang ist jedes Jahr die erste Herausforderung für die Athleten. Aus dem Zielbereich ist fast der gesamte Streckenverlauf einsichtig.

In der Saison 1993/94 wurden auf dem Rettenbachferner in Sölden erstmals Skiweltcup-Rennen ausgetragen. Seit der Saison 1996/97 waren die Damen und Herren im Zweijahresrhythmus zu Gast im Ötztal. Seit der Saison 2000/01 findet hier das Ski-Weltcup Opening statt und sind der Ende Oktober der jährlich Auftakt in den Skiweltcup-Winter.

Der Start liegt auf 3040 Meter und das Ziel auf 2670 Meter Höhe. Die Strecke weist bei einem Höhenunterschied von 370 Metern eine Länge von 1170 Metern auf. In der Saison 2002/03 konnten sich erstmals im Skiweltcup drei Rennläuferinnen, bei einem Rennen über den Sieg freuen. Andrine Flemmen aus Norwegen, die Österreicherin Nicole Hosp und Tina Maze aus Slowenien teilten sich zeitgleich den ersten Rang. In den letzten 15 Jahren musste lediglich 2006 ein gesamtes Rennwochenende abgesagt werden. 2010 wurde der 2. Durchgang des Riesenslalom der Herren  wegen Nebel abgebrochen und im letztes Jahr macht ein Sturm den Organisatoren am Sonntag einen Strich durch die Rechnung.  Die Rekordsieger auf dem Rettenbachferner sind Tina Maze mit drei Siegen (2002, 2005 und 2012) bei den Damen bzw. Ted Ligety (USA) mit vier Siegen (2011, 2012, 2013 und 2015) bei den Herren.

Starthöhe: 3.040 m
Ziel: 2.670 m
Höhendifferenz: 370 m
Minimale Neigung: 15,5 %
Maximale Neigung: 65 %
Durchschnittliche Neigung: 33,1 %
Tore: 41 – 56 Tore, abhängig von Kurssetzung
Geschwindigkeit Läufer: zw. 65 – 80 km/h
Benötigtes Material: 5.000 m Absperrzaun, 4.000 m Sicherheitsnetz, 11.500 m Kabel, 210 m Airfence, 260m Absperrgitter

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