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Doro Wierer und Domme Paris räumen bei der Südtiroler Sportlerwahl ab

Domme Paris räumt auch bei der Südtiroler Sportlerwahl ab

Domme Paris räumt auch bei der Südtiroler Sportlerwahl ab

Bozen – Heute wurden in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen die Sportlerinnen und Sportler Südtirols gekürt. Im Four Points Sheraton konnte man eine Stecknadel fallen hören, so spannend war die Atmosphäre. Am Ende triumphierten die großen Favoriten, die das Land von Etsch, Eisack und Rienz nicht nur einen ganzen Winter in ihren Bann zogen, sondern auch die Sportbegeisterung Südtirols eindrucksvoll unter Beweis stellten.

Bei den Damen konnte sich eine Skirennläuferin über eine gute Platzierung freuen. Nicol Delago landete hinter der frischgebackenen Biathlon-Weltmeisterin Dorothea Wierer, der Snowboarderin Nadya Ochner, der Behindertensportlerin Kathrin Oberhauser, der Handballerin Anika Niederwieser und der Naturbahnrodlerin Evelin Lanthaler auf Position sechs. Die junge Grödnerin hat eine gute Saison gezeigt und wurde bei der Heimabfahrt in Gröden nur von der alten und neuen Weltmeisterin Ilka Stuhec geschlagen.

Zu Oberhauser ist zu sagen, dass sie bei der Schwimm-Italienmeisterschaft in Brixen nicht zu stoppen war. Auch im Skifahren holte sie im letzten Jahr Gold im Riesenslalom. Im Torlauf und in der Kombination belegte die 26-Jährige den zweiten Platz, der ihr die Silbermedaille bescherte.

Bei den Herren ging der Sieg – wenig überraschend – an Dominik Paris. Der Ultner gewann nicht nur die Super-G-Wertung, sondern auch den Weltmeistertitel in der gleichen Disziplin. Sozusagen feierte der Skirennläufer ein sehr begehrtes Triple. Auf den Positionen zwei und drei landeten der Mountainbiker Gerhard Kerschbaumer und der Tennisspieler Andreas Seppi. Der Snowboarder Omar Visintin belegte vor dem Fußballer Hannes Fink und dem Sportkegler Wolfgang Blaas den vierten Rang.

Bei den Nachwuchssportlern hatte der Grödner Slalomspezialist Alex Vinatzer die Nase vorn. Er berichtete, dass es für ihn eine große Ehre sei und dass er den eingeschlagenen Weg weitergehen werde.

Erwähnung fand auch der Passeirer Werner Heel. Er ging bei 204 Weltcuprennen an den Start. Er gewann 2008 bei der Abfahrt von Kvitfjell. Im Super-G stand er zweimal ganz oben. Der für sein Lebenswerk ausgezeichnete Skirennläufer berichtete, dass man schöne Momente erleben und viele Leute kennenlernen durfte. Für ihn war der Weltcup eine sehr schöne Zeit und er hofft, dass er in Zukunft Nachwuchssportlern etwas weitergeben kann.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.sportnews.bz

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