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FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis blickt zuversichtlich in den WM-Winter 2020/21

FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis blickt zuversichtlich in den WM-Winter 2020/21 (© hahnenkamm.com)

FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis blickt zuversichtlich in den WM-Winter 2020/21 (© hahnenkamm.com)

Oberhofen – Eins ist klar: Für die FIS wird es nicht einfach. Der Weltskiverband denkt sich derzeit viele Szenarien aus, um die Ski Weltcup Saison 2020/21 zu retten. In knapp einem halben Jahr stehen in Sölden ein Riesenslalom für die Damen und die Herren auf dem Programm. Aber das ist auch nicht so sicher, zumal niemand die Folgen der Corona-Pandemie abschätzen kann.

Es gibt einige Fragen, die dringend einer Antwort zugeführt werden müssen. Zum einen geht es um Reisebeschränkungen und zum anderen um finanzielle Aspekte. Ein paar Regierungen könnten ihren Athletinnen und Athleten einen Strich durch die Rechnung machen, und einige Veranstalter werden mit Geldsorgen konfrontiert werden, wenn die Fans zuhause bleiben müssen.

FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis geht mit positiven Gedanken in die Vorbereitung. So hofft sie, dass sowohl der Ski Weltcup als auch die alpine Ski-WM in Cortina d’Ampezzo stattfinden kann. Derzeit arbeitet man auf Hochtouren, um Lösungen bereitzustellen und etwaige Maßnahmen in die Tat umzusetzen. In einigen Tagen steht auch eine Komitee-Sitzung auf dem Programm.

Es gibt noch keine Kriterien und auch der derzeitige Ski Weltcup Kalender hat noch seine Gültigkeit. Geplant sind über 80 Rennen in 15 Staaten. Für manche ist das unrealistisch, und so überlegt man, mehrere Rennen an einem Ort durchzuführen. Das würde die Organisation vereinfachen und für mehr Flexibilität sorgen. Im Extremfall können die Ski-Stars auch ohne Fans fahren; es braucht lediglich Sicherheitsnetze, Kameras und Banden, die Sponsoren präsentieren.

So wie es aussieht, wird das Virus wohl den Sommer überleben und bis zur kalten Jahreszeit keinesfalls verschwinden. Zudem ist es möglich, das die Ski-Stars rund sieben Tage vor dem ursprünglichen Einsatz anreisen und vor Ort trainieren. Ideen gibt es viele; es bleibt abzuwarten, wie die FIS das Ganze beurteilt. Da wäre noch der Fremdenverkehr. Wenn man den halbwegs wieder herstellt, wäre es leichter, Weltcup Rennen zu verkaufen.

Sollten aufgrund von Reisebeschränkungen oder anderer nicht vorhersehbare Problemen keine internationalen Rennen stattfinden können, kann auch über eine kontinentale Rennserie nachgedacht werden. Aber das ist sozusagen Schnee von morgen. Es ist wohl kaum vorstellbar, dass zum Beispiel Mikaela Shiffrin nicht nach Europa reisen dürfte. Solange jedoch keine Fakten auf dem Tisch präsentiert werden, bleibt alles bloß eine Spekulation.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

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