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Für Federica Brignone ist die Gesundheit das wichtigste Gut im Leben.

Für Federica Brignone ist die Gesundheit das wichtigste Gut im Leben.

Für Federica Brignone ist die Gesundheit das wichtigste Gut im Leben.

Rogoredo/Mailand – Am gestrigen Dienstag war Federica Brignone in der italienischen Talkshow „E poi c’è Cattelan“ auf Sky Uno zu Gast. Es war eine authentische Show zwischen Lachen, Tanzeinlagen und Erinnerungen an eine triumphale Saison. Die azurblaue Athletin war die erste in der italienischen Ski Weltcup Geschichte, die bei den Damen den Gesamtweltcup für sich entschied.

Brignone erzählte, dass der Sieg im Gesamtweltcup immer schon ihr Traum war und sogar mehr wert als eine Medaille bei einer Großveranstaltung ist. Sie fand es sehr schade, dass ihr die große Kristallkugel wegen der Corona-Pandemie nicht direkt übergeben werden konnte. Das wertvolle Stück wurde ihr von der FIS mit der Post zugestellt.

Wie nah Freud und Leid zusammen stehen, musste Brignone gleich nach ihrem großen Erfolg erleben. Ihre Mutter, Maria Rosa Quario, die früher sehr erfolgreich im Weltcup aktiv war, hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Angst um die Mutter war groß und zeigte der 29-Jährigen, auch kurz nach dem größten Erfolg ihrer Karriere, das die Gesundheit das wichtigste Gut im Leben ist. In der Zwischenzeit hat ihre „Mamma“, Gott sei Dank, den hinterhältigen Coronavirus bezwungen.

In der Live-Sendung berichtete Brignone auch über ihr freundschaftliches Verhältnis zur azurblauen Ski-Ikone Alberto Tomba. Man kennt sich sehr gut und man sei im stetigen Kontakt. Im letzten Jahr hatte man sich auch bei einer Veranstaltung in Sardinien getroffen, wo Alberto Tomba der Star des Abends war.

Auch das Thema Umweltschutz und die Verschmutzung der Meere durften beim Talk nicht fehlen. Brignone hat es sich zur Aufgabe gemacht, immer wieder auf die Missstände hinzuweisen, und die Menschen für dieses wichtige Problem zu sensibilisieren.

Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Quarantäne nutzte Brignone um aufgeschobene Sachen zu erledigen. So nahm sie sich die Zeit, neben den täglichen Trainingseinheiten, wieder öfters zu kochen, sich mit Freunden telefonisch oder per Videoanrufen auszutauschen, aber auch etwas Hip Hop zu tanzen. Man sieht, dass es der Athletin aus dem Aostatal nicht langweilig wird.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

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