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Für Pepi Ferstl sind zwei Großveranstaltungen im Jahr 2022 sinnlos

Für Pepi Ferstl sind zwei Großveranstaltungen im Jahr 2022 sinnlos

Für Pepi Ferstl sind zwei Großveranstaltungen im Jahr 2022 sinnlos

Traunstein – Der deutsche Skirennläufer Josef „Pepi“ Ferstl gewann in seiner Laufbahn bislang zwei Rennen im Ski Weltcup Weltcup. Dabei erfüllte er sich im Januar 2019 mit dem Sieg beim Hahnenkamm Super-G in Kitzbühel einen Kindheitstraum.

Nicht nur für ihn war das coronabedingt-abrupte Ende des letzten Winters ungewöhnlich. Er machte das Beste draus, auch wenn die Materialtests nicht stattfinden konnten. Das Wichtigste ist jedoch, dass es seiner Familie und ihm gut geht.

Die DSV-Ski-Asse trainieren noch nicht auf Schnee, andere Nationen schon. Ferstl sieht darin keinen großen Nachteil. Man muss sehen, wie sich die Lage entwickelt. Ferner sieht es für ein Trainingslager in Südtirol gut aus, die zur Tradition gewordenen Übersee-Einheiten fallen höchstwahrscheinlich aus, dennoch möchte man sich bestmöglich auf den neuen Winter vorbereiten.

Der Deutsche hat in Corona-Hochzeiten seine Garage zu einem Kraftraum umgebaut. Außerdem genoss er nach den ersten Lockerungen Ausflüge in die Natur, indem er lief oder mit dem Rennrad seine Runden drehte. Der 31-Jährige ist zufrieden mit seiner Fitness und ist auch dankbar, dass sein Hauptsponsor mit ihm trotz der angespannten Situation den Vertrag verlängert hat.

Die Handverletzung, die er sich vor den Speedrennen in Nordamerika zuzog, war denkbar ungünstig. Während die Athleten sich auf die Einsätze in Beaver Creek und Lake Louise vorbereiteten, spulte der DSV-Mann, der sich eigentlich gut fühlte, die Reha-Phase ab. Alles in allem kann er mit seinem abgelaufenen Winter nicht zufrieden sein. Er weiß, dass die Trainings gut liefen, doch er konnte seine Stärken nicht wie gewollt in den Rennen zeigen. Aber er ist motiviert und hofft, dass es in der nächsten Saison wieder besser läuft.

Das deutsche Team ist mit starken Rennläufern bestückt und Ferstl weiß, dass man sich gegenseitig pusht und mit Athleten á la Andreas Sander, Thomas Dreßen und Romed Baumann kann man automatisch ein höheres Niveau erreichen.

Ferner ist der DSV-Speedspezialist überrascht, dass man über Wengen diskutiert hat. Und weil wir gerade die neue Saison angeschnitten haben, betont der Athlet, dass eine Austragung der Ski-WM und der Olympischen Winterspiele im gleichen Jahr aufgrund fehlendem Interesse und Reiz sinnlos wäre. Trotzdem wäre der Gewinn einer Medaille im Zeichen der fünf Ringe oder bei den Welttitelkämpfen ein Ziel, auf das Ferstl hinarbeiten möchte. Da ihm Didier Cuche erzählt hat, dass ihm mit 32 Jahren der Knoten platzte, hat der Deutsche mit seinen 31 Jahren noch viel vor sich.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: chiemgau24.de (Auszug)

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