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Gerlitzen und Nassfeld sind im Weltcupgespräch

Bad Kleinkirchheim sucht eine Lösung für das „Liftproblem“ (© MICHAEL GRUBER /Bad Kleinkirchheim Tourismus)

Bad Kleinkirchheim sucht eine Lösung für das „Liftproblem“ (© MICHAEL GRUBER /Bad Kleinkirchheim Tourismus)

Gerlitzen/Nassfeld – Die Skigebiete Gerlitzen und Nassfeld können davon träumen Weltcupdestinationen der Frauen zu werden. Die beiden Orte werden als Alternative für Bad Kleinkirchheim genannt, wo man einen neuen Lift bauen muss, um weitere Ski-Weltcup Rennen der Damen ausrichten zu können. Bürgermeister Matthias Krenn möchte in den kommenden Wochen versuchen, eine Lösung für das „Liftproblem“  zu finden. Beim ÖSV schaut man sich in der Zwischenzeit nach einem möglichen Ersatzort um.

Die sechs Kilometer lange Klösterleabfahrt auf der Gerlitzen hätte eine weltcuptaugliche Abfahrt. Zudem will man in Gesprächen mit dem Tourismusverband abklären, ob überhaupt die Möglichkeit besteht am 28. und 29. Dezember 2020 einen Damen-Riesentorlauf und einen Slalom auszutragen.

Während Bad Kleinkirchheim noch nicht aus dem Spiel ist, weiß man beispielsweise auf dem Nassfeld noch nichts von den Ersatzplänen. Claudia Strobl die dem Kärntner Landesskiverband als Präsidentin vorsteht stellte jedoch klar: „Solange von Bad Kleinkirchehim kein Nein kommt, können wir nicht definitiv mit anderen Orten Gespräche führen. Ich habe intern aber mit der Gerlitzen gesprochen und werde auch mit dem Nassfeld sprechen.“

Auch St. Oswald könnte sich noch als Ersatzort anbieten. Bis September muss eine Entscheidung gefällt werden, damit das südlichste Bundesland Österreichs und die Heimat von Rainer Schönfelder, Max Franz, Carmen Thalmann und Franz Klammer im Rennkalender aufrechtbleibt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: kaernten.orf.at

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