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Giuliano Razzoli will sich in der Slalomweltrangliste unter den Top-15 etablieren

Giuliano Razzoli will sich in der Slalomweltrangliste unter den Top-15 etablieren (Foto: © Giuliano Razzoli / Facebook)

Giuliano Razzoli will sich in der Slalomweltrangliste unter den Top-15 etablieren (Foto: © Giuliano Razzoli / Facebook)

Usuhaia – Vor neun Jahren wurde der italienische Skirennläufer Giuliano Razzoli im kanadischen Vancouver Olympiasieger im Slalom. Mittlerweile bereitet sich der azurblaue Techniker auf seine 14. Weltcupsaison vor. Seit Januar 2016 ist er nicht mehr aufs Podest bei einem Ski Weltcup Rennen geklettert. Eine Kreuzbandverletzung, die er sich kurze Zeit später in Kitzbühel zuzog, warf ihn in der Weltrangliste und sportlich gesehen um zwei Jahre zurück.

Für Razzoli war es ungewohnt, mit einer Startnummer rund um 70 Rennen zu fahren, ehe er im vergangenen Dezember mit der hohen Nummer 69 in Madonna di Campiglio bis auf Rang fünf nach vorne preschte. Auf der 3-Tre erlebte der Italiener eine Wiedergeburt, dann einige wechselhafte Ergebnisse. Beim Saisonende in Soldeu zeigte er mit Position sechs einen guten Abschluss.

Seit dem 21. August trainiert Razzoli auf argentinischem Schnee in Ushuaia. Seit seinem Weltcupdebüt am 18. Dezember 2009 in Alta Badia/Hochabtei ist viel passiert. Am 27. Februar 2010 wurde er in Vancouver, wie erwähnt, Olympiasieger im Torlauf. Um an der Spitze zu bleiben, muss man immer neu trainieren und sich neu motivieren. Auch hat er im letzten Sommer das Material geändert. Die Vorbereitung läuft gut, der Italiener ist heiß auf den Saisonauftakt in Levi.

Derzeit befindet sich der azurblaue Skirennläufer auf dem 18. Rang in der Slalomweltrangliste. Nach dem Rücktritt von Felix Neureuther und dem im Raum stehenden Karriereende von Marcel Hirscher kratzt Razzoli an den Top-15. Er ist nicht mehr so weit weg von der zweiten Startgruppe.

Wenn man bedenkt, dass sein Mannschaftskollege Stefano Gross, der nicht nach Südamerika geflogen ist und nach einer Knieoperation in der vergangenen Saison die Skier noch nicht angezogen hat, bloß elf Punkte vor ihm liegt und möglicherweise in Finnland nicht von der Partie ist, ist das Ziel für Razzoli in greifbare Nähe gerückt. Das ist eben der Top-15-Platz. Auf diese Weise ist für den Italiener alles möglich.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

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