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Henrik Kristoffersen hätte allzu gern den Gesamtweltcup gewonnen

Henrik Kristoffersen hätte allzu gern den Gesamtweltcup gewonnen (Foto: Erich Spiess/ASP/Red Bull Content Pool)

Henrik Kristoffersen hätte allzu gern den Gesamtweltcup gewonnen (Foto: Erich Spiess/ASP/Red Bull Content Pool)

Salzburg/Lørenskog – Der norwegische Skirennläufer Henrik Kristoffersen hat gut lachen. In der abgelaufenen Ski Weltcup Saison sicherte er sich zwei Kristallkugeln. Trotzdem gewann sein Mannschaftskollege Aleksander Aamodt Kilde die Gesamtwertung.

Im Jahr 2014 feierte Kristoffersen auf der Planai in Schladming vor 45.000 Zuschauern seinen ersten großen Erfolg. Seitdem zählt der 25-Jährige Norweger zu den besten Technikern. In einem Interview berichtet der Wikinger, dass er gerne nach Saisonende nachhause gereist wäre und etwas Urlaub gemacht hätte. Doch das Coronavirus und die daher eingehende Pandemie hinderten ihn daran. So arbeitet er in Salzburg, in Kürze beginnt er zu 100 Prozent mit seinem Fitnesstraining.

Für ihn war es frustrierend, nicht die große Kristallkugel gewonnen zu haben. Doch er hat gelernt, mit Dingen umzugehen, die er nicht ändern kann. Kristoffersen hätte gerne die Saison zu Ende gefahren und glaubte immer an seine Chance. Bei fünf verbliebenen Rennen und 160 Zählern Rückstand wäre einiges möglich gewesen. Retrospektiv meinte der Norweger, dass er im letzten Winter einen Schritt zurückmachte und zwei nach vorne setzte. Er brauchte einige Zeit, um den Fluss zu finden. Trotzdem sah er technisch gesehen einige Pluspunkte.

Kristoffersen weiß, dass es einen körperlichen Höhepunkt gibt. Im technischen Bereich ist auch die Erfahrung erforderlich. Auf die Frage, ob er Marcel Hirscher vermisst, meinte der Norweger, dass er ihn als Freund und Autorität vermisse. Es gibt keinen Zweiten wie ihn. Jedoch ist er froh, nicht mehr immer Zweiter hinter ihm zu werden. Gerne hätte der Wikinger einige Chancen mehr gehabt, ihn zu schlagen.

Im Hinblick auf die kommende Saison will er nicht über die verpasste Möglichkeiten  nachdenken. Er wurde bei den Ski Weltcup Rennen oft Zweiter oder Dritter. Kristoffersen weiß, dass er noch besser sein kann. Und im neuen Winter werden der Franzose Alexis Pinturault und der Südtiroler Dominik Paris mit Sicherheit ein Wörtchen mitreden wollen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.redbullcontentpool.com

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