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Italiens Cheftrainer Alberto Ghidoni ist mit dem Leistungsstand seiner Jungs zufrieden

Italiens Cheftrainer Alberto Ghidoni ist mit dem Leistungsstand seiner Jungs zufrieden (Foto: © Archivi FISI/Marco Trovati/Pentaphoto)

Italiens Cheftrainer Alberto Ghidoni ist mit dem Leistungsstand seiner Jungs zufrieden (Foto: © Archivi FISI/Marco Trovati/Pentaphoto)

Stilfser Joch – Die azurblauen Ski Weltcup Speed Herren haben auf dem Stilfser Joch trainiert. Auch wenn es in punkto Wetter nicht immer gut ausgesehen hat, schaut Trainer Alberto Ghidoni optimistisch in die Zukunft. Nach den ersten Arbeitstagen auf dem Gletscher erzählte der Mann aus Brescia, dass es seinen Athleten gut ginge und dass alle aus sportlicher Sicht viel gearbeitet hätten. Man würde hier beim ersten Schneekontakt wieder Selbstvertrauen aufbauen und das Material testen. In den ersten vier Tagen war es – rein vom Wetter her – günstig, doch in den letzten beiden Tagen verschlechterten sich die Bedingungen. So fielen beispielsweise zwischen Sonntag und Montag 40 Zentimeter Neuschnee. Sicher würde man zu jenem Zeitpunkt etwas anderes wollen, doch gegen das Wetter ist man machtlos.

Nachdem Christof Innerhofer im vergangenen Winter nur wenig Rennpraxis sammelte, steht der Pusterer vor der vollständigen Genesung. Er braucht die ganzen Abläufe auf der Strecke, um wieder Vertrauen zu finden. Ghidoni und die anderen Trainer arbeiten daran, den Südtiroler wieder zur alten Form zu bringen. Innerhofer hat noch viel Zeit, und man glaubt, dass er im November wieder hundertprozentig aus dem Vollen schöpfen wird.

Mattia Casse hat in der letzten Saison gute Leistungen im Super-G abrufen können, sodass er bis auf den sechsten Platz in der Startliste nach vorne geprescht ist. In Sachen Abfahrt ist noch Luft nach oben, aber die Trainer sind sich auch hier sicher, dass er den endgültigen Durchbruch in der Königsdisziplin schaffen kann.

Emanuele Buzzi hat nach einer Verletzung noch nicht das alte Selbstvertrauen an seiner Seite, um zu verstehen, dass er wieder ohne Risiko fahren kann. Mit weiteren Trainingseinheiten sollte das Gefühl für die schnellen Passagen recht schnell zurückkommen.

Matteo Marsaglia besticht durch seine große Leidenschaft für den Skisport. Ferner besitzt er die Qualität, um mehr als nur befriedigende Leistungen abzurufen. Sollte er die kommende Saison verletzungsfrei überstehen, ist auch ihm einziges zuzutrauen.

Für den junge Bozner Alexander Prast, der sich sein Weltcup-Startticket durch den zweiten Platz in der Europacup-Super-G-Wertung gesichert hat, ist das Ganze eine mit Sicherheit interessante Perspektive, die ihm doch gute Ergebnisse im Konzert der Großen bescheren kann.

Nachdem man die letzten Tage der Technik widmete, umfasst die Woche, die gerade begonnen hat, mindestens ein paar Tage im Super-G. Man hat eine Strecke mit einem Sprung und einigen Buckeln vorbereitet. Auch wenn die Wetterbedingungen nicht gerade optimal sind, hofft man, dass man diese Piste auch nutzen kann.

Ferner will man wieder auf das Stilfser Joch zurückkehren. Dann geht es im Juli weiter. Vom 18. bis zum 24. Juni stehen die sportlichen Tests im Trainingszentrum in Formia auf dem Programm. Anfang August, so Ghidoni, wird man, im französischen Amneville auf den Skiern stehen. Alles in allem ist der Trainer bereit, ein gutes azurblaues Herren-Speedteam zu führen, das nicht nur auf die Rückkehr von Dominik Paris wartet.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

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