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LIVE: 2. Slalom der Herren am Sonntag in Flachau 2021 – Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeiten 10.30 Uhr / 13.45 Uhr

LIVE: 2. Slalom der Herren am Sonntag in Flachau 2021 - Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeiten 10.30 Uhr / 13.45 Uhr

LIVE: 2. Slalom der Herren am Sonntag in Flachau 2021 – Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeiten 10.30 Uhr / 13.45 Uhr

Flachau – 24 Stunden nach dem ersten Einsatz sind die Weltcup-Herren ein zweites Mal in Flachau gefragt. Der zweite Slalom steht vor der Türe. In der Disziplinenwertung geht es knapp zur Sache. So duellieren sich die Österreicher Manuel Feller und Marco Schwarz um das rote Trikot des Führenden – das Duo liegt nur um einen winzigen Punkt auseinander. Jeder Fehler, der gemacht wird, kann am Ende bestraft werden. Der erste Durchgang beginnt um 10.30 Uhr (MEZ), das Finale auf der nach Hermann Maier benannten Strecke geht ab 13.45 Uhr (MEZ) über die Bühne. Die offizielle FIS Startliste für den 1. Durchgang beim Slalom der Herren, am Samstag um 10.30 Uhr in Flachau, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

 

Ski Weltcup Daten und Fakten zum
6. Slalom der Herren 2020/21
Das Rennen am Sonntag in Flachau

FIS-Startliste 1. Durchgang – Start 10.30 Uhr
FIS-Liveticker der Herren 1. Durchgang
FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
FIS-Starliste 2. Durchgang – Start 13.45 Uhr
FIS-Liveticker der Herren 2. Durchgang
FIS-Endstand Slalom der Herren in Flachau

Gesamtweltcupstand der Herren 2020/21
Weltcupstand Slalom der Herren 2020/21

Nationencup: Gesamtwertung
Nationencup: Herrenwertung

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte. Dieses bekannte Sprichwort kann durchaus auch auf den Deutschen Linus Straßer umgeschrieben werden. Er befindet sich in einer sehr guten Form und hätte nichts dagegen, nach dem zweiten Slalom im Salzburger Land das rote Trikot zu erhalten und das ÖSV-Duo Feller und Schwarz hinter sich zu lassen. Der Schweizer Ramon Zenhäusern und Sebastian Foss-Solevag aus Norwegen möchten ein sehr gutes Ergebnis erzielen, um den Rückstand auf das Führungstrio kleiner werden zu lassen.

Der Franzose Clement Noel lag nach dem ersten Lauf des ersten Slaloms von Flachau in Führung, doch am Ende konnte er sie nicht ins Ziel bringen. Trotzdem erreichte der Angehörige der Equipe Tricolore sein bestes Resultat in diesem Winter, wenngleich er noch weit entfernt von der sehr guten Saison des Vorjahres ist. Henrik Kristoffersen, der den Slalom von Madonna di Campiglio für sich entschieden hatte, wurschtelt sich irgendwie durch den Winter. So glücklich kann er über seine bisherigen Resultate abseits des Erfolgs auf der 3-Tre nicht sein. Der Brite Dave Ryding, der derzeit den neunten Platz in der Disziplinenwertung innehat, möchte genauso wie der vor ihm gereihten Österreicher Michael Matt, mit einem guten Ergebnis auffallen.

Punkte holen sicher die Schweizer Loic Meillard und Tanguy Nef; der Franzose Alexis Pinturault will mit einem guten Resultat weiterhin der Konkurrenz rund um die große Kristallkugel davoneilen, zumal seine größten Widersacher Marco Odermatt und Alexander Aamodt Kilde nicht im Torlauf von ihrem Startrecht Gebrauch machen. Alex Vinatzer, mit zwei Top-4-Ergebnissen in Alta Badia und Madonna di Campiglio sehr gut in den Winter gestartet, möchte endlich seinen Seuchen-Januar beenden. So schied er dreimal aus. Falls er wieder ins Ziel kommt, wird sicher ein gutes Resultat herausschauen.

Der in der letzten Saison mehrere Mal triumphierende Schweizer Daniel Yule befindet sich in einem Formtief. Er möchte zumindest den Ausfall im ersten Torlauf von Flachau kompensieren, sodass seine Bilanz im Salzburger Land einigermaßen positiv aussieht. Die ÖSV-Männer Fabio Gstrein, Adrian Pertl und Christian Hirschbühl wollen bei ihrem Heimrennen überzeugen. Der Russe Alexander Khoroshilov, der nach der Zwischenbestzeit im ersten Lauf beim ersten Auftritt in Flachau ausschied, wird mit ein wenig Wut im Bauch an den Start gehen. Selbst der Schwede Kristoffer Jakobsen, Halbzeitvierter im ersten Slalom, hat die Absicht, nach seinem Ausfall einiges gutmachen.

Sehr gut präsentierte sich der wiedererstarkte Luca Aerni vom Swiss-Ski-Team. Er möchte genauso wie die routinierten Manfred Mölgg aus Südtirol und Jean-Baptiste Grange aus den Reihen der Grand Nation mit einer großen Portion Selbstvertrauen und vielen Weltcupzählern aus dem Salzburger Land im Gepäck abreisen.

 

Herren Slalom Rennen der Saison 2020/21

  1. Slalom der Herren in Alta Badia

In Alta Badia/Hochabtei wurde der erste Slalom der Herren, in diesem etwas anderen Weltcupwinter 2020/21 ausgetragen. Es gewann der Schweizer Ramon Zenhäusern (1.) vor den beiden Österreichern Manuel Feller (2.) und Marco Schwarz (3.). Der zur Halbzeit führende Südtiroler Jungspund Alex Vinatzer (4.) hatte mit schlechten Verhältnissen zu kämpfen und verpasste als Vierter knapp den Sprung aufs Podest. Der Franzose Victor Muffat-Jeandet (5.) schwang als Fünfter ab und war schneller als der letztjährige Disziplinenwertungssieger aus Norwegen, der auf den Namen Henrik Kristoffersen (6.) hört. Auf Rang sieben klassierte sich Zenhäuserns Teamkollege Daniel Yule (7.), der nach dem ersten Lauf noch auf Rang zwei lag. Sein Teamkollege Tanguy Nef (8.), der Wikinger Sebastian Foss-Solevag (9.), und der Brite Dave Ryding (10.) vervollständigten die besten Zehn.

  1. Slalom der Herren in Madonna di Campiglio

Lange musste der Norweger Henrik Kristoffersen (1.) auf seinen ersten Sieg im WM-Winter 2020/21 warten. Beim Nachtslalomklassiker im norditalienischen Madonna di Campiglio war es endlich soweit. Auf Platz zwei landete sein Landsmann Sebastian Foss-Solevag (2.), der nach dem ersten Lauf noch in Führung lag. Auf Rang drei reihte sich der junge Südtiroler Alex Vinatzer (3.) ein. Pech hatte der wiederum stark fahrende Österreicher Manuel Feller (4.), der als Vierter hauchdünn an einem Podestplatz vorbeischrammte. Der Franzose Clement Noel (5.) machte seinen schwachen Auftritt auf der Gran Risa vergessen und schwang als Fünfter ab. Sein erfahrener Landsmann Jean-Baptiste Grange (6.), vor vielen Jahren Weltmeister im Torlauf, katapultierte sich im Finale von Rang 25 bis auf Platz sechs nach vorne. Er war auf die Hundertstelsekunde gleich schnell wie der Deutsche Linus Straßer (6.) und Alexis Pinturault (6.) Neunter wurde der Österreicher Marco Schwarz (9.). Der talentierte Schwede Kristoffer Jakobsen (10.) rundete die Top-10 ab.

  1. Slalom der Herren in Zagreb

Der deutsche Skirennläufer Linus Straßer gewann in Zagreb den er Ski Weltcup Slalom seiner Karriere. Der Österreicher Manuel Feller lag als Zweiter nur eine Zehntelsekunde zurück und freute sich über das rote Trikot des Führenden in der Disziplinenwertung. Fellers Landsmänner Marco Schwarz und Michael Matt schwangen auf den Positionen drei und vier ab. Letzterer machte dank der Bestzeit im zweiten Lauf 22 Ränge gut. Auf Position fünf klassierte sich der Kroate Filip Zubcic. Hinter dem Hausherren reihten sich die Franzosen Victor Muffat-Jeandet und der nach dem ersten Durchgang führende Clement Noel auf den Plätzen sechs und sieben ein. Fabio Gstrein, seines Zeichens ein junger Tiroler wurde Achter. Die Schweizer Ramon Zenhäusern und Daniel Yule konnten mit ihren Rängen neun und zehn zufrieden sein, obgleich Letzterer teilte sich den zehnten Rang mit dem Norweger Henrik Kristoffersen.

  1. Slalom der Herren in Adelboden

Marco Schwarz gewann den Slalom auf dem Chuenisbärgli in Adelboden. Es war eine sehr spannende Angelegenheit, denn die besten Zehn lagen nur eine halbe Sekunde auseinander. Auf Position zwei schwang der Deutsche Linus Straßer ab. Der Brite Dave Ryding reihte sich auf Platz drei. Michael Matt verpasste als Vierter nur um zwei Hundertstelsekunden den Sprung aufs Podest. Loic Meillard aus der Schweiz klassierte sich hinter dem Österreicher auf Position fünf. Hinter Meillard klassierten sich zwei weitere Eidgenossen, in persona Tanguy Nef und Daniel Yule auf den Rängen sechs und sieben. Clement Noel brachte seine Halbzeitführung nicht ins Ziel; der Franzose rutschte bis auf Platz acht zurück. Der in dieser Saison sehr konstant fahrende Norweger Sebastian Foss-Solevag und der wiedererstarkte Alexander Khoroshilov aus dem osteuropäischen Riesenreich Russland vervollständigten als Neunte bzw. Zehnte die Top-10.

  1. Slalom der Herren in Flachau

Manuel Feller hat den Slalom von Flachau am Samstag gewonnen. Bedingt durch seinen Erfolg schlüpfte er wieder in das rote Trikot des Führenden in der Disziplinenwertung. Auf Platz zwei schwang der zur Halbzeit führende Franzose Clement Noel ab; Fellers Teamkollege Marco Schwarz klassierte sich auf Position drei. Der Wikinger Sebastian Foss-Solevag beendete den ersten Slalom von Flachau auf Rang vier. Der Deutsche Linus Straßer, letzthin in Zagreb einmal Erster und in Adelboden Zweiter, wurde hinter dem Norweger Fünfter. Bester Schweizer wurde Ramon Zenhäusern auf Platz sechs. Hinter dem Gran-Risa-Sieger schwang der Brite Dave Ryding auf Platz sieben ab. Stark verbessert im zweiten Durchgang zeigten sich der erfahrene Eidgenosse Luca Aerni, Alexis Pinturault aus Frankreich und Tanguy Nef aus der Schweiz: Sie landeten auf den Plätzen acht bis zehn; nach dem ersten Lauf lagen sie noch auf den Positionen 15, 18 und 20.

 

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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