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LIVE SKI WM 2021: Super-G der Herren am Donnerstag, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit: 13.00 Uhr

LIVE SKI WM 2021: Super-G der Herren am Donnerstag, Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeit: 13.00 Uhr

LIVE SKI WM 2021: Super-G der Herren am Donnerstag, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit: 13.00 Uhr

Cortina d’Ampezzo – Kurze Zeit, nachdem die WM-Super-G-Medaillen bei den Damen vergeben wurden, kommen die Herren zum Handkuss. Während die Speed-Damen auf der traditionellen Piste „Olimpia delle Tofane“ ihre WM-Rennen bestreiten, kämpfen die Männer auf der ‚Pista Vertigine‘ um Edelmetall. Als Topfavoriten gehen die beiden ÖSV Athleten Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer in den WM-Super-G. Die frühzeitige Verlegung des Rennens von Dienstag auf Donnerstag hat sicher einen Athleten besonders gefreut. Der Schweizer Mauro Caviezel, der am 7. Januar beim Training in Garmisch-Partenkirchen schwer zu Sturz kam, hat zwei Tage mehr um sich auf die Medaillenentscheidung vorzubereiten. Während die Knieverletzung keine großen Probleme bereitet, leidet er noch an den Nachwirkungen einer schweren Gehirnerschütterung. Trotzdem will der Schweizer attackieren, und sich den Traum von Edelmetall erfüllen. Der Kampf um Gold, Silber und Bronze geht ab 13 Uhr (MEZ) in Szene. Die offizielle FIS Startliste für den Super-G der Herren, am Donnerstag um 13.00 Uhr in Cortina d’Ampezzo, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

 

Daten und Fakten zur SKI WM 2021 –
Der WM Super-G der Herren in Cortina

FIS-Startliste – Super-G der Herren in Cortina
FIS-Liveticker – Super-G der Herren in Cortina
FIS-Endstand – Super-G der Herren in Cortina

Bei der WM werden keine Punkte für den
Ski Weltcup und Nationencup vergeben

Gesamtweltcupstand der Herren 2020/21
Weltcupstand Super-G der Herren 2020/21

Nationencup: Herrenwertung
Nationencup: Gesamtwertung

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Die beiden Österreicher Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer spüren sowohl die drei Schweizer Mauro Caviezel, Marco Odermatt und Beat Feuz als auch die beiden Südtiroler Christof Innerhofer und Dominik Paris im Nacken. Das zuletzt angeführte Duo weist eine steigende Formkurve auf und wurde in der Vergangenheit je einmal Super-G-Weltmeister. Während der Titel des Pusterers bereits ein Jahrzehnt zurückliegt, war der Ultner vor zwei Jahren nicht zu stoppen.

Interessant wird der Auftritt des Norweger Kjetil Jansrud, der den möglichen Gewinn einer WM-Medaille vielleicht seinen verletzten Freunden Aleksander Aamodt Kilde und Adrian Smiseth Sejersted widmet. Max Franz aus Österreich zeigte letzthin gute Leistungen und hofft auch auf weltmeisterliches Edelmetall. Sein Mannschaftskollege Christian Walder fuhr in diesem Winter einmal unter die besten Drei und will dieses Kunststück auch in Cortina d’Ampezzo anpeilen. Hochmotiviert will der Freund von Conny Hütter Gas geben und seinen erfolgreichen Teamkollegen Mayer und Kriechmayr die Show stehlen.

Andreas Sander und Romed Baumann aus Deutschland, sowie der Eidgenosse Gino Caviezel,  können positiv überraschen. Ähnliches können wir dem eidgenössischen Jungspund Loic Meillard oder dem US-Boy Travis Ganong zutrauen. Der alte Fuchs Johan Clarey aus Frankreich, der mit 40 Jahren und ein paar zerquetschten Tagen auf das Kitzbühel-Abfahrtspodest stürmte, befindet sich in einer guten Form. Er will auch in den bellunesischen Dolomiten Medaillenluft schnuppern, zumal er weiß, dass ihm wohl kaum noch eine Handvoll Möglichkeiten bieten.

 

Herren Super-G der Saison 2020/21

  1. Super-G der Herren in Val d’Iser

Der Schweizer Mauro Caviezel, der lange aufgrund einer Verletzung außer Gefecht war, feierte mit seinem Erfolg beim Super-G im französischen Val d’Isère ein Comeback wie aus dem Bilderbuch. Der Norweger Adrian Smiseth Sejersted als Zweiter und der Österreicher Christian Walder als Dritter kletterten ebenfalls auf das Podest. Der US-Amerikaner Travis Ganong schwang als Vierter ab. Der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr musste sich am Ende mit dem fünften Rang begnügen. Der Norweger Kjetil Jansrud beendete den Super-G in Frankreich auf Position sechs. Bester Hausherr wurde Alexis Pinturault der sich auf Platz sieben einreihte. Der erfahrene Südtiroler Christof Innerhofer teilte sich mit dem Deutschen Andreas Sander den achten Platz. Und da es keinen Neunten gab, musste Beat Feuz, ein weiter Swiss-Ski-Vertreter, mit Rang zehn zufrieden sein.

  1. Super-G der Herren in Gröden

Die Startnummer 13 brachte dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde Glück. Er triumphierte beim heutigen Super-G in Gröden vor dem Schweizer Mauro Caviezel und seinem Landsmann Kjetil Jansrud. Der Österreicher Matthias Mayer verpasste als Vierter den Sprung auf das Treppchen. Der Deutsche Andreas Sander reihte sich als Fünfter vor dem französischen Duo Nils Allegre und Johan Clarey ein. Ryan Cochran-Siegle aus den USA unterstrich seine guten Abfahrtstrainingsergebnisse und beendete seinen Einsatz auf Position acht. Die besten Zehn wurden von den Schweizern Marco Odermatt und Beat Feuz abgerundet.

  1. Super-G der Herren in Bormio

Drei Super-G’s wurden in diesem Winter ausgetragen. Dabei erlebten wir drei verschiedene Sieger. Der dritte Bewerb fand auf der Stelvio-Piste in Bormio statt. Dabei bestätigte der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle seine ausgezeichneten Abfahrtstrainingsleistungen mehr als nur eindrucksvoll und feierte seinen ersten Weltcupsieg. Er verwies den Österreicher Vincent Kriechmayr und den Wikinger Adrian Smiseth Sejersted relativ klar auf die Positionen zwei und drei. Aleksander Aamodt Kilde musste sich heute mit dem vierten Platz begnügen. Und auch der Schweizer Mauro Caviezel riss als Fünfter einen großen Rückstand auf den US-Amerikaner auf. Das an für sich sehr gute norwegische Teamresultat wurde von Kjetil Jansrud auf Platz sechs abgerundet. Der Deutsche Romed Baumann erlebte ein weiteres Kapitel seines zweiten Frühlings und positionierte sich auf Rang sieben. Die eidgenössische Rennläufer Urs Kryenbühl und Marco Odermatt schwangen auf den Positionen acht und neun ab. Matthias Mayer aus Österreich, seines Zeichens vor fast drei Jahren im südkoreanischen Pyeongchang Super-G-Olympiasieger, beendete seinen Arbeitstag auf dem etwas enttäuschenden zehnten Platz.

  1. Super-G der Herren in Kitzbühel

Vincent Kriechmayr konnte sich beim Super-G auf der Streif den Sieg holen. Der Oberösterreicher verwies den Schweizer Marco Odermatt und Teamkollegen Matthias Mayer auf die Plätze. Für Kriechmayr war es der siebente Weltcupsieg, sein erster in Kitzbühel. Dem Südtiroler Routiniers Christof Innerhofer fehlten als Vierter nur vier Hundertstelsekunden, um vom Podestfoto der besten Drei zu lachen. Christian Walder aus Österreich komplettierte als Fünfter das sehr gute ÖSV-Teamresultat und verwies den Kanadier James Crawford auf Rang sechs. Für eine Überraschung sorgte ÖSV-Starter Stefan Babinsky der die siebtbeste Zeit in den Schnee zauberte. Gut präsentierten sich wieder die DSV-Herren, so Andreas Sander, der sich mit dem eidgenössischen Jungspund Loic Meillard den achten Platz teilte. Auf Position zehn schwang Romed Baumann ab, der auf seinen einstigen Mannschaftskollegen Kriechmayr 1,52 Sekunden einbüßte.

  1. Super-G der Herren in Garmisch-Partenkirchen

Am Samstag wurde mit dem Super-G der Herren in Garmisch-Partenkirchen das letzte Weltcuprennen vor dem Beginn der Ski-Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo ausgetragen. Dabei triumphierte der Österreicher Vincent Kriechmayr, vor seinem Teamkollege Matthias Mayer und dem jungen Schweizer Marco Odermatt. Eine gute Leistung zeigte auch der Franzose Nils Allegre (+0,57), der auf Position vier abschwang. Christof Innerhofer (+0,68) aus Südtirol freute sich über Platz fünf. Max Franz aus Österreich klassierte sich als Sechster knapp hinter dem Pusterer. Loic Meillard  musste sich mit dem siebten Rang begnügen. Die besten Zehn wurden von Dominik Paris aus dem Ultental, dem Schweizer Beat Feuz (9.) und dem zeitgleichen Duo Romed Baumann aus Deutschland und Gino Caviezel (je 10.) abgerundet.

 

Blick zurück: Die Ski WM 2019 in Are
Der Super-G der Herren 2019 bei der WM in Are

Der neue Super-G Weltmeister heißt Dominik Paris. Der Südtiroler sicherte sich in Are die Goldmedaille. Über Silber konnten sich der Österreicher Vincent Kriechmayer (2.) und Johan Clarey (2.) aus Frankreich freuen, die sich zeitgleich den zweiten Platz teilten. Hinter dem Medaillentrio musste sich der Südtiroler Christof Innerhofer (4.) mit dem ungeliebten vierten Rang anfreunden. Hahnenkammsieger Josef ‚Pepi‘ Ferstl (6.) aus Deutschland reihte sich hinter dem Franzosen Adrien Theaux (5.) und vor dessen Teamkollegen Brice Roger (7.) auf dem sechsten Platz ein. Als schnellster Wikinger schwang Adrian Smiseth Sejersted (8.), zeitgleich mit dem US-Amerikaner Steven Nyman (8.) und Mattia Casse (8.) aus Italien, auf Rang acht ab.

 

FIS ALPINE SKI-WELTMEISTERSCHAFTEN 2021
in CORTINA D’AMPEZZO (ITA)

– Mi., 10.02.2021, keine WM-Rennen / Veranstaltung
– Do., 11.02.2021, 10:45 Uhr: Super-G Damen
– Do., 11.02.2021, 13:00 Uhr: Super-G Herren
– Sa., 13.02.2021, 11:00 Uhr: Abfahrt Damen
– So., 14.02.2021, 11:00 Uhr: Abfahrt Herren
– Mo., 15.02.2021, 11:00/14:30 Uhr: Kombination Damen **
– Mo., 15.02.2021, 10:00/13:30 Uhr: Kombination Herren **
– Di., 16.02.2021, 14:00 Uhr: Parallelslalom Damen/Herren
– Mi., 17.02.2021, 12:15 Uhr: Mixed Team Parallelslalom
– Do., 18.02.2021, 10:00/13:30 Uhr: Riesenslalom Damen
– Fr., 19.02.2021, 10:00/13:30 Uhr: Riesenslalom Herren
– Sa., 20.02.2021, 10:00/13:30 Uhr: Slalom Damen
– So., 21.02.2021, 10:00/13:30 Uhr: Slalom Herren

** Startzeiten stehen noch nicht fest

 

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