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LIVE: Super-G der Herren in Lake Louise 2019 – Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Super-G der Herren in Lake Louise 2019 - Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Super-G der Herren in Lake Louise 2019 – Vorbericht, Startliste und Liveticker

Lake Louise – Nach der Abfahrt sind die Speedherren im kanadischen Lake Louise mit dem Super-G ein zweites Mal gefragt. Dominik Paris aus Südtirol, der in der letzten Saison in dieser Disziplin sowohl die WM-Goldmedaille als auch die Disziplinenwertung für sich entschieden hatte, will alles daran setzen, mit einem Erfolg in den neuen Winter zu starten. Am Sonntag um 20.15 Uhr (MEZ) wird der erste Athlet aus dem Starthaus gelassen. (Die offizielle FIS Startliste und Startnummern, sowie den FIS Liveticker finden Sie, gleich nach Eintreffen, in unserem Menü oben!)

Daten und Fakten zur 1. Skiweltcup-Super-G der Herren in Lake Louise 2018/19

Offizielle FIS-Startliste – Super-G der Herren in Lake Louise**
Offizieller FIS-Liveticker – Super-G der Herren in Lake Louise
Offizieller FIS-Endstand – Super-G der Herren in Lake Louise

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

Doch die Österreicher Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer bzw. die Norweger Kjetil Jansrud und Aleksander Aamodt Kilde wollen im Jahr eins nach Aksel Lund Svindal dem Kraftpaket aus dem Ultental das Leben alles andere als leicht machen, wobei sich dieser Satz selbstverständlich wohl auf das sportliche Dasein bezieht.

Die Schweizer hoffen auf einen gelungenen Saisoneinstand von Mauro Caviezel. Dank guter und konstanter Leistungen konnte er sich am Ende des letzten Winters auf den dritten Rang in der Disziplinenwertung klassieren und sich über diese positive Errungenschaft freuen.

Die wiedererstarkte DSV-Speedauswahl schaut auf Pepi Ferstl. Der bayerische Skirennläufer hatte in Kitzbühel den Super-G gewonnen und wusste auch mit anderen guten Resultaten zu überzeugen. Doch nach seinem Handbruch wird er noch etwas vorsichtig sein. Mit viel Motivation wird auch Lake Louise Abfahrtssieger Thomas Dreßen ins Rennen gehen. Sein bisher bestes Super-G Ergebnis fuhr der Mittenwalder, am 15. März 2018 beim Ski Weltcup Finale in Are mit Platz drei ein.

Johan Clarey aus Frankreich, aber auch der Eidgenosse Beat Feuz und die ÖSV-Athleten Max Franz und Hannes Reichelt haben immer das Zeug, ganz nach vorne zu preschen.

Und wenn wir einen dritten Swiss-Ski-Vertreter ins Boot holen dürfen, könnte auch der mehrfache Junioren-Weltmeister Marco Odermatt in Kanada für einen Paukenschlag sorgen. Christof Innerhofer aus Südtirol, im Super-G immer für einen Podestplatzierung gut, verzichtet auf einen Start, weil er noch nicht ganz fit ist. Der Kreuzbandriss, den er sich im März im Rahmen der Italienmeisterschaft zuzog, und die daher eingehende Rehaphase haben seinen Sommer anders als geplant verlaufen lassen.

Im vergangenen Jahr, genauer gesagt am 25. November 2018, wurde zuletzt ein Super-G der Herren in Lake Louise ausgetragen. Es siegte Jansrud vor Kriechmayr und Caviezel. Dieses Ergebnis ist auch heuer möglich, doch Paris, der sich in der letzten Saison in einer bärenstarken Verfassung präsentierte, wird gewiss etwas dagegen haben.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

In der WM-Saison 2018/19 wurden sieben Super-G Rennen ausgetragen.

  1. Super-G der Herren in Lake Louise – Saison 2018/19

Beim Speed-Opening in Lake Louise konnte sich Kjetil Jansrud denn Sieg und 100 Weltcuppunkte sichern. Der Norweger setzte sich vor dem  Österreicher Vincent Kriechmayr (2.) und Mauro Caviezel (3.) aus der Schweiz durch. Hannes Reichelt (4.) aus Salzburg verpasste den Sprung auf das Podium knapp und reihte sich vor dem Norweger Aksel Lund Svindal (5.) und seinem Teamkollegen Matthias Mayer (6.) auf dem vierten Platz ein. Hinter dem Franzosen Adrien Theaux (7.) und Adrian Smiseth Sejersted (8.) klassierte sich Thomas Dreßen (9.) als bester DSV Rennläufer auf dem neunten Rang. Die Top Ten komplettiert der Schweizer Abfahrts-Weltmeister Beat Feuz (10.).

  1. Super-G der Herren in Beaver Creek – Saison 2018/19

In Beaver Creek ging der Sieg an den Österreicher Max Franz, gefolgt vom Schweizer Mauro Caviezel Auf dem dreigeteilten dritten Rang herrschte mit den beiden Norwegern Aksel Lund Svindal und Aleksander Aamodt Kilde sowie dem Südtiroler Dominik Paris ein dichtes Gedränge. Auf den Rängen sechs, sieben und acht reihten sich mit Christoph Krenn (6.), Vincent Kriechmayr (7.) und Matthias Mayer (8.) drei weitere ÖSV-Rennläufer innerhalb der Top Ten ein. Mitfavorit Kjetil Jansrud (10.) klassierte sich hinter dem Slowenen Klemen Kosi (9.) auf dem zehnten Platz.

  1. Super-G der Herren in Gröden – Saison 2018/19

Bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel konnte sich Aksel Lund Svindal über den Sieg Super-G auf der Saslong freuen. Der Norweger setzte sich gegen den wiedererstarkten Südtiroler Christof Innerhofer (2.) und seinem Teamkollegen Kjetil Jansrud (3.) durch. Für die Sensation des Tages sorgte der Franzose Johan Clarey (4.) der mit Startnummer 50 die Skifans im Zielraum aufhorchen ließ. Das starke Mannschaftsergebnis der Norweger wurde durch die Plätze fünf und acht von Aleksander Aamodt Kilde (5.) und Adrian Smiseth Sejersted (8.) unter Beweis gestellt. Dazwischen schoben sich der deutsche Vorjahressieger Josef ‚Pepi‘ Ferstl (6.) und der Kärntner Super-G Olympiasieger Matthias Mayer (7.), auf die Ränge sechs und sieben. Der Salzburger Hannes Reichelt (9.) musste sich mit dem neunten Platz begnügen. Mit einer starken Fahrt konnte auch DSV Rennläufer Andreas Sander (10.) aufwarten, der sich noch vor dem Schweizer Mauro Caviezel (11.) auf den zehnten Rang einreihen konnte.

  1. Super-G der Herren in Bormio – Saison 2018/19

Wie in der Abfahrt am Samstag, konnte sich am Sonntag Dominik Paris den Sieg einfahren. Rang zwei sicherte sich Matthias Mayer (2.) aus Österreich. Die Norwegische Ehre rette Aleksander Aamodt Kilde (3.) der sich den dritten Platz auf dem Podium sichern konnte. Knapp am Podium vorbei schlitterten die Österreich Vincent Kriechmayr (4.) und Max Franz (5.). Als bester Schweizer reihte sich Beat Feuz (6.) vor dem Norweger Adrian Smiseth Sejersted (7.) und dem erneut stark auftrumpfenden Johan Clarey (8.) aus Frankreich, auf dem sechsten Rang ein. Hinter dem Schweizer Mauro Caviezel (9.) konnte sich Josef ‚Pepi‘ Ferstl (10.) über den zehnten Rang freuen.

  1. Super-G der Herren in Kitzbühel – Saison 2018/19

Mit einer Überraschung endete der Super-G der Herren in Kitzbühel. Den Sieg auf der Streif sicherte sich Josef ‚Pepi‘ Ferstl. Johan Clarey (2.) aus Frankreich verpasste den Sieg knapp, konnte sich aber über Platz zwei von Herzen freuen. Auch Hahnenkamm-Abfahrtssieger Dominik Paris (3.) konnte als Dritter erneut auf das Siegerpodest steigen. Hinter dem Führungstrio reihten sich die beiden ÖSV-Rennläufer Vincent Kriechmayr (4.) und Matthias Mayer (5.) Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Aksel Lund Svindal und Kjetil Jansrud, hielt Aleksander Aamodt Kilde (6.) die Fahnen der Norweger hoch. Der Wikinger beendete seine Fahrt vor den beiden Franzosen Brice Roger (7.) und Alexis Pinturault (8.) auf dem sechsten Platz. Der Südtiroler Christof Innerhofer (9.) und Adrian Smiseth Sejersted (9.) teilten sich zeitgleich den neunten Rang.

  1. Super der Herren in Bansko – Saison 2018/19

Wie bereits bei der Abfahrt am Samstag stellte Super-G Weltmeister Dominik Paris seine derzeitige Super-Form unter Beweis, und feiert seinen zweiten Sieg binnen 24 Stunden im hohen Norden. Der Südtiroler setzte sich in vor dem norwegischen Abfahrtsweltmeister Kjetil Jansrud (2.) und dem Schweizer Beat Feuz (3.) durch. Vincent Kriechmayr (4.) verpasste als bester Österreicher den Sprung auf das Siegerpodest und reihte sich vor dem US-Amerikaner Travis Ganong (5. ) und Aleksander Aamodt Kilde (6.) aus Norwegen auf dem vierten Platz ein. Der Schweizer Mauro Caviezel (7.) beendete sein Rennen, vor den beiden Franzosen Brice Roger (8.) und Johan Clarey (9.) sowie dem zeitgleichen Südtiroler Christof Innerhofer (9.), auf dem siebten Rang.

7. Super der Herren in Soldeu (Weltcupfinale) – Saison 2018/19

Den letzten Sieg der Super-G Weltcupsaison, sicherte sich auf der Pista Aliga in Soldeu der Südtiroler Dominik Paris (1.). Der Super-G Disziplinensieger verwies den Schweizer Mauro Caviezel (2.) und Vincent Kriechmayer (3.) aus Oberösterreich auf die Plätze zwei und drei. Kjetil Jansrud (4.), verpasste den Sprung auf das Podest und reihte sich vor dem Südtiroler Christof Innerhofer (5.), und Matthias Mayer (6.) aus Österreich, auf dem vierten Rang ein. Hinter den beiden Wikingern Adrian Smiseth Sejersted (7.) und Alexsander Aamodt Kilde (8.), beendete der Schweizer Beat Feuz (9.) das Rennen auf dem neunten Platz. Die Ränge zehn und elf waren mit Christian Waldner (10.) und Hannes Reichelt (11.) fest in österreichischer Hand.

Blick zurück: Die Super-G WM der Herren 2019 in Are

Der neue Super-G Weltmeister heißt Dominik Paris. Der Südtiroler sicherte sich in Are die Goldmedaille. Über Silber konnten sich der Österreicher Vincent Kriechmayer (2.) und Johan Clarey (2.) aus Frankreich freuen, die sich zeitgleich den zweiten Platz teilten. Hinter dem Medaillentrio musste sich der Südtiroler Christof Innerhofer (4.) mit dem ungeliebten vierten Rang anfreunden. Hahnenkammsieger Josef ‚Pepi‘ Ferstl (6.) aus Deutschland reihte sich hinter dem Franzosen Adrien Theaux (5.) und vor dessen Teamkollegen Brice Roger (7.) auf dem sechsten Platz ein. Als schnellster Wikinger schwang Adrian Smiseth Sejersted (8.), zeitgleich mit dem US-Amerikaner Steven Nyman (8.) und Mattia Casse (8.) aus Italien, auf Rang acht ab. Die Top 15 komplettierten der US-Amerikaner Ryan Chochran-Siegle (11.), der fünffache Schweizer Junioren-Weltmeister Marco Odermatt (12.), Martin Cater aus Slowenien (13.), der Franzose Nils Allegre (14.) und Dominik Schwaiger (15.) aus Deutschland.

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