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Marcel Hirscher krönt sich beim Nightrace in Schladming zum König der Nacht

Marcel Hirscher krönt sich beim Nightrace in Schladming zum König der Nacht

Marcel Hirscher krönt sich beim Nightrace in Schladming zum König der Nacht

Marcel Hirscher hat das letzte Slalomrennen vor der SKI-WM 2019 in Are siegreich gestaltet. Der 29-Jährige, siebenfache Gesamtweltcupsieger setzte sich im Flutlichtslalom in Schladming, mit zweimaliger Laufbestzeit, in einer Gesamtzeit von 1:44.81 Minuten klar vor dem Franzosen Alexis Pinturault (2. – + 1.21) und Daniel Yule (3. – + 1.60) aus der Schweiz durch, und feierte so seinen dritten Erfolg beim Nightrace auf der Planai. Bei der WM 2013 wurde er auf dieser Piste Slalom-Weltmeister. In seiner persönlichen Statistik hat Marcel Hirscher nun 68. Siege auf seinem Konto, 32 davon im Torlauf. In der Steiermark konnte sich der Salzburger heute über seinen 10. Saisonsieg freuen.

Marcel Hirscher: „Es macht wieder Spaß! Danke an das Team. Wir haben von Wengen weg gearbeitet, alles über den Kopf gedreht. Endlich habe ich wieder ein gutes Gefühl und die nötige Sicherheit. Der Mut zum Risiko, kommt dann wieder, wenn man ein gutes Gefühl hat. Das Schwierigste ist, wenn du Steilhang-Einfahrt hinkommst, das halbe Publikum brennt die bengalischen Feuer ab. Da ist es so schwer, dass du mit dem Blick auf den ‚Stangerln‘ bleibst. Nach dem 1. Durchgang habe ich gewusst: Wir sind sehr gut auf Schiene, haben endlich den kleinen Störfaktor gefunden.“

Alexis Pinturault: „Ich bin immer konstanter unterwegs. Es ist nicht einfach im Slalom immer vorne mitzufahren. Mit meinem Skifahren heute bin ich sehr zufrieden. Marcel war aber heute extrem stark, da kann man nur von ganzen Herzen gratulieren.“

Daniel Yule: „Dieser Hang und diese Stimmung, das gefällt mir. Es ist immer ein Riesen-Spaß, in Österreich Skizufahren. Die Leute kennen und lieben den Skisport. Vor diesem Publikum ein Nachtrennen zu fahren, ist einfach unglaublich. Es gibt viele heiße Kandidaten für den WM-Slalom – es wird spannend. Marcel ist einfach Wahnsinn. Er kann sich immer noch weiter pushen. Hier hat er gezeigt, was passiert, wenn er zwei gute Läufe zeigen kann.“

Daten und Fakten zum
8. Skiweltcup-Slalom der Herren in Schladming 2018/19

Offizielle FIS-Startliste Slalom in Schladming – 1. Lauf
Offizieller FIS-Liveticker Slalom in Schladming – 1. Lauf
Offizieller FIS Zwischenstand nach dem 1. Lauf
Offizielle FIS-Startliste Slalom in Schladming – Finallauf
Offizieller FIS-Liveticker Slalom in Schladming – Finallauf
Offizieller FIS-Endstand Slalom in Schladming

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

Hinter dem Führungstrio schwang der Schweizer Ramon Zenhäusern (4. – + 2.25) vor Marco Schwarz (5. – 2.59) aus Kärnten auf dem vierten Rang ab. Besonders bemerkenswert ist die Leistung des Bulgaren Albert Popov (6. – + 2.97), der sich nach Platz 9 in Kitzbühel, heute in Schladming über Rang sechs freuen durfte.

Marco Schwarz: „Die Form stimmt. Der erste Lauf war nicht ganz optimal. Im Finale habe ich einen anderen Schuh und einen anderen Ski genommen und es hat gut funktioniert. Ich hab Gas gegeben, ein paar Fehler eingebaut, aber das passiert, wenn man voll riskiert!“

Als drittbester Österreicher klassierte sich Marc Digruber (7. – + 3.10), mit einer beherzten Fahrt auf Platz sieben. Mit vielen Emotionen ließ sich Felix Neureuther (8. – + 3.23) im Zielraum der Planai feiern. Trotz Rang acht deutet vieles darauf hin, dass dies der letzte Auftritt des Deutschen beim Nachtslalom von Schladming gewesen ist.   

Felix Neureuther: „Es wird sich zeigen. Ich werde bald eine Entscheidung bekannt geben. Aber es war heute zum Genießen, es war sensationell hier. Ich bin seit längerem körperlich schwer am kämpfen. Das macht sich bei so schwierigen Verhältnissen bemerkbar. Da musst du alles reinwerfen. Wenn du nicht voll fit bist, dann wird es da runter extrem schwer. Mein Körper spricht mit mir – schon seit längerem.“

Hinter dem Briten Dave Ryding (9. – + 3.28) konnte sich mit dem Vorarlberger Christian Hirschbühel (10. – + 3.29) ein weiterer ÖSV-Rennläufer innerhalb der Top Ten einreihen.

Henrik Kristoffesen aus Norwegen, Slalom-Olympiasieger Andre Myhrer aus Schweden, der Franzose Victor Muffat-Jeandet, Stefan Hadalin aus Slowenien und die Kroaten Istok Rodes und Elias Kollega schieden im Finaldurchgang aus.

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