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Marco Schwarz schaut zuversichtlich in die nahe Zukunft

Marco Schwarz schaut zuversichtlich in die nahe Zukunft

Marco Schwarz schaut zuversichtlich in die nahe Zukunft

Pitztal – In gut einem Monat beginnt mit dem Riesentorlauf-Klassiker auf dem Rettenbachferner hoch ober Sölden der Startschuss zum etwas anderen Ski Weltcup Winter 2020/21. Die ÖSV-Asse trainieren im Pitztal und wollen beim Heimrennen gut abschneiden. Marco Schwarz schaut nach einer sehr guten Comeback-Saison nach vorne und will das nach dem Karriere-Ende von Marcel Hirscher oftmals unter Wert geschlagene Team aufbauen und mit guten Leistungen von sich reden lassen. Mike Pircher, der frühere Coach von Hirscher, hat das Technik-Team bestmöglich auf Vordermann gebracht.

Pircher weiß, dass man mit einer Sommervorbereitung nicht alles auf den Kopf stellen kann. Zudem berichtete der Erfolgstrainer, dass, wenn er kein Licht am Ende des Tunnel gesehen hätte, nicht die Aufgabe übernommen hätte. Roland Leitinger, noch 29 Jahre alt, kann mit seiner Erfahrung viel dazu beitragen. Der Vize-Weltmeister von 2017 möchte wieder erfolgreich sein; dessen ungeachtet sind seine Zielsetzungen für Sölden eher bescheiden. Er will mittelfristig wieder gute Ergebnisse erzielen und auch aufs Podest klettern. Der Salzburger hat auch das Material gewechselt. Mal sehen, ob das der Schlüssel zum ersehnten Erfolg ist.

Das Coronavirus hat die Trainingseinheiten etwas komplizierter gemacht. Trotzdem möchte man einen ruhigen Kopf bewahren und aus der scheinbar schwierigen Situation mit erhobenen Kopf und sicher herauskommen. Man will die schnellen Riesenslalom-Schwünge schneller setzen. Bei den Jungen ist das Ganze etwas leichter als bei den erfahrenen Athleten.  Herrenchefcoach Andreas Puelacher sieht die Fortschritte, die erzielt werden. Man braucht noch Zeit und will sich nicht gleich mit Podestplatzierungen auseinandersetzen.

Die Speedkollegen haben keine Trainings in Südamerika abspulen können. Auch der Saisonauftakt in Nordamerika wurde abgesagt. Für sie beginnt die neue Saison erst Mitte Dezember. Die ÖSV-Skirennläufer bedauern den Umstand, dass bei der Rückkehr von Lech/Zürs in den Weltcup und in Sölden keine Schlachtenbummler mit von der Partie sind. Selbst wenn man das Ganze auf der Piste nicht mitbekommt, fehlt die gute Stimmung im Zielraum. Dass 40.000 Fans auf der Planai eines der größten Highlights der Ski Weltcup Saison waren, muss man nicht eigens erwähnen.

Zurück zu Schwarz: Der Kärntner hat trotz der anhaltenden Corona-Pandemie gut trainieren können. Er nimmt den noch nicht fixierten Weltcupkalender hin, so wie er sein wird. Das Bedeutsamste in angespannten Zeiten wie diesen ist es, Rennen zu bestreiten. Dabei ist man, wenn man einer gewissen Spontaneität ausgestattet ist, gut beraten. Auch muss man aufgrund einer aufkommenden Kalenderänderung flexibel sein.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: laola1.at

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