1 November 2020

Nicht nur Niels Hintermann macht sich Sorgen um die Zukunft

Niels Hintermann macht sich ernsthafte Sorgen um die Zukunft (Foto: © Atomic)
Niels Hintermann macht sich ernsthafte Sorgen um die Zukunft (Foto: © Atomic)

Zürich – Der eidgenössische Skirennläufer Niels Hintermann macht sich in der Coronazeit viele Gedanken. Für ihn könnte sich eine Absage des Ski Weltcup Winters 2020/21 zu einem Horrorszenario entwickeln. Denn sollte die Saison coronabedingt zur Gänze ins Wasser fallen, müsste er sich zeitweilig eine neue Verdienstmöglichkeit suchen. Auch die Skiindustrie hatte bereits vor der Pandemie ihre Probleme, sodass viele Unternehmen, um Arbeitsplätze zu sichern, das Sponsorenbudget kürzten.

Der 25-Jährige berichtete, dass er aufgrund einer Schulterverletzung einen bedeutungsvollen Geldgeber verlor und einen Winter kein Rennen bestreiten konnte. Er weiß auch, dass die aktuelle Situation alles andere als lustig ist. Einen anderen Broterwerb in der Corona-Situation zu finden wäre aber auch nicht einfach. Mit seiner Ausbildung bei der Hotelfachschule könnte er sich nach einem Job im Gastgewerbe umsehen. Aber das ist derzeit ebenfalls ein mehr als schwieriges Unterfangen.

Hintermann macht sich auch über die langfristige Zukunft Sorgen, denn Ski-Asse erhalten von Swiss-Ski keinen Fixlohn. Aus diesem Grund sind die ausverhandelten Verträge mit Sponsoren und Ausrüstern die wichtigsten Einnahmequellen.

Hatte man im März noch die Hoffnung, dass bis zum Ski Weltcup Saisonstart ein Medikament oder eine Impfung die Pandemie ausbremsen könnte, bangen in der Zwischenzeit immer mehr Menschen und Firmen um ihr Auskommen. Die zweite Corona-Welle rollt zurzeit über ganz Europa hinweg und hat auch den Wintersport hart getroffen. Egal ob Touristik, Gastronomie und Hotels, aber auch alle die vom Fremdenverkehr leben, hoffen dass sich bald ein taugliches Mittel gegen das Corona-Schreckgespenst findet.

Bericht für skiwelctup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: blick.ch

Verwandte Artikel:

Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Pier Marco Tacca)
Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Pier Marco Tacca)

Pozza di Fassa – Der italienische Ski Weltcup Rennläufer Stefano Gross, der im September 36 Jahre alt wird, ist ein routinierter Athlet. Er kann gemeinsam mit Giuliano Razzoli zu den Führungspersönlichkeiten im azurblauen Slalomteam gezählt werden. Er berichtet im Skiweltcup.TV-Interview über den Slalom als seine Lieblingsdisziplin, Marcel Hirschers Skifirma „Van Deer“, Henrik Kristoffersen und vieles… Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ weiterlesen

Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)
Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)

Rovereto – Martina Peterlini, die beste italienische Slalomläuferin der Gegenwart, kann aufatmen. Acht Monate nach ihrer schweren Knieverletzung hat sie wieder ihre Skier angezogen. Sie schielt auf den Saisonauftakt in Levi und möchte in Finnland – das Rennen geht in etwas mehr als drei Monaten über die Bühne – positiv auffallen und vorne mitmischen. Vor… Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da weiterlesen

Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 (© Kraft Foods / Akira Sasaki)
Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 (© Kraft Foods / Akira Sasaki)

Bariloche – Nach einer achtjährigen Abwesenheit kehrte der japanische Skirennläufer Akira Sasaki auf die Piste zurück. So belegte er im Rahmen der argentinischen Ski-Meisterschaften am Cerro Catedral den ersten Platz im Torlauf. Zudem träumt der Athlet aus Fernost von einer Olympiateilnahme im fernen Jahr 2026. Wie wir wissen, finden die Spiele im Zeichen der fünf… Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 weiterlesen

Hahnenkamm News: Gondel-Verleihung für zwei Abfahrts-Helden (Foto: © HKR Kitzbühel)
Hahnenkamm News: Gondel-Verleihung für zwei Abfahrts-Helden (Foto: © HKR Kitzbühel)

Mit der Widmung einer Gondel der Hahnenkammbahn wurden Aleksander Aamodt Kilde (29) und Fritz Strobl (49) am Samstag, dem 13. August, in Kitzbühel für ihre Triumphe auf der Streif neuerlich geehrt. Natürlich bekam jeder seine eigene verliehen. Sport verbindet Generationen – so auch am Samstag in Kitzbühel. Mit Aleksander Aamodt Kilde (29) und Fritz Strobl (49) wurden zwei Abfahrtssieger gefeiert,… Hahnenkamm News: Gondel-Verleihung für zwei Abfahrts-Helden weiterlesen

Cornelia Hütter taucht in den Gletscherbach von Saas-Fee (Foto: © Cornelia Hütter / Instagram)
Cornelia Hütter taucht in den Gletscherbach von Saas-Fee (Foto: © Cornelia Hütter / Instagram)

Saas-Fee – Die österreichischen Speeddamen Stephanie Venier, Cornelia Hütter, Tamara Tippler, Mirjam Puchner und Christine Scheyer trainieren gegenwärtig noch am Gletscher von Saas-Fee. Hütter wagte sogar den Sprung in den Gletscherbach; beinahe kann man von uneingeschränkter Tiefenentspannung sprechen. Das Trainingslager in der Schweiz geht in Kürze zu Ende. Die zwei Mannschaftskolleginnen Ramona Siebenhofer und Nadine… Cornelia Hütter taucht in den Gletscherbach von Saas-Fee weiterlesen