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Ohne Red Bull Logo auf dem Helm: Macht Aksel Lund Svindal trotzdem weiter?

Ohne Red Bull Logo auf dem Helm: Macht Aksel Lund Svindal trotzdem weiter?

Ohne Red Bull Logo auf dem Helm: Macht Aksel Lund Svindal trotzdem weiter?

Oslo – Claus Ryste, Leiter des norwegischen Skiteams, weiß nicht, ob Aksel Lund Svindal seine Karriere fortsetzt oder nicht. Das Problem ist nicht die Bereitschaft des fast 36-Jährigen, sondern der Zustand des verletzten Knies. Der Wikinger kam (wir berichteten) 2016 in Kitzbühel schwer zu Sturz.

Ryste sagt, dass die Kniebeschwerden an für sich nichts Neues seien. Deshalb ist man optimistisch, dass der Norweger weitermachen kann. Im letzten Jahr lief alles gut, und im Team der Norweger hoffen alle, dass das angeschlagene Knie auch in der kommenden WM-Saison seinen Dienst verrichtet.

Svindal hat sich keine Frist gesetzt, ob er seine Karriere fortsetzen will oder nicht. Im letzten Jahr gewann er trotz Knieschmerzen und Knorpelschäden zwei Abfahrten und einen Super-G. Als Höhepunkt geht jedoch der Gewinn von Olympiagold bei der Abfahrt in Pyeongchang in die Skigeschichte ein. Das ist zuvor noch nie einem Norweger gelungen.

Svindal bereitet sich intensiv auf die neue Saison vor, auch wenn er wegen dem anhaltenden Sponsorenstreit etwas genervt ist. Das Reglement des norwegischen Skiverbandes hat Aksel Lund Svindal dazu gezwungen, das Red Bull Logo vom Alpinhelm zu entfernen.

Der Routinier, der seit 2010 ein Teil der Red-Bull-Mannschaft ist, erklärte über seinen Instagram-Account:  „Ich habe immer noch eine großartige Beziehung zu Red Bull, und ich werde weiterhin mit den wunderbaren Menschen dort arbeiten. Auch wenn es mir wegen der Politik des Verbandes nicht mehr möglich ist das Logo auf dem Helm zu haben, bin ich immer noch stolz ein Mitglied des Red Bull-Teams zu sein.“

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.neveitalia.it

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